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Bewerbung als NLP-Trainer für den Practitioner

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01 Sep 2013 11:47#1 von spatha
Lieber Julian,

Ich bin mir nicht sicher, ob hier eine Trainerbewerbung richtig ist.

Ich bewerbe mich zur Durchführung von NLP-Practitioner und NLP-Master-Practitioner-Ausbildungen und zur Durchführung von systemischen Geldaufstellungsseminaren.

Ich bin 55 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn, der nun auch schon 26 Jahre alt ist. Ich lebe und arbeite in Berlin. Ich bin selbstständig und arbeite als Geldcoach für Freiberufler und Frauen in der Lebensmitte. Zudem arbeite ich als systemischer Supervisor in Einrichtungen der Sozialen Arbeit und mache mit einer Kollegin zusammen systemische Paar/- und Familientherapie und systemische Geldaufstellungen.

Vom Grundberuf her bin ich Sozialpädagoge und habe meine ersten Arbeitsstellen im Suchtbereich in der Arbeit mit Drogenabhängigen Menschen gehabt. Später kam dann eine Arbeit in der psychiatrischen Einrichtung für ältere Menschen hinzu. Danach war ich 13 Jahre Suchtreferent bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen. Ein Studium zur Psychologie habe ich mit 42 Jahren abgebrochen, weil ich mich dann doch lieber selbstständig machen wollte.

Meinen NLP-Practitioner habe ich 1993 gemacht und im Anschluß daran den NLP-Master und den NLP-Lehrtrainer. Die Lehrtrainer-Ausbildung war meines Wissens die einzige zertifizierte NLP-Lehrtrainerausbildung (DVNLP), die Robert Dilts in Kooperation mit dem Milto-Erickson-Institut Berlin je in Deutschland gemacht hat. Parallel auch beim Milton-Erickson-Institut Berlin habe ich eine Ausbildung in klinischer Hypnose gemacht.

Ich habe dann 4 NLP-Practiotioner-Assistenzen bei meinem damaligen Lehrer Wolfgang Lenk gemacht, und so denke ich eine Menge über NLP und die Arbeit mit Gruppen gelernt.

Danach habe ich 2 NLP-Practioner-Ausbildungen mit einem Kollegen in Berlin zusammen durchgeführt.

Ich bin aber nicht beim NLP geblieben, sondern habe dann diverse systemische Ausbildungen gemacht. Systemische Strukturaufstellungen, systemische Organisationsaufstellungen, systemisches Coaching, systemische Supervision. Diese Form der Arbeit war mir damals näher als das NLP. Danach habe ich verschiedene Ausbildungen im Bereich der Energy Psychology (Fred Gallo, Steve Reed) gemacht und eine Ausbildung zum Wingwave Coach.

Jetzt möchte ich gerne wieder mehr im NLP machen und sah nun deine Aufforderung zur Bewerbung für dein Team im Kontext der Psychopragmatik. Möglicherweise benötigst Du ja noch Unterstützung. Ich freue mich jedenfalls von dir zu hören. Wenn Du die Zertifikate meiner Ausbildungen benötigst, sende ich diese dir gerne zu.

beste Grüße, Christoph Simon
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01 Sep 2013 22:55#2 von Julian
Hi Christoph,

erstmal herzlichen Dank für Deine Worte. Ich empfinde es immer als Kompliment, wenn Trainer nicht einfach andere Trainer "schlechtsprechen" sondern auch Lust auf eine Zusammenarbeit haben. Leider ist das ja nur sehr selten der Fall.

Tatsächlich habe ich bisher noch keine "Trainerbewerbung" bekommen. Angedacht waren hier vor allem Team-Bewerbungen, also das Team, was im Seminar für die Teilnehmer da ist. Die Trainer, mit denen ich zusammenarbeite, sind alles Trainer, die ich schon sehr lange kenne und die auch eine gewisse Phase haben, in der sie bei uns "reingewachsen" sind. Was ich daher nicht machen will ist, einen Trainer sozusagen "per Bewerbung" aufzunehmen, das würde sich (für mich) irgendwie nicht rund anfühlen.

Zumal es auch in einen organisatorischen Konflikt führen würde: Da die NLP-Ausbildungen bei uns alle nach Society zertifiziert sind und der DVNLP ja nicht müde wird, zu erwähnen, daß die Ausbildungen von Richard Bandler nicht anerkannt sind, haben wir andere Zertifizierungsgrundlagen. Ich zertifiziere die Practitioner-Ausbildung nach 8 Seminartagen. Vom Verband her ist das völlig in Ordnung. Von den Inhalten her ist das natürlich kräftig.

Wir haben vier Trainer im Practitioner und die Seminarzeiten gehen oft bis Mitternacht. Dadurch haben wir "netto" einen doppelt so langen Seminartag (10 Uhr bis Mitternacht, zwei kurze Pause von ca. einer Stunde zum Essen, zusammen 12 Stunden "Seminarzeit"). Das ganze hat sich über die Jahre so herauskristallisiert und funktioniert sehr gut. Die Vorteile liegen darin, daß es deutlich günstiger ist, weil Teilnehmer weniger Urlaub nehmen müssen, weniger oft auswärts Essen oder unterkommen müssen, auch für uns ist es günstiger weil wir die Trainer und den Seminarraum für weniger Tage bezahlen müssen. Das führt natürlich auch zu einem günstigeren Seminarpreis.

Im DVNLP wäre das gar nicht möglich, weil ja der DVNLP eine Mindest-Tages-Anzahl vorschreibt.

Etwas anderes wäre es, wenn wir z.B. zu einer Zusammenarbeit über die Psychopragmatik kommen. Hier ist ja mein Konzept, daß die Teilnehmer, wenn sie denn Mitglied sind, JEDES Seminar, welches hier angeboten wird, kostenfrei besuchen können. Und hier fände ich es spannend, weitere Trainer mit aufzunehmen, weil das einfach "mehr Angebot für´s Geld" ist. Nur ist es eben auch knapp kalkuliert: Die 147 Euro monatlich (inkl. MwSt) sollen so finanziert sein, daß ein Teilnehmer ALLE Seminare machen kann, die ich anbiete. Wenn wir da einen (bezahlbaren) Weg finden, wie die Teilnehmer auch zu Dir kommen können, bin ich da gerne mit dabei.

Eine solche Preisdiskussion gehört aber natürlich nicht hier auf die Website. Ich will nur vorwarnen, daß ein solches Preiskonzept garantiert nicht dasselbe Geld bringt wie wenn jemand jedes Seminar einzeln bezahlt. Ich muß eben damit kalkulieren, daß jemand potentiell ALLE Seminare macht.

Wie auch immer, eine solche Zusammenarbeit wäre für mich vorstellbar, aber da möchte ich Dich natürlich vorher kennenlernen und auch im Seminar erleben. Es gibt (leider) so viele schwarze Schafe im Markt. Ich weiß nicht, in wieweit es für Dich überhaupt interessant wäre, bei einem meiner Seminare im Team teilzunehmen. Wenn Du aber Lust hast, bist Du ganz herzlich eingeladen, jetzt im kommenden Master mitzumachen. Zu zahlen wären für Dich nur die Unterkunft/Verpflegung (normaler Hotelpreis), und es wäre eine gute Gelegenheit, in der wir uns alle kennenlernen, weil fast alle der Trainer, mit denen ich zusammenarbeite, auch mit dabei sind.

Was meinst Du, wäre das Interessant für Dich?

Alles Liebe, Julian!
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07 Sep 2013 23:18#3 von Julian
Hi Christoph,

seit einer Woche habe ich nun nichts mehr gehört.
Wenn sich das Thema für Dich erledigt hat, sag´ doch bitte kurz Bescheid, dann mache ich den Thread zu.

Alles Liebe, Julian!
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08 Sep 2013 08:26#4 von spatha
Hallo Julian,

Ich war ganz einfach krank.
Zunächts mal vielen Dank für deine umfangreichen Zeilen.

Für mich wäre das Thema DVNLP oder Society of NLP nicht so wichtig. Heisst, da ich ja auch keine DVNLP-Trainingsdurchführe, bin ich auch nicht im Konflikt zu dem Verband. Aber, es kann ja sein, so klingt es jedenfalls, dass Du da auch schon mit Trainern gut besetzt bist.

Das mit dem Kennenlernen kann ich gut verstehen. Würde ich wohl genauso machen. Leider ist es mir jedoch als Selbstständiger nicht möglich eine ganze Woche Support zu machen und von berlin ganz weg zu sein, wegen meiner festen Termine.

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe ist die, dass ich zu einer Zeit an einem deiner Trainings teilnehme, wenn ich meine Mutter besuche. Ich habe gesehen, dass Du viele Seminare in Much durchführst. Ganz in der Gegend ist meine alte Heimat und dort wohnt auch noch meine Mutter. Das wird jedoch nicht vor 2014 sein, dass ich einmal wieder "zuhause" bin.

Wenn das für dich passt, würde ich dir das rechtzeitig mitteilen, weil ich das wirklich planen muss und schauen, ob in der Zeit eine Ausbildung von Dir stattfindet. Was besseres fällt mir jetzt nicht ein. Wie wäre das für dich?

beste Grüße, Christoph
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07 Dez 2013 01:31#5 von Julian
Klar, sag´ einfach Bescheid, wenn Du in der Gegend bist, okay?

Alles Liebe, Julian!
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