Die Trainer-Ausbildung in der Psychopragmatik.de

Die Trainer-Ausbildung in der Psychopragmatik.de

Das Thema Trainer-Ausbildung war für mich seit jeher ein sehr komplexes Thema. Klar, die meisten Trainer, haben sie sich erst einmal am Markt etabliert, bieten auch eine Trainer-Ausbildung an. Warum auch nicht? Bringt schließlich Geld.

Das System dahinter finde ich jedoch sehr gefährlich. Mit hochpreisigen Trainer-Ausbildungen sind die Teilnehmer in der Ausbildung die Top-Kunden, und die Aufgabe an den Trainer, der diese Ausbildung anbietet, ist es im Prinzip, den Teilnehmer zu einem neuen Konkurrenten zu machen. Genau genommen wird der Top-Kunde nämlich in dem Moment, in dem er sein Trainer-Zertifikat erhält, zum Konkurrenten.

Wie viele Trainer-Trainings gibt es denn, in denen der Trainer nach der Ausbildung als Trainer wirklich auf seinen eigenen Beinen stehen kann? Und kann man das von einer ein- oder zweiwöchigen Trainer-Ausbildung überhaupt erwarten? Sind wir doch mal ehrlich: In den meisten Trainer-Ausbildungen kriegt der Trainer mehr oder weniger gut die Skills beigebracht, die er auf der Bühne braucht. Doch um als Trainer zu bestehen braucht es mehr als das.

In manchen Stellen habe ich meine Fähigkeiten durchaus genutzt, um Menschen zu Trainern zu machen. Doch das passierte vor allem Intern: Jürgen Schmid und Gabi Beyer (damals Gabi Veiser) zum Beispiel kamen beide als herausragende Therapeuten zu mir. Inhaltlich musste ich keinem der beiden etwas beibringen, bei den beiden ging es darum, in Ihnen die Fähigkeiten zu wecken, sich nicht nur auf eine Person zu konzentrieren, wie es in der Therapie passiert, sondern mit einer ganzen Gruppegleichzeitig zu arbeiten, was noch einmal ganz andere Skills erfordert. 

Viele weitere Trainer sind bei mir gewesen, und der eine hat mehr von mir gelernt, der andere weniger. Marc Pletzer und Wiebke Lüth (Fresh-Academy) haben seinerzeit Ihre Practitoner-Ausbildung bei mir gemacht. Dirk Christian, Tobias von den Stemmen und Ania Hausmann haben den Practitioner und den Master bei mir gemacht. Mit Axel Wehner (WEGE-Akademie) Ilja Grzeskowitz habe ich, nachdem sie den Master bei mir gemacht haben, lange zusammengearbeitet. Benedikt Ahlfeld hat ebenso den Master bei mir gemacht, und später habe ich Ihm die Leitung ganzer Seminare bei mir überlassen. Und natürlich, auch wenn die meisten in der einen oder anderen Form nun auch "Konkurrenten" sind, natürlich bin ich auch stolz darauf, daß die Teilnehmer, die ich ausgebildet habe, heute als Trainer erfolgreich auf eigenen Beinen stehen!

Viele Jahre habe ich den Konflikt zu lösen versucht, wie ich die Trainer-Ausbildung nicht nur rein intern anbieten kann. Eine offene Trainer-Ausbildung wollte ich erst dann anbieten, wenn ich nicht ganz klar darin bin, daß ich den Teilnehmern der Trainer-Ausbildung wirklich ALLES geben kann, was sie brauchen und was ich geben kann. Inzwischen sind diese Gedanken lange genug gereift und zu einigen Strukturen gelangt, so daß ich 2014 erstmalig eine Trainer-Ausbildung anbieten werde.

Doch wer nun erwartet, daß er zu mir kommt und "mal schnell" ein Seminar macht, durch das er zum Trainer wird, der ist bei mir an der falschen Stelle. Die Trainer-Ausbildung wird volle zwei Jahre dauern und ist in vier Phasen unterteilt, in der es jeweils ganz eigene wichtige Themen zu erarbeiten gilt. Innerhalb dieser zwei Jahre werde ich den zukünftigen Trainer nach und nach in meine eigenen Seminare integrieren, so daß er am Ende der Ausbildung vollkommen souverän auf eigenen Beinen steht!

Die zwei Jahre sind dabei nur ein Richtwert: Wer schneller ist, der ist schneller. Wer länger braucht, der braucht länger. Die Prozesse, die ich für wichtig halte, sind sehr individuell und lassen sich nicht vorher zeitlich planen. Es geht mir bei der Trainer-Ausbildung von Psychopragmatik.de also NICHT darum, daß ein Teilnehmer einen vorgefertigten Weg abläuft, an bestimmten Stellen seine Prüfungen ablegt und am Ende ein Zertifikat darüber erhält, sondern es geht mir darum, die Fähigkeit, mit Gruppen zu arbeiten und als Trainer Lernerfahrungen zu gestalten, zu lernen und zu  perfektionieren. Es geht auch um die eigene innere Einstellung dazu, um die Selbstwahrnehmung auf der Bühne, einfach um viel mehr als nur "ein-paar-Trainer-Fähigkeiten" zu lernen.

Das Ganze ist natürlich vollkommen unbezahlbar, wie soll man eine solche "Reise" bitteschön in Geld aufwiegen? Aus dem Grund kostet die Trainer-Ausbildung auch kein Geld. Ich habestets gesagt, daß in der monatlichen Psychopragmatik-Mitgliedschaft alle Seminare inklusive sind, die ich veranstalte. Das wird auch auf die Trainer-Ausbildung zutreffen: Bist Du Mitglied, so kannst Du an der Trainer-Ausbildung teilnehmen!

Wichtig ist mir noch: Das ist eine Trainer-Ausbildung, jedoch KEINE Ausbildung zum NLP-Trainer. In der Society of NLP, dem Verband, in dem ich zertifiziere, werden die Trainer-Ausbildungen AUSSCHLIEßLICH von Dr. Richard Bandler und John LaValle durchgeführt.

Die Ausbildung von Richard und John will ich hier weder ersetzen noch unterlaufen, denn bei der Ausbildung zum NLP-Trainer handelt es sich eben in erster Linie um ein Bühnentraining (Public Speaking) für NLP-Trainer, wofür sechs Tage durchaus ausreichen. Die von mir konzipierte Ausbildung ist mit Ihren zwei Jahren eher mit einer Berufsausbildung zu vergleichen, in der wir natürlich auch auf die Bühnenarbeit eingehen, und dazu noch langfristige Prozesse kommen, die keinesfalls in wenigen Wochen abgeschlossen werden können.

Alle weiteren Infos kommen Anfang 2014 auf die Website. Doch sicherlich gibt es vorab einige Fragen, von denen ich ein paar wohl auch beantworten werde. Wer vorab mehr wissen will, der darf gerne Genaueres erfragen:

http://www.psychopragmatik.de/trainer-ausbildung

Alles Liebe, Julian!

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