Trainer Ausbildung - Teil 1. In Much. Durchgeführt von NLP Deutschland

Hotel FIT in Much. Ein Ort wo die Vögel sich noch gute Nacht sagen und morgens zum Konzert versammeln. Am Rande des Bergischen Landes direkt neben Köln. Hier fand der 1. Teil der Trainer Ausbildung von NLP Deutschland vom 28-30 März statt. Auf der Fahrt zum Veranstaltungsort durch das aufblühende bergische Land konnte wir, meine Frau und ich, bereits unseren Arbeitstag hinter uns lassen. Die Sonne schien, ein schöner Frühlingstag. Um 19:00 Uhr ging‘s los im Seminarraum. Wir waren pünktlich. Einige kamen später dazu, was kein Problem darstellte. Amb Ende waren wir rund 18 Teilnehmer. Und direkt die erste Aufgabe, Vorstellen: Der erste begann mit seiner Lebensgeschichte und bevor er richtig loslegen wollte, ein – Stopp vom Trainer Julian - Vorstellen kurz und knapp, in der Art wie heiße ich und was will ich hier. So’n bisschen wie bei den anonymen Alkoholikern dachte wohl jeder und die Metapher dazu, die irgendwer noch aussprach sowie der Stuhlkreis, verstärkte diesen Eindruck nur noch. Also kurz überlegt. Für mich war die Erwartung zu erfahren was hinter dem Begriff Trainer zu verstehen ist. Die Antwort durfte ich in den nächsten 48 h erfahren. Bis 20:00 Uhr ging‘s noch weiter mit ein paar Methapern und Erzählungen durch  Julian. U.a. Aussagen zu Confidence und Competence.  Am Ende Stand im Raum, wo ist hier das richtige Verhältnis. Dann ging es zum Essen. Die hauseigene Küche sorgt im Hotel FIT immer für eine sehr gute Vollverpflegung. Nach dem Essen zum Lagerfeuer wo viele noch bis lange in die Nacht aushielten und sich dabei mehr kennenlernte.

Der 1. Seminar Tag begann für mich schon früh. 8:00 Yoga hinter dem Hotel in der aufgehenden Sonne. Wunderbar. Die weit entfernt läutenden Kirchenglocke  signalisierte mir 9:00 Uhr – Frühstück. Ein schön und reichhaltig aufgebautes Buffet sorgte für gute Laune am Morgen. Weiterhin die herzlichen Mitarbeiter, die immer ein Lächeln übrig haben. 9:58, Julian strömte in den Frühstücksraum mit einem kurzen guten Morgen allerseits. Ein Schluck Kaffee ein paar Löffel Müsli und dann die Frage können wir Anfangen es ist 10:00 Uhr. Einige waren sichtlich verdutzt andere kannte Ihn. Und um 10:03 saßen alle im Seminarraum und es ging los. Nach ein paar kurzen Geschichten und Erzählungen seitens Julian, sollte jeder in einer Gruppe seine Ziele ermitteln (lassen) nach S.M.A.R.T.
S=Signifikat
M=Messbar
A=Attraktiv
R=Realistisch
T=Terminiert
Wir sollten uns zu dritt zusammenfinden. Warum eigentlich wenn danach doch wieder von Julian anders durchgemischt wird ? Die Anmerkung seitens Julian, das ja nun jede Gruppe min. eine Person enthält die sich mit SMART gut auskennt, brachte wohl nicht nur mich zum Nachdenken wer gemeint war ? 1 ½ h Zeit gab es. In unserer Gruppe ging dies rum wie nichts. Es war spannend zu erleben wie wir beim ermitteln eine Zieles, vom lapidaren italienisch in einem Monat zu dem eigentlichen Ziel des Teilnehmers kamen. Einfach mal in 7 gerade sein zu lassen in seinem Leben. Es dauerte lange, aber es lohnte sich wie ich Meine für alle beteiligten. Beim zweiten Teilnehmer dauerte es ähnlich lange und mir schien es so, das der erste Teilnehmer der gerade erst sein Ziel geformt hatte, diese bereits umsetzte. Ich blieb auf der Strecke. Man muss auch Opfer bringen können , kam mir der Gedanke, der im gleichen Moment dem, wollte ich mich drücken, weichte. Nachdem alle wieder im Seminarraum versammelt waren gab‘s das nächste zu tun. Jeder sollte für sich eine Pseudonyme/Bezeichner finden. Am Ende der Aufgabe gab es u.a.  „Den Netten Sadist“, „Den Augenöffner“, „Die Organisatorin“, „Den Finanzjongleur“ und noch viele andere. Ich selber nannte mich „Der Radar“. Ein Metapher dafür, das sich bei mir zur Zeit viele neue interessante Gebiete auf meinen innerem Schirm auftun und ich gar nicht weiß wo die Reise hingeht wenn ich mich darauf einlasse. Und das könnte vielleicht für andere interessant sein, wenn ich es nur richtig aufziehen würde.

Nächste Aufgabe: Nun sollte jeder vor der Gruppe einen anderen Vorstellen. Dabei rüberbringen was er der Gruppe bietet  und was er gerne von der Gruppe erhalten möchte. Weiterhin dabei einen kinästhetischen Anker beim nennen seines Pseudonyms auslösen. Julian wär nicht Julia wenn‘s nur das wäre. Ich kann heute gar nicht mehr sagen was alles durcheinander gemischt wurde. Es war mein Eindruck das was sich bei vielen daraus entwickelte, effektiv war für die Flexibilität eines jeden. Am Ende des 1. Seminar Tages, der noch durch eine Mittagspause (unterbrochen ?) wurde ging es nach dem Abendessen wieder ans Lagerfeuer.

2. Seminartag: Ich hatte mich verabredet zum Yoga 8:00 gleiche Stelle wie gestern. Da allerdings auf Sommerzeit umgestellt wurde war es 3:30 als die letzten ins Bett ging. Was soll ich sage, ich war 30 Minuten zu spät. Keiner da. Wie sich später herausstellte auch 30 Minuten vorher nicht ! Bis es sich später herausstellte, war es für ein Training die Gedanken „des zu spät kommens“  los zu lassen  So kreierst Du halt Deine Übungen dauernd selber. Um Ca. 9 Uhr ging ich dann zum Frühstück.  Kurzer Blick auf die Uhr. Alles OK ? 9:20, keiner da ! Ah da kamen gerade der erste um die Ecke, alles gut. 9:30, Gabi, die Frau der Systeme (Stellens), traf mit Ihrem Mann ein. Pünktlich um 10:00 Uhr ging‘s im Seminarraum los, ein paar fehlten noch und trudelten nach und nach ein. Erster Satz: Ihr wollt Trainer werden, dann ist es ein Anfang pünktlich zu sein. Das saß. Andere Seiten/Stimmung zogen in den Seminarraum ein. Nächste Ansage. Keiner verlässt den Raum ohne Abmeldung. Da war wohl bei einigen, inkl. mir die max. Flexibilität erreicht. Ich muss sagen ein Teilnehmer versuchte das doch sehr diplomatisch zu lösen.  War das schon ein praktischen Beispiel eines der Thema des Tages, denke ich gerade ? Nun ja, nachdem sich darüber noch ein wenig ausgetauscht wurde starteten wir. Werte, war das Thema. Jeder sollte seine höchsten Wert an die Tafel schreiben, soweit dieser noch nicht da stand. All diese Werte wurden nun von Gabi auf Karten geschrieben und verdeckt auf den Boden gelegt. Ca 20 Stück. Nun durfte sich jeder an/auf eine Karte stellen die Ihm vom Gefühl gut tat. Das dauerte beim einen länger beim anderen kürzer. Wie gesagt, verdeckte Karten. Am Schluss stand auf einigen Karten gar keiner, auf einigen Karte mehrere, auf vielen nur eine Person. Jetzt begannen wir nach und nach die Karten zu wenden und die Begriffe auf denen wir standen vorzulesen und zu deuten bzw. von Gabi gedeutet zu bekommen. Es waren durchweg die gegensätzlichen Werte zu denen die auf der Tafel standen. Einige waren über Ihre Wahl sichtlich verblüfft. Tja, an Systeme brauchst du nicht zu glaube, die funktionieren halt ! Das Ziel der Übung war in meine Augen mit diesen (Anti) Werte zurechtzukomme, ja anzunehmen. Es war das was dir auf den Schultern liegt und wo du schwer mit zurechtkommst. Ein bockiger Esel halt.

Beispiel: Dein Wert ist Flexibilität. Jetzt treffe ich als Trainer auf einem Teilnehmer der absolut starr in seinem Vorgehen ist, dann schaffe ich es damit gut umzugehen wenn ich diese starre akzeptiere.

Nach der Mittagspause ging es auf die Wiese in die Sonne. Übung : Umgang mit seinem Schatten bzw. dem Esel. Die innere Stimme, wie z.B. oh ist der starr/starrköpfig. Einer benannte seinen Esel und der andere „ritt“ darauf rum. Und was dabei abging, ist für mich im Nachhinein erst richtig klar geworden. Die Wahl des Partners war kein Zufall, halt System. Nachdem es anfänglich eher Human verbal zuging endeten einige Begegnungen sogar in körperlichen Unterdrückungen in der Form eines „harmlosen“ Kampfes auf der Wiese. Und manch einer lief dabei zur Höchstleistung auf, ja verdrängte dadurch seinen inneren Schweineihund bzw. lernte, Ihn einfach da sein zu lassen. Eine abschließende Erklärung kann ich der Übung nicht geben, einen Effekt hatte sie auf mich allemal ! Dann ging es noch an eine Aufstellung der Archetypen: Diener / König / Krieger. Jeder Trainer sollte dies in sich tragen. Den Diener fürs geben, der König fürs führen der Gruppe, den Krieger für ausbrechende Teilnehmer. Den Querolanten. Du kannst viel darüber reden, dadurch das Du diese Qualität fühlst und annimmst, lernst Du wirklich damit umzugehen. Den Krieger anzunehmen viel mir schwer, zu schwer. Mein Gefühl sagte mir, so einfach ist es nicht. Warten wir‘s ab was raus wird.

Am Ende des Sonntags, ca 16:30 Uhr waren alle begeistert, haben viel bekommen und viel erfahren. Aus meiner Sicht gab‘s nach dem Sonntag  noch viel zu resumieren und auch beim schreiben diese Berichtes wird mir noch das ein oder andere, vielleicht anders klar. Und ich glaube auch wenn ich das irgendwann später mal lese, sehe ich wieder teile anders oder klarer. So bleibt zu sagen, jeder hat diese Wochenende für sich erfahren. Ob gleich oder anders ist letztendlich egal. Alle fühlten sich gut und nehme etwas mit was sie sicherlich bereichert hat. Ob der Begriff Trainer für mich nun klarer ist. Ja und Nein. Mein Resume: Der Trainer ist der den du daraus machst. Ob im Beruf als Angestellter einer Firma und Führungskraft, ob als Gruppencoach oder beim präsentieren einer Ware, eines Themas vor Gruppen. Jeder kann diese Ausbildung sicherlich nutzbringend einsetzen.

Zu mir bliebt nur zu sagen. Gott behüte Euch noch vor mir :=)

 

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