Hypnose Einsteiger Nov. 2014

Im November kam ich zu einem Hypnose-Practitioner Workshop von NLP-Deutschland wie die Jungfrau zum Kind. Wenn das nicht mal wieder einer jener „Zu-fälle“ ist.

Irgendwann in der ersten Hälfte diesen Jahres suchte ich für meine Freundin in einer NLP Gruppe eines bekannten NLP Trainers auf Facebook eine Gruppe für eine Rabatt-Anmeldung zum 10 tägigen Practitioner. Bring drei – komm frei. Darüber lernte ich Jens kennen. Jens traf ich dann auch kurz auf besagtem Practitioner. Dort stellte sich heraus, dass wir gemeinsam an einer Ägyptenreise jenes besagten Trainers teilnehmen würden. Später stellten wir fest, dass wir unabgesprochen das Zimmer in den ersten Tagen in Kairo laut Zimmerbelegung teilen würden. Wir stellten fest, dass wir viele gemeinsame Themen zum Austausch hatten. Naja, halt wieder so ein „Zu-fall“.

Wie es das Schicksal wollte ergaben sich kurz vor der Abreise „politische Unruhen“ in Ägypten, so dass die Reise abgesagt wurde und somit auch kein Austausch der Geschichten von Jens und mir stattfinden würden... zumindest nicht in Ägypten.

Eine Woche nach der Absage der Reise schrieb mir Jens, nun bei Julian Wolf und NLP-Deutschland die Trainerausbildung anzufangen und das er dazu im November in Köln sein würde. So ergab es sich, dass ich ihm anbot für die Zeit bei mir unterzukommen, da ich in Köln wohne.

Nun ein weiterer „Zu-fall“. Jens hatte den 9.11. als Workshopbeginn notiert und stand Sonntag in einem Hotel in dem niemand etwas von einem Hypnose Workshop wusste. Im Laufe des vormittags erreichte er Julian und erfuhr, dass der Workshop am 10.11. los ging. Julian war so freundlich und sagte Jens, dass er mich ja mitbringen könne. Nochmal herzlichen Dank dafür, Julian. Ich bin gespannt wohin mich dieser „Zu-fall“ noch führen wird...

Montag morgens sind Jens und ich gemeinsam zum Azimut Hotel, dem Veranstaltungsort in Köln gefahren und bekamen von Julian direkt die Erkennungsmarken – Namensschilder – überreicht. Pünktlich ging es mit Tom Krause und seinen Geschichten los. Schöne und unterhalsame Geschichten über den ganzen Vormittag, wer sich gerne unterhalten läßt war genau richtig. Der ein oder andere fragte sich was das mit dem Thema das Workshops zu tun habe und wann der denn nun endlich anfangen würde. Doch der hat bereits mit der ersten Geschichte angefangen und ist schon im vollen Gang. Es sind halt doch nicht nur nette Geschichten und Geplauder, sie haben System und sind gut strukturiert, Metaphern in seltsamen Loop-Strukturen mit enormen Effekt. Für mich war sofort zu erkennen durch wen Tom u.a. in seinem Werdegang geprägt wurde, bei CM aus B habe ich gerade erst selbst meine Trainerausbildung beendet.

Leider ist Tom nur für den ersten halben Tag dabei, danach übernehmen Achim und Aaron das Programm. Achim ist in der therapeutischen und Aaron in der Show Hypnose zuhause. Beide sind in ihrem Bereich keine unbeschriebenen Blätter. Der Mehrwert gleich drei Trainer für den Workshop zu haben ist nicht zu vernachlässigen. Ganz besonders aus diesen vermeintlich doch recht unterschiedlichen Bereichen. Wie Achim und Aaron bestätigen, wird aus den jeweiligen Lagern etwas naserümpfend auf das jeweils andere geblickt. Hier werden beide sehr gut miteinander verbunden. Der Verlauf der nächsten vier Tage sieht so aus, dass Achim den Vormittag und Aaron den Nachmittag ausfüllt. Beide haben unterschiedliche Arten ihr Thema zu vermitteln, beide sind Klasse. Bei Achim lerne ich aus meiner Sicht als Trainer eine andere Art der Loop und Metaphern Struktur kennen und bei Aaron erkenne ich nicht direkt den Aufbau. Beide vermitteln das Thema und die Übungen zu Hypnose hervorragend und halten ständig den Kontakt zu der Gruppe und jeden Einzelnen. So entsteht oft unbemerkt ein indirektes Eins-zu-Eins arbeiten von der Bühne herab, dass schnell der ein oder andere Teilnehmer nahezu unbemerkt seine eigenen Barrieren auf die Seite schiebt und sich selbst vor der Gruppe auf der Bühne wieder findet und feststellt, dass er das was er für sich als unmöglich erachtete, locker vorführt. Die Tage und Themen bauen aufeinander auf, so dass die Inhalte und Fähigkeiten vom ersten kennenlernen eines hypnotischen Zustandes, das induzieren eines hynpotischen Zustandes mit einem Partner über non-verbale Induktion, Fraktionierung, Konfusionsmethode bis hin zur Dave-Elman Induktion immer komplexer und doch auch einfacher werden. Am Ende hat jeder ein Vorgespräch mit dem Partner zu dem Thema Hypnose geführt, die Hypnose induziert und Ressourcenarbeit mit dem Partner vollbracht. Hinzu kamen viele Convincer Techniken aus der Show Hypnose.

Für mich ist das Fazit in der Kombination von therapeutischer und Show Hypnose darin beide Bereiche kennen gelernt zu haben und zu erkennen, dass ich je nach Klient, Techniken aus dem einen oder anderen Bereich nutzen kann. Wenn jemand recht schnell über Elemente der Show Hypnose in den hypnotischen Zustand kommt, wäre es doch mit Kanonen auf Spatzen geschossen erstmal über ein langes Vorgespräch zur Konfusionsmethode zu kommen um dann mit der Dave-Elman Methode jemanden in Hypnose zu führen. Warum kompliziert, wenn es einfach geht?

Der Workshop hat mir mehr Möglichkeiten in der Flexibilität einer Hypnoseinduktion gezeigt, war für mich sehr kompetent und unterhaltend aufgebaut und ist für mich in der Gesamtatmosphere auf jeden Fall empfehlenswert.

… noch ein weiterer Zu-fall war, dass ich dort Christian, den ich in einer WG zu besagtem 10 tägigem Practitioner in vergangenem Jahr kennengelernt habe, jetzt als Co-Trainer bei dem Workshop dabei war. Da er, seine Freundin und einweiterer Co-Trainer noch keine Unterkunft für die Woche hatten, ergab es sich, dass auch sie bei mir für die Zeit unterkamen. Also bin ich nicht nur zu dem Workshop wie die Jungfrau zum Kind gekommen, sondern auch noch zu 4 angehenden Trainern, die für die Dauer des Workshops bei mir untergekommen sind und wir so noch weiteren Austausch hatten.

An dich, Julian, auch nochmals danke für den Donnerstag Abend in der Runde des Trainerfeedbacks.

Und wunder dich nicht, dass es zu diesen merkwürdigen „Zu-fällen“ kommen kann, wenn du anfängst an dir und deiner Persönlichkeit zu arbeiten. Ein Einstieg dazu kann ein Seminar bei NLP-Deutschland sein. :)

Markus

 

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