Ein Geheimnis aus der Magie der Sprache

Ein Geheimnis aus der Magie der Sprache

Kennst du das Gefühl das dich etwas zurückhält, aber es ist nicht wirklich greifbar?

Das du einen Einblick in etwas neues haben möchtest, und der entscheidende Anstoß fehlt noch?

Das sich etwas nicht rund anhört, obwohl es eigentlich klappen müsste?

 

Mit diesem einfachen Artikel erhältst du einen Blick hinter die Kulissen dieser drei Fragen. Du weißt danach wie positive Erfahrungen stärker in den Vordergrund gerückt werden um das Erlebnis stärker zu betonen. Gleichzeitig können Sprachkünstler diese Worte gezielt in Ihrer Kommunikation nutzen um vielfältigen Nutzen zu erzielen.

Denn Wörter repräsentieren nicht nur unsere Erfahrung, sondern häufig rahmen sie diese auch, indem sie bestimmte Aspekte in den Vordergrund und andere in den Hintergrund stellen. Schauen wir uns beispielsweise die Verbindungswörter „aber“, „und“ und „obwohl“ an.
Wenn wir Ideen oder Erfahrungen mit diesen Wörtern verbinden, veranlassen sie uns dazu, unsere Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Aspekte zu richten.

 

Die Macht des Wortes „ABER“

Wenn jemand sagt: „Heute lerne ich etwas hilfreiches neues, aber morgen lerne ich etwas anderes.“ werden wir dazu angeregt, uns stärker darauf zu konzentrieren, dass wir morgen etwas anderes lernen, und die Tatsache etwas hilfreiches zu lernen, wird weitgehend vernachlässigt. 

Der Nutzen des Wortes „UND“

Werden die gleichen beiden Aussagen durch das Wort „und“  miteinander verbunden - „Heute lerne ich etwas hilfreiches neues, und morgen lerne ich etwas anderes.“ sind beide Aussagen gleich start betont.

Die besondere Magie des Wortes „OBWOHL“

Und bei der Version „Heute lerne ich etwas hilfreiches neues, obwohl ich morgen etwas anders lerne.“ wird unsere Aufmerksamkeit stärker auf die erste Aussage, dass ich heute etwas hilfreiches neues lerne, gelenkt, während die andere in den Hintergrund tritt. 

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Der Obwohl-Rahmen

Mit der Anwendung des Sprachmusters „Obwohl“ können wir, einfach in jedem Satz, in dem zur Abschwächung einer positiven Erfahrung das Wort „aber“ benutzt wird, dieses durch „obwohl“ ersetzen.

Es ist unglaublich einfach anzufangen, probiere dies deshalb nun einmal selbst aus, und gehe dabei wie folgt vor:

  1. Wähle eine Aussage, in der eine positive Erfahrung durch das Wort „aber“ abgewertet wird.

    z.B. „Ich habe eine Lösung für mein Problem gefunden, aber es könnte später erneut auftreten.“

  2. Ersetze dieses Wort „aber“ durch „obwohl“, und beachte, wie der Fokus Deiner Aufmerksamkeit dadurch verlagert wird.

    z.B. „Ich habe eine Lösung für mein Problem gefunden, obwohl es später erneut auftreten könnte.“

Viel Spaß beim Ausprobieren :-)

Alles Liebe,
Chris

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