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Der Hypnose-Practitioner in der "kleinen"?

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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4664
Themenstarter  

Hallo allerseits,

die Unterteilung in "Seminare" und "Ausbildungen" ist weniger Inhaltlicher Natur, sondern dient vor allem der Unterscheidung, was in welcher Mitgliedschaft kostenlos ist. So zähle ich beispielsweise das "Schamanenwochenende" zu den Ausbildungen ... durch die Schwitzhütte ist die Teilnehmerzahl stark begrenzt und es ist nicht möglich, das bei einem Monatsbeitrag von 27 Euro inklusive anzubieten.

Anders sieht es bei der Einsteigerausbildung in die Hypnose aus. Zwar sind zwei Trainer für fünf Tage zu bezahlen, dazu der Raum und alles, das ist schon recht viel Geld. Andererseits aber funktioniert die Hypnose-Ausbildung auch in größeren Gruppen sehr gut, so daß eine Ausbildungsgruppe von 60, 80 oder 120 Teilnehmern durchaus realistisch ist. Und bei 120 Teilnehmern sieht die Kalkulation ganz anders aus als bei 20 oder 40 Teilnehmern.

Aus dem Grund möchte ich die Hypnose-Ausbildung ab 2015 mit in die "kleine" Mitgliedschaft packen. Der Termin dieses Jahr im November steht noch im Raum ... eventuell wird auch dieser Termin schon inklusive sein. Das hängt vor allem davon ab, wie die Teilnehmer, die sich bereits dazu angemeldet haben, das sehen. Schließlich haben diese Teilnehmer deutlich mehr als 27 Euro monatlich bezahlt, und mir ist es stets sehr wichtig, daß alle zufrieden sind mit dem, was sie bekommen.

Wie seht Ihr das?

Alles Liebe, Julian!


   
Zitat
(@mark-oswald)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 9 Jahren
Beiträge: 106
 

Mir wäre es egal, ob andere das selbe wie ich günstiger bekommen, ich verlier ja durch ihren Gewinn nichts.

Manchmal hab ich das Gefühl dass du deine Seminare am liebsten ganz umsonst machen würdest.


   
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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4664
Themenstarter  

Mir wäre es egal, ob andere das selbe wie ich günstiger bekommen, ich verlier ja durch ihren Gewinn nichts.

Da gebe ich Dir nur bedingt recht. Oder anders: Viele Teilnehmer würden sich daran stören.
Ich selbst würde mich daran stören. 😉

Doch es lässt sich auch strategisch sehr gut erklären:
Mit einem solchen Zug würde ich ein zeichen setzen, daß es sich lohnt, abzuwarten, und daß man evtl. mehr bezahlt als nötig, wenn man sich früher anmeldet. Ich will aber an sich genau das Gegenteil bewirken: Daß jeder weiß, egal wann er sich anmeldet, die Entscheidung ist richtig. Denn wenn es zu so einer Veränderung kommt, dann sind die, die sich früher angemeldet haben, im Vorteil.

Beim Studi-Prac ist das z.B. ziemlich klar, wie ich das mache.
Wenn (!) ich den Oktober-STudi-PRac schon in die "kleine" Mitgliedschaft mit reinnehme, dann werde ich alle "regulären Anmeldungen" die bis dahin stattgefunden haben (also für 490 bzw. 790 Euro) zusätzlich zum NLP-Practitioner einladen. Damit hätten all die Teilnehmer ein zusätzliches Seminar im Wert von 1.490 Euro geschenkt bekommen. Und für mich ist das Setting völlig klar: Wer mir und meinem Angebot vertraut hat, der hat am Ende definitiv immer nur Vorteile.

Manchmal hab ich das Gefühl dass du deine Seminare am liebsten ganz umsonst machen würdest.

Keinesfalls umsonst.
Höchstens kostenlos.
😉

Alles Liebe, Julian!


   
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(@ralphpache)
New Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 2
 

Julian, Du bist doch immer wieder für ne Überraschung gut!

Ich fände es klasse!

Liebe Grüße
Ralph


   
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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4664
Themenstarter  

Hi Ralph,

jo, ich auch. Aber ... das Feedback hier im Forum dazu ist ja gerade sehr mau.
Und es macht keinen Sinn, wenn sich da nur ein paar vereinzelte Teilnehmer für interessieren ...

Alles Liebe, Julian!


   
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 ole
(@ole)
New Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 3
 

Hallo Julian,

ich finde die Idee einzelne Ausbildungen wie die Hypnose Ausbildung ins kleine Paket zu packen großartig. Für mich wäre es interessant und ich würde es wahrscheinlich nutzen.

Auch das Abopreismodell finde ich sehr gut, für dich sind es feste kalkulierbare Einnahmen, für Nutzer ein Mehrwert in Form von "günstigeren" Preisen, Win-Win für beide Seiten. Ob die Leute das ausnutzen werden oder nicht, kann ich schlecht beurteilen. Ich glaube persönlich auch immer an das Gute und an faire, auf Gegenseitigkeit, basierende Geschäftsmodelle und bin damit bis jetzt gut gefahren. Ob das bei einer größeren Masse immer noch funktioniert weiß ich nicht. Aber ich hätte ein paar Vorschläge zu machen, wie es vielleicht transparenter und fairer für beide Seiten macht.

Das eine was ich vorstellen könnte, dass man eine Art Punkte System macht. Für jeden Monat Mitgliedschaft gibts 1 Punkt, eine kleines Seminar "kostet" dann vielleicht 10 Punkte, ein großes 20 oder so. Wenn man nicht genügend Punkte gesammelt hat muss man dann halt noch extra Punkte (zu welchem Preis auch immer) dazu kaufen.

Was man evtl. auch man könnte, analog den Sparpreisen bei der Bahn. In den entsprechenden Seminaren gibts ein begrenztes Kontigent für die Abo-Leute. Ist das Kontingent aufgebraucht, gibts eine Warteliste. Die Reihenfolge der Warteliste könnte man z.B. nicht einfach über nur über die Wartezeit machen, sondern evtl. auch davon abhängig, wie lange jemand schon zahlendes Mitglied ist. So werden die belohnt, die das Abomodell nicht einfach schamlos ausnutzen wollen. Eine 100%ig Absicherung ist das zwar nicht, aber vielleicht ein interessanter Ansatz. Und gerade wenn die "Sparpreis-Plätze" auf ein gewisses Kontingent begrenzt werden, erlaubt dies dir eine Mischkalkulation und finanzielle Risiko zu minimieren.

Gruß

Ole


   
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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4664
Themenstarter  

Hi Ole,

Das eine was ich vorstellen könnte, dass man eine Art Punkte System macht. Für jeden Monat Mitgliedschaft gibts 1 Punkt, eine kleines Seminar "kostet" dann vielleicht 10 Punkte, ein großes 20 oder so. Wenn man nicht genügend Punkte gesammelt hat muss man dann halt noch extra Punkte (zu welchem Preis auch immer) dazu kaufen.

Solche Überlegungen habe ich in Masse hinter mir ... für mich würde das nicht passen.
Ein "Punktesystem" wäre letztlich ja dasselbe wie eine Mindesltaufzeit oder ein pauschalpreis. Es ist immer wieder so: Erst, wenn Du genügend Geld bezahlst, darfst Du Seminare machen.

Dazu kommt, daß ich in diesem Konstrukt sehr viel Aufwand hätte, das alles korrekt zu berechnen. Also entweder von Hand oder als Entwicklungsaufwand für die Website. So komplexer, so fehleranfälliger. Und auch immer schwerer zu verstehen.

Ich will es einfach halten: Mitglied darf mitmachen. Fertig!

Was man evtl. auch man könnte, analog den Sparpreisen bei der Bahn. In den entsprechenden Seminaren gibts ein begrenztes Kontigent für die Abo-Leute. Ist das Kontingent aufgebraucht, gibts eine Warteliste. Die Reihenfolge der Warteliste könnte man z.B. nicht einfach über nur über die Wartezeit machen, sondern evtl. auch davon abhängig, wie lange jemand schon zahlendes Mitglied ist. So werden die belohnt, die das Abomodell nicht einfach schamlos ausnutzen wollen. Eine 100%ig Absicherung ist das zwar nicht, aber vielleicht ein interessanter Ansatz. Und gerade wenn die "Sparpreis-Plätze" auf ein gewisses Kontingent begrenzt werden, erlaubt dies dir eine Mischkalkulation und finanzielle Risiko zu minimieren.

Bei einem "begrenzten Kontigent" ist das ganze viel zu sehr auf "Mangel" ausgerichtet. Das würde dazu führen, daß Teilnehmer sich so früh wie möglich anmelden, um im Zweifelsfall eher abzusagen. Kostet ja nichts.
Genau das führt dann aber zu dem eigentlichen Mangel, ähnlich wie "Hamsterkäufe" zur Vorsorge global gesehen Hungersnöte auslösen. In dem Sinne will ich kein "Mangelgefühl" schaffen, sondern ein Überflußgefühl. Für das überflußgefühl darf ich aber nicht anfangen, alles zu begrenzen, sondern dafür muß ich aufmachen.

Solche Überlegungen habe ich in Masse hinter mir ... für mich würde das nicht passen.

Ob die Leute das ausnutzen werden oder nicht, kann ich schlecht beurteilen. Ich glaube persönlich auch immer an das Gute und an faire, auf Gegenseitigkeit, basierende Geschäftsmodelle und bin damit bis jetzt gut gefahren. Ob das bei einer größeren Masse immer noch funktioniert weiß ich nicht. Aber ich hätte ein paar Vorschläge zu machen, wie es vielleicht transparenter und fairer für beide Seiten macht.

Viele Unternehmer machen es sich leicht, indem sie in die "Opfer-Rolle" gehen, die "bösen Kunden" nutzen ja alles aus, und dann stecken Sie immens viel Arbeit und Geld und Zeit in nervige Absicherungssysteme, was den Endpreis wieder erhöht.

Deutlich zu erkennen ist das im Bereich des Copyrights bei Musik oder Software: CDs werden mit e inem Kopierschutz versehen, der Geld kostet (es werden immer raffiniertere Syteme aufgebaut), dadurch kostet die CD den ehrlichen Kunden mehr, und gleichzeitig wird es immer nerviger, weil Audio-CDS mit entsprechendem Schutz am PC nicht mehr gehört werden können, nicht gesamplet und auf den mp3-Player geladen wrerden können und so weiter.

Ich glaube allerdings, daß die "fehlende Ehrlichkeit" vor allem auch die Antwort auf extreme Gewinnmaximierung der Unternehmen ist. Wenn ein Unternehmen den Kunden nur noch als "Geldbringer" sieht und für die Produkte nicht mehr den Preis wählt, der fair ist, sondern den maximal möglichen Preis, dann fühlt sich ein Kunde auch nicht respektvoll behandelt.

Genau diesen Trend will ich bei mir nicht haben, ich will anders vorgehen.
Mit den 27 Euro im Monat lege ich einen enorm fairen Preis vor. Ich glaube, daß viele Teilnehmer das respektieren und an der Stelle auch gerne 27 Euro monatlich bezahlen. Es ist ja offensichtlich kein "Abzock-Preis", sondern ein sehr, sehr faires Geschäft. Dieses Geschäft würde kaputt gehen, wenn zu viele Teilnehmer es ausnutzen. Und bei 27 E uro monatlich ist es (für die meisten Menschen) gar nicht nötig, es auszunutzen.

Daher will ich völlig ohne Kontrollen und Abzock-Schutz vorgehen. Wie gesagt: Ich will ein "Miteinander" haben bei den Seminaren, und das kann ich nicht, wenn ich als erstes eine große Menge Misstrauen vorgebe.
Klar habe ich Angst vor dem Ergebnis ... doch ich will ja auch nicht meine Angst auf die Teilnehmer projizieren und damit einen Prozess in Gang setzen, den es so gar nicht braucht. Lieber springe ich in das Risiko rein, und wenn es funktioniert, dann ist das Ergebnis ein serh, sehr vertrauensvolles Miteinander. 😉

Und gerade wenn die "Sparpreis-Plätze" auf ein gewisses Kontingent begrenzt werden, erlaubt dies dir eine Mischkalkulation und finanzielle Risiko zu minimieren.

Die Seminarplätze werd eich sicherlich nicht begrenzen.
Begrenzen werde ich aber die zahl der Mitglieder: Ich darf nicht mehr Mitglieder annehmen als ich auch in den Seminaren unterbringen kann. Das wäre unfair von mir, und dann wären wir wieder beim "Ausnutzen". 😉

Alles LIebe, Julian!


   
AntwortZitat
(@kalai)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 9 Jahren
Beiträge: 62
 

Also ich sehe das so, wenn ich eine Leistung bezahle und ich bin begeistert von dem Ergebnis (Seminar/Ausbildung) und ich merke, das bringt mir wirklich viel und ich habe davon das, was ich mir erhoffe würde ich doch nicht kündigen, sondern mich auf das Nächste freuen.

Grüße
Karl


   
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