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Klartraummaschine

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(@julian)
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Hi Steffi,

irgendwie geht mir ein Satz, den Du im ersten Posting geschrieben hast, nicht aus dem Kopf:

Nen richtigen Practioner hab ich nicht, habe alle so ziemlich alle DVDs und Audios von Chris geguckt und gehört. Und kenne natürlich auch deine DVD zum Thema.

Heißt das im Umkehrschluß, Du hast einen "falschen" Practitioner? Versuche es mal zu übertragen, wie wäre es, wenn jemand sagt "Einen richtigen Führerschein habe ich nicht". Bedeutet das, daß jemand nicht fahren kann? Oder nur, daß jemand nicht fahren darf? Was sagt ein "richtiger" oder ein "falscher" Practitioner über die wirklichen Fähigkeiten aus?

Es ist nun aber auch nicht so, daß es keine Bedeutung hat. Die letzten Beiträge von Dir haben mich aber eher auf ein anderes Thema gelenkt: Du scheinst Dir das ganze enorm im Kopf zu erklären, zu kontrollieren ... Dich allerdings schwer zu tun, an diesen vorgefertigten Verstandes-Konzepten etwas zu verändern. Das ist auch logisch ... man kann schwer von selbst und alleine über den eigenen Tellerrand hinausschauen.

Bettina hat da schon sehr Recht:
Wenn Du Klarträume haben KANNST, es aber "nur" einmal pro Woche klappt, obwohl Du gerne öfters würdest, und es Dir auch anstrengend scheint, dann dürfte es weniger an Deiner "Klartraumfähigkeit" liegen, sondern dann wäre es sinnvoll, mal zu gucken, was Dich davon abhält.

Und das Unterbewusstsein kann da so einige steuern. Vielleicht will es einfach nur dafür sorgen, daß Du nicht "zu sehr" den Kontakt zur Realität verlierst und Dich nun auch noch mit "dritten externen" Mächten auseinandersetzen willst. Gerade in dem Kontext, daß Du keine Menschen in Deinem Umfeld hast, mit denen Du diese Themen angehen kannst ist das zumindest auffällig: Wenn ich etwas Neues lernen will, dann umgebe ich mich mit Menschen, die sich in dem Thema schon auskennen.

Dieses "soziale Netz" ist ein ganz enorm wichtiges Konstrukt dafür, als Mensch glücklich und erfüllt zu sein und zu "funktionieren". Das meine ich nicht aus irgendeiner wirtschaftlichen oder politischen Sicht, mit "funktionieren" meine ich wirklich das "Mensch-sein".

Das sind alles keine "Fakten", was ich Dir da erzähle, sondern nur die verschiedenen Dinge, die mir auffallen. In einem Seminar oder in einem Coaching-Kontext würde ich an der Stelle wohl anfangen zu hinterfragen, welche Bedürfnisse Dir die Klarträume erfüllen, was sie Dir geben, würde dazu die Verhaltensökologie testen, gucken, ob irgendwo Vermeidungsverhalten da ist und so weiter.

Wahrscheinlich (!) wird sich da irgendwas finden. Es wäre logisch ... weil sonst gäbe es ja keinen grund, warum Du nicht öfters und einfacher Klarträume hast. Im Umkehrschluß würde das heißen: Stolperstein aus dem Weg räumen, neu Entscheiden und ggf. viel öfters und einfacher Klarträume haben.

Um zu Deiner Ausgangsfrage zurückzukommen:
DHE ist ein reines Werkzeug. Es ist durchaus möglich, per DHE eine Klartraummaschine zu bauen, die Dir einfachere und häufigere Klarträume erlaubt. Wenn Du allerdings irgendwelche Abwehrstrategien dagegen stehen hast oder z.B. einen Sekundärgewinn davon, die Klarträume NICHT zu einfach zu erreichen, dann wird Dir eine "DHE-Klartraummaschine" nicht wirklich weiterhelfen können.

Das Telefon-Angebot von Bettina würde ich unbedingt annehmen. 😉

Alles Liebe, Julian!


   
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(@bettyboop)
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Beigetreten: Vor 9 Jahren
Beiträge: 16
 

Hi Steffi,

das ist mir schon klar das Du Dir deine Blockaden nicht vorstellen kannst... das ist ja gerade das blöde daran! Aber andere können das für Dich tun... sofern Du sie lässt. Und das ist genau das was Julian meint wenn er auf die Wichtigkeit eines nicht virtuellen sozialen Netzwerkes hinweist.

Auch die "Verkopfung" deiner Texte empfinde ich ähnlich wie Julian. Wir leben ja in einer Dualität, d.h. Tag/Nacht, Mann/Frau, bewusst/unbewusst, von allem was ist gibt es ein Gegenteil.

Bewusstsein ist klar, stark, aktiv, männlich, und ist über den Verstand kontrollierbar.
Unbewusstsein ist unklar, schwach, passiv, weiblich und über die Gefühle erfahrbar.

Du möchtest nun bewusst durch dein Unterbewusstsein reisen. Für mein Empfinden dürfte das am besten gelingen wenn beide Pole ausgewogen gelebt werden.

Konzentrierst Du dich nur auf deinen Verstand und gehst ausschließlich logisch vor kostet es immensen Aufwand den level zu halten.

Widmest Du Dich auch den Dingen die im verborgenen liegen kommst Du mehr in die Mitte und somit in Fluß. Und im Wasser treibend kommt man leichter voran. Die Kontrolle wird dann zwar kleiner dafür wird es aber effektiver und definitiv spaßiger! Und ich als Ex-Kontrollfreak weiß wovon ich rede! 😉

Achso, was ist für Dich eigentlich das Gegenteil von Euphorie? Davor z.B. könntest Du unbewusst Angst haben....

Probiers doch einfach mal aus, vielleicht sogar im practitionier?!... ausser Zeit und ein paar Blockaden hast Du nichts zu verlieren!

Ich hoffe das war jetzt nicht zuviel des Guten... hast ja schon angedeutet das Du ja "eigentlich" nur was zu DHE wissen wolltest.... B)

Liebe Grüße!
Bettina


   
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(@steffi)
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Beigetreten: Vor 9 Jahren
Beiträge: 16
Themenstarter  

Hi ihrs!

Das heißt, ich war noch nie auf einem Präsents Seminar und habe keine praktische Erfahrungen mit NLP, außer vielleicht dass ich meine Erlebnisse, damit kategorisiere, und ja ich bin ein Kopfmensch. Ich glaube aber, dass zum Verstehen auch das (Be)greifen gehört, also das praktische Tun. Erst dann wird intellektuelles Wissen wirklich integriert und findet zur ganzheitlichen Anwendung. In so fern kenne ich mich zum Beispiel auch „nur“ mit Hypnose aus. Ich habe Bücher gelesen und Videos geguckt und Audiobooks gehört, habe mich aber selbst noch nicht an einen Hypnoseversuch heran getraut. In meinem Glaubenssystem reicht es also nicht, ausschließlich ein theoretisches Wissen zu haben. Das meine ich mit dem, „einen richtigen Practitioner, hab ich nicht.“ Da gibt es vielleicht andere Konzepte. Menschen die nicht über viel Wissen verfügen, sich damit aber mutig in die Welt hinaus trauen, so bin ich nicht.

Ich umgebe mich durchaus mit Menschen, die das selbe Thema interessiert, leider existieren in meiner direkten Umgebung kein Wesen dieser Art, weshalb ich online Kontakte im Bezug auf Austausch pflege. Ein soziales, reales und intaktes soziales Netz habe ich, nur keins das sich für Träume interessiert. Meinst du ich bin evtl. nicht geerdet genug um mich in Traumwelten zu bewegen, also quasi ein Schutzmechanismus. Da kann ich jetzt so auf die schnelle nichts zu sagen. Das muss ich mal sacken lassen. Ist aber ein guter Einfall. Soviel zum Tellerrand.

Zur Realität: Realität hat ja auch viel mit Erziehung und Sozialisation zu tun. Ich denke dass ich grundsätzlich einen sehr konservativen Start ins Leben hatte. Als das Thema Klartraum für mich neu war, war das durchaus so, dass es etwas war, das außerhalb meines Realitätsbildes gelegen hatte. Das ist jetzt aber schon ca 5 Jahre her und meiner Meinung nach sind Klarträume in meinem Realitätskonzept eingezogen, seitdem ich begonnen habe mit meinem Umfeld darüber zu sprechen.

Überzeugt hatte mich anfangs ein wissenschaftliches Buch: Stephen LaBerge „Hellwach im Traum“, welches mir dadurch, dass es wissenschaftlich geschrieben war, einen Zugang ermöglicht hatte. Und erst als es wirklich zum ersten Mal geklappt hatte, dafür musste ich anfangs zwei Monate üben, wusste ich, dass Klarträume existieren. Und eigentlich läuft das bei mir immer so, ich muss es erst erfahren, bevor ich glaube. Blind an etwas glauben fällt mir schwer. Und dass Erlebnis hat in mir so eine Art Generalisierung ausgelöst und seid dem nutze ich öfters den As if Frame - Glaube aber evtl nicht stark genug an meine Vorhaben?

Über das Thema bin ich dann nach und nach auf andere esoterische Themen gestoßen. Die Bücher von Robert Monroe zum Beispiel fand ich zwar toll, aber geglaubt habe ich nicht daran. Erst als ich mit Gateway Schwingungen und kleine OBEs auslösen konnte, konnte ich dass auch in meine Realität integrieren.

Interessant war, dass ich mich dann wieder erinnern konnte, dass diese Schwingungen bereits als Kind hatte, große Angst davor hatte, aber nie verbalisieren konnte, was mich da Nachts geplagt hatte. Bei Gateway war es in der Vergangenheit immer so, wenns es mir zu viel wurde, habe ich pausiert, also hatte ich auch keine OBEs. Dann hatte ich eine Phase in der das Erlebte integriert wurde und ab einem Punkt der Verarbeitung, konnte ich dann weiter machen. An der Stelle verstehe ich den Sinn einer Blockade auch.

Nun ist es schwierig abzugrenzen wo ein Klartraum sich von einer OBEs, Astralreise unterscheidet.
Und selbst die Erfahrenen empirischen Klarträumern, die die Existenz von Astralreisen abstreiten, erzählen immer wieder von Erlebnissen, die nicht im Unterbewusstsein kreiert werden. Ob man das Ganze nun Klartraum verschiedener Level bezeichnet oder zwischen Klartraum und Astralreise unterscheidet, ist in meiner Welt nur Wortspielerei. Ich bin im Klarträumen noch nicht hochlevelig genug um da aus eigener Erfahrung zu sprechen.

Was mich davon abhält ist häufig unbeständiges trainieren. Das heißt, wenn ich einen stressigen Tag habe, vergesse ich meine Training. Eine grundsätzliche Konditionierung habe ich schon erreicht. Das ist auch ein dauerhaftes Verhalten geworden und trotzdem, gibt es Momente, da lebe in der Wachwelt im Jetzt, und ich mache keine Realitätschecks. Und genau dass ist der Knackpunkt am Training. Das ist auch ein Verhaltensmuster, welches sich durch andere Lebensbereiche zieht. Kontinuität. Ich habe häufig Motivationspeaks und Motivationslöcher. Vielleicht ist der Klartraum, auch einfach ein Motivationsversuch meines Unterbewusstseins, das Thema mal endlich abzuarbeiten. Und ich komme vielleicht nicht um kontinuierliches regelmäßiges Training herum.

Zur Bedeutung: Abgesehen von den hedonistischen Dingen, wie Fliegen und absolute Freiheit ohne Konsequenzen, besitzen Klarträume in meiner Welt durchaus nützliche und funktionale Elemente. Da ich mich auch beruflich bedingt für Psychologie interessiere, sehe im im Klarträumen, wie gesagt sehr viel Potential. Und ich wünschte Eltern würden die Traumwelt von Kindern, nicht unbewältigt ins Unbewusste verdrängen, so wie es noch in unserer Gesellschaft geschieht.
Motorisches lernen im Luziden Traum (siehe Daniel Erlacher) oder die Möglichkeit mit seinem Unterbewusstsein zu kommunizieren (Patricia Garfield), sogar Konflikte aus der Wachwelt auf andere Art und Weise zu verarbeiten (Senoi Indianer) sind neben der Möglichkeit aus dem Klartraum heraus andere Bewusstseinszustände (OOBEs) schneller zu erreichen, schon ein treffendes Argument, um so etwas einfach mal so können zu wollen. Um aber mit der Fertigkeit wirklich arbeiten zu können, glaube ich, dass ich selbst eine beständige Fähigkeit brauche. Das Thema steckt ja wissenschaftlich noch in den Kinderschuhen.
Ausserdem macht es das Schlafen wirklich attraktiver 😀

Wenn dass so ist, dass ihr voraussetzt, dass ich jede Nacht klar träumen könnte, ohne einen Riesen Aufwand zu leisten, müsste es aber einschließen, dass die allermeisten Menschen diese Blockaden ab Werk ebenfalls eingebaut haben, da ich mich da wirklich nicht als Einzelfall zähle. Es gibt ganz viele Klarträumer die lange Durststrecken trotz Trainings haben. Nach meiner Erfahrung gibt, es wirklich nur sehr wenige Menschen, die die Fähigkeit haben, nächtlich klar zu träumen und die haben meistens viele Jahre hart trainiert. Es gib unterschiedliche Methoden, die zu unterschiedlichen Erfolgen führen.
Ich wunder mich nur ein wenig, das ihr zwei glaubt, dass regelmäßige Klarträume so einfach zu erreichen sind. Dann könntet ihr das ja mal „spaßeshalber“ probieren. Wenn ihr es schafft eine Woche am Stück klar zu träumen, könnte ich euch vielleicht glauben.
Wie könnte den ein Sekundärgewinn von mangelnder Klartraumfähigkeit aussehen? Ich kenne den Begriff nur im Zusammenhang mit Krankheiten.

Und Betty: Das mit den zwei Polen fand ich auch sehr interessant. Meinst du damit die Hemispheren oder ist das ein anderes Model von dem du erzählst. Und ja das mit dem Kontrollfreak kann ich nachvollziehen und verstehe das auch intellektuell. Aber wie komme ich denn da auf eine andere Verarbeitungsebene? Ich weiß, dass meine verkopfte Art mir manchmal nicht alle Möglichkeiten eröffnet, aber ich weiß nicht, was ich tun kann um davon weg zu kommen, ich kann darüber nachdenken, ja aber da drehe ich mich ja wieder im Kreis.

Das Gegenteil von Euphorie wäre glaube ich Depression, und auch Stillstand, weil ich Euphorie auch als nach außen gehende Bewegung empfinde. Das habe ich allerdings schon durchlebt und auch das im Nachhinein als Lebenserfahrung deklarieren können, die mich zu mehr Verständnis gegenüber meiner Umwelt gebracht hat, auch wenns nicht schön war. Dennoch hatte das auch sein Gutes. Angst habe ich davor nicht mehr. Das ist allerdings noch nicht so lange her und ich kann nicht sagen wann das Erlebnis vollständig integriert ist.

Danke fürs über den Tellerrand schubsen 😀 Ich finde das alles sehr interessant. Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil ihr euch so viel Mühe macht. Vielen lieben Dank!


   
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(@bettyboop)
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Beigetreten: Vor 9 Jahren
Beiträge: 16
 

Hi Steffi,

ich habe mich bisher überhaupt nicht mit dem Thema Klartraum beschäftigt. Wenn man im Traum eine Sequenz hat in der man sich klar fühlt, Zusammenhänge analysiert und erkennt (also quasi bewusst denkt aber "anders" als im wachzustand) und mit dem Gefühl aufwacht: jetzt hab ichs verstanden! ... geht das als Klartraum durch? Dann hab ich das mittlerweile sehr oft! Und das ohne jegliche Absicht. (Beim nächsten Mal werd ich das mit der Nasezuhalten testen).

Ich bin der Meinung, alles was Mensch kann steckt als Potential in jedem von uns. Entweder wählen wir den Weg des Trainings um es zu entwickeln oder wir geben jegliches Training auf und tun es einfach... beides total verschieden und doch nur das andere Ende der selben Fahnenstange... das ist mein persönliches Realtitätskonzept... alles ist nur Illusion... alles was über "ich bin" hinausgeht unterliegt bereits dem Dualitäts- bzw. Polaritätsprinzip und ist subjektiv gewertet.

Was die "Blockaden ab Werk" angeht (sehr lustige Bezeichnung, das muss ich mir merken!) so würde ich sagen: Ja! Wobei wir nicht alle die Serienausstattung haben, manche von uns haben zusätzlich ganz viele extras! 🙂

Ganz im Ernst: Das nennt man Zellprogrammierung. Alles was Dir jemals wiederfahren ist ist in deinen Zellen gespeichert. Und wenn Du als Kind Angst im Dunkeln hattest dann ist das heute immer noch programmiert, ob es Dich bewusst belastet oder nicht spielt dabei keine Rolle. Komm zum Julian, dann wirst Du in sehr kurzer Zeit nicht nur wirklich verstehen was ich meine sondern auch noch wissen wie Du dich umprogrammieren kannst!

Ich liebe solche Themen, da könnte ich tagelang drüber philosophieren! 🙂 🙂 🙂


   
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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4664
 

Hi Steffi,

Das heißt, ich war noch nie auf einem Präsents Seminar und habe keine praktische Erfahrungen mit NLP, außer vielleicht dass ich meine Erlebnisse, damit kategorisiere, und ja ich bin ein Kopfmensch.

vorab: Ich will Dir nichts "verkaufen", und ich weiß nicht, wie ich den Satz von Dir auffassen soll. Als ein "interessiert mich weniger", als ein "ist mir zu teuer" oder als ein "Ich will, es hat sich bisher nur noch nicht ergeben.

Nur so als Hinweis, dieses Seminar könnte vielleicht was für Dich sein:
http://www.nlp-deutschland.de/das-schamanenwochenende

Danke fürs über den Tellerrand schubsen 😀 Ich finde das alles sehr interessant. Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil ihr euch so viel Mühe macht. Vielen lieben Dank!

Wieso "schlechtes Gewissen"? Jeder hat so seine Bedürfnisse, und manche haben das Bedürfnis zu einer "Gemeinschaft", was einschließt, das man füreinander da ist, andere haben einen notorischen Helferdrang, und wieder andere Beschäftigen sich einfach gerne mit dem Thema.

Das ist ja einer der großen Vorteile in einem Forum wie diesem hier: Es antwortet nur, wer antworten will. Keiner ist verpflichtet zu antworten. Also kannst Du davon ausgehen, daß jeder, der Dir hier antwortet, das auch gerne tut, und somit ist ein schlechtes Gewissen dabei völlig unnötig. 😉

Alles Liebe, Julian!


   
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(@steffi)
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Beigetreten: Vor 9 Jahren
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Themenstarter  

Hi Betty.
Ein Klartraum ist ein Traum, in dem der Träumende erkennt, dass er träumt, während er noch träumt. Ab dem Moment der Traumerkenntnis, ist es dann möglich seinen Traum nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Klartraum
Im Januar lief dazu eine Doku auf Arte: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=SqiwVnu5n_I

In meinem Blog http://istdaseintraum.blogspot.de/2014/01/simulator-luzider-traum.html habe ich einige plakative Möglichkeiten beschrieben die diese Fähigkeit eröffnet, jedoch birgt diese Fähigkeit ebenso, sehr interessante Nutzungsmöglichkeiten für das Therapeutische Arbeiten mit dem Unterbewusstsein.

Dazu habe ich ich diesen Artikel verfasst: http://istdaseintraum.blogspot.de/2014/01/alptraume-angste-und-das.html
Mein Blog richtet sich an Klartrauminteressierte und nicht an Fachpublikum.

Es ist quasi eine Analogie zur Erleuchtung, nur in einer anderen Dimension. Wobei ich Erleuchtung ja wieder nur kognitiv begreife 😀

Hi Julian.
Ich hatte mich an das Thema NLP zuesrt distanziert angenähert. Und mehr hat sich noch nicht ergeben und ich hatte letztes Jahr sogar schon Termine verglichen. Es hat halt noch nicht gepasst.

Liebe Grüsse Steffi


   
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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4664
 

Hi STeffi,

was die Seminare angeht: Hast Du mal durch ein paar der Videos "durchgeschnüffelt"? Die dürften für Dich ja sehr interessant sein, gerade wenn Du ein Gefühl dafür kriegen willst, ob sich so ein Seminar für Dich lohnt oder eben nicht.

Was die Erleuchtung angeht: Auch wenn ich das Buch bisher noch nicht gelesen habe, es gefällt mir vom Titel her supergut: "Der Erleuchtung ist es egal, wie Du sie erlangst".

Klarträume fasse ich einfach als einen Bewussseinszustand auf, ähnlich wie "Schlafen", "Depressiv sein" oder "Hunger haben". Erleuchtung dagegen ... was ist das? Sprachlich ist es eine "Nominalisierung", aber worauf zielt sie ab?
Mir scheint, im allgemeinen Sprachgebrauch ist es sowas wie das "endgültige Verstehen" oder das "auf eine neue Ebene des Verstehens kommen". Das kann alles ganz schön sein, ist aber irgendwie nicht so das wirkliche Ziel für mich. Alles verstehen, nur um dann noch mehr verstehen zu können? Oder um am Ende alles verstanden zu haben?

Im laufe der Jahre habe ich mitbekommen, daß "Verstehen" nur ein Werkzeug ist, "glücklich-sein" dagegen ein GEfühl. Das Leben findet in Gefühlen statt, auch wenn der Verstand das manchmal nciht wahrhaben will. Auf der Gefühlsebene ist das alles noch einmal ein ganz anderes Thema. Und genau das beschäftigt mich momentan viel mehr, als das "verstehen-wollen" oder "erleuchtet-sein". Das schwierige ist nur: Sobald ich darüber nachdenke bin ich ja schon wieder beim "Verstehen" und warte auf die "Erleuchtung". 😉

Alles Liebe, Julian!


   
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(@steffi)
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Beigetreten: Vor 9 Jahren
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Themenstarter  

Hallo, Zusammen:
Klarträume fasse ich als Metabewusstseinszustand auf, in dem ich mich vom Traumego distanzieren kann aber nicht muss. Die gesamte Traumkulisse ist Ausdruck meines Unterbewusstseins und im Klartraum zusätzlich meines Bewusstseins. Du kannst erkennen, dass das Traumich nicht du selbst bist. Du bist Alles was du siehst, hörst, fühlst, schmeckst, denkst und sonstwie wahrnimmst. Soviel zur Analogie. Im Mittelpunkt stehen bei mir momentan aber noch oft die hedonistischen Dinge.
Ich habe das Bedürfnis alles zu verstehn. Ich muss noch Wege finden, in denen ich unabhängig vom Denken verstehe. Aber da bin ich zuversichtlich. Eckart Tolle ist ein guter Ansatz.

Und habe habe gestern interessante Klartraummaschinen gefunden. Genau das was ich gesucht habe! Einmal geht es um und um akustische und visuelle Anker und zweitens um neuronale Verknüpfung im Gehirn. Ulis Buch erscheint erst in ein paar Wochen. Deshalb möchte ich nicht zu viel verraten. Hier ist das Online Seminar, an dem ich gestern anwesend war: https://www.edudip.com/webinar/GARANTIERT-KLARTR%C3%84UMEN/77828 Darin werden einige wirklich neue Klartraumtechniken erklärt. Dauer: 1,5 Std.

LG Steffi


   
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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4664
 

Interessanter Begriff: Traumego.
Was verstehst Du denn unter einem "Traumego"?

Alles Liebe, Julian!


   
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(@steffi)
Active Member
Beigetreten: Vor 9 Jahren
Beiträge: 16
Themenstarter  

Im Klartraum, aber auch im Trübtraum ist es möglich, in andere Rollen zu schlüpfen. Mann, Frau, Tier, meinetwegen Gott. Im Trübtraum passiert das eher selten und nur wahrlos. Du kannst das aber im Klartraum ganz bewusst steuern. Du kannst von der Ego-Perspektive in die Third-Person-Perspektive heraus zoomen. Und so erkennst du irgendwann, dass dein Menschliches Ego im Traum auch nur geträumt ist. Es ist möglich, sich davon zu distanzieren. Luzides Träumen erweitert somit die Perspektive auf die Wachwelt. Es kann eine Veränderung des Menschlichen Bewusstseins statt finden, ähnlich einem spirituellen Erwachens. Alle was ich im Traum sehe und erlebe ist Ausdruck meines Unterbewusstseins. Nicht nur ich als Person. Analog zum Traumakteur, übernimmt man die Rolle des distanzierten Beobachters. Die Distanz ermöglicht es, den Traum als Traum zu erkennen. Wenn der Klarträumer zu stark an eine Rolle gebunden ist, identifiziert er sich mit der Rolle und trübt somit wieder ein und verliert das vom Ego unabhängige Bewusstsein.


   
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(@jizmack)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 80
 

Ich hatte mir mal zum testen erine dhe maaschine gebaut die mich luzide im traum lernen läßt. Das hat zweimal funtkioniert. Am anfang hat es ein bsichen weh getran, das aufwachen. Aber mann kann im luziden traum auch lernen.


   
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