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Erfahrungsbericht Ausbildung zum Coach in Much

Erfahrungsbericht Ausbildung zum Coach in Much

Erfahrungsbericht Ausbildung zum Coach in Much

 

Fakten der Ausbildung zum Coach:

• 18 Teilnehmer

• 3 Trainer mit verschiedenen Spezialgebieten

• Achim v. St. Vith, Andreas Aaron Ahnfeldt und Marc Strüder

• 2 Co-Trainer

• 1 Teamer

• 9 Tage (von Samstagmittag bis Sonntagmittag)

• Sehr intensiv. Fast täglich von 10 Uhr bis 21 / 22 Uhr

• Geballtes Wissen, extrem viel Inhalt, sehr viele Übungen

 

Durchführung der Ausbildung:

Vorkenntnisse sind bei dieser Ausbildung meines Erachtens nicht zwingend erforderlich, dennoch würde ich jedem empfehlen sich im Vorfeld mit dem NLP- und Hypnose-Grundlagen auseinanderzusetzen.

Für mich war es trotz meines NLP Practitioners und meines Hypnose-Einsteigerkurses und weiteren Erfahrungen in NLP und Hypnose teilweise extrem fordernd.

Die Ausbildung führten 3 top Trainer durch, der jeder ein anderes Spezialgebiet hatte. Dennoch harmonierten die Trainer super und der Ausbildungsinhalt war genau aufeinander abgestimmt.

Wenn ein Trainer, ein Thema nicht (komplett) in seinem "Unterrichtsblock" untergebracht hatte, übernahm dieses Thema ein anderer Trainer.

Die Trainer kommen allesamt aus der Praxis und durch ihr eigenes Spezialgebiet, beeindruckt jeder von diesen auf seine eigene Art und Weise.

Denn damit können sie die Übungen, bevor sie von Teilnehmern umsetzen werden, selbst anschaulich und zum besseren Verständnis demonstrieren.

Die Gruppengröße war mit 18 Teilnehmern genau richtig, sodass intensives Arbeiten und Üben möglich war.

In der Regel führten jeden Tag 2 der 3 Trainer die Ausbildung durch, der andere der Trainer war allerdings auch so gut wie immer vor Ort und schaute sich von dem jeweils anderen etwas ab.

Die Coaches waren absolut nahbar und immer ansprechbar, egal ob während der Pausen, beim Essen oder nach dem Seminar, da sie auch im Seminarhotel untergebracht waren.

Die Ausbildung begann am Samstagmittag und endete am Sonntagmittag.

Während der anderen Tage waren die Seminarzeiten von 10 Uhr früh bis 21 / 22 Uhr am Abend.

Die Tage waren somit vollgepackt mit sehr viel anwendungsortientiertem Wissen und zahlreichen Übungen.

An einigen Abenden frischten die beiden Co-Trainer das NLP-Grundlagenwissen der Teilnehmer durch Vorträge und Übungen auf.

 

Über die 3 Trainer und ihre Spezialgebiete:

Achim von St. Vith ist Heilpraktiker der Psychotherapie, NLP Trainer der Society und DVNLP Lehrtrainer. Er wurde von Richard Bandler dem Erfinder von NLP selbst ausgebildet.

Er coacht Privatpersonen mit Hilfe des Modells von NLP und Hypnose.

Achims warmherzige Art und seine Ausstrahlung sind einzigartig. Ich könnte seinen Geschichten und Metaphern wochenlang lauschen.

Seine Art der Wissenvermittlung lässt jeden Lehrer und Präsentator vor Neid erblassen.

 

Marc Strüder ist Rechtsanwalt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Uni. Er ist gerade dabei seinen "Dr." zu machen. Er ist u. a. Mediator und coacht im Business-Bereich in Firmen und mit Leidenschaft Privatpersonen.

Marc würde sagen, dass er (k)ein NLPler ist. Seine Metaphern, Geschichten und Loops sprachen da allerdings eine andere Sprache. :)

Bei ihm fand ich sogar die rechtlichen Grundlagen für Coaches spannend. Unglaublich, aber wahr. :)

Das lag natürlich an den spannenden Geschichten aus seiner Rechtsanwalts-, Coaching- und Dozenten-Tätigkeit, die er sehr oft zwischendurch zum Besten gab.

 

Last, but alles andere als least :) :), der Showhypnose-Guru, Andreas "Aaron" Ahnfeldt: Er hypnotisierte in seinen Shows in Freizeitparks und Las Vegas bereits ca. 70.000 Freiwillige.

Er coacht Privatpersonen mit Hilfe des Modells von NLP und seiner großen Erfahrung mit Hypnose. Er ist zertifizierter Trainer der DVH (Deutscher Verband für Hypnose).

Seine herzliche, witzige und selbstironische Art beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue.

Er lehrt Menschen durch sein Auftreten und seine Lehrweise sich selbst nicht so ernst zu nehmen, da er jeder Situation etwas positives bzw. einen Spaß abgewinnen kann.

 

Ja, es gibt eine Prüfung:

Am vorletzten Tag fand eine praktische Prüfung statt, in der jeder Teilnehmer beweisen konnte, was er im Laufe der Ausbildung gelernt hat.

Diese versetzte einige Teilnehmer wahrnehmbar, gedanklich in die Schulzeit zurück und löste somit einiges an Stress aus.

Für mich selbst war es sehr interessant zu sehen, wie schnell ein einfaches "Prüfungssetting", mich vollkommen aus der Fassung bringen konnte.

In meinem Kopf herrschte Chaos und ich fühlte mich sofort an meine Schulzeit und deren Prüfungen erinnert.

 

Fazit:

• Ohne NLP- und Hypnose-Vorkenntnisse in meiner Welt nicht zu empfehlen, da diese Grundlagen vorausgesetzt werden.

• Geballtes Wissen und geballte Erfahrungen in 9 vollgepackten Tagen.

• 3 top Trainer mit 3 verschiedenen Spezialgebieten.

• Absolut empfehlenswert und beeindruckend, da diese Kompetenz aus so unterschiedlichen Richtungen deutschlandweit einzigartig ist.

• Die 3 Trainer leben, was sie von sich geben. Sie bringen den Teilnehmern ihr Wissen durch ihre eigenen Erfahrungen aus der Praxis und mit den Methoden von NLP und Hypnose bei.

 

Erkenntnisse für mich / Selbstreflektion:

• Für mich war die Ausbildung zum Coach eine starke Vertiefung meines Hypnose- und NLP-Wissens. Es war eine ideale Ergänzung zum meiner bereits absolvierten Ausbildung zum psychologischen Berater und Coach.

• Es kamen bei mir einige alte Themen u. a. aus meiner Schulzeit hoch: Die Prüfungssituation erzeugte in mir enormen Stress, obwohl ich rein rational betrachtet, davon ausging, dass niemand durchfallen wird. Außerdem hatte ich mit Marcs „straighter“, am Anfang teils strenger Business-Art so meine Probleme. Hier kam mein persönliches Thema mit Autoritäten hoch, was vermutlich auf die Kindheit zurückgeht.

 

Es ist sogar eine Zertifizierung zum HypnoCoach durch Aaron über den DVH möglich.

 

Namaste,

Jens

 

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