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KSN / 10ter bis 12ter Juli in Much

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(@julian)
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Themenstarter  

Hi allerseits,

wie schon per Mail angekündigt möchte ich kurz fragen, ob es mit dem Hotel FIT in Much soweit passt oder ob die Location noch geändert werden soll.
Es hängt vor allem davon ab, wie viele Teilnehmer im Hotel Essen bzw. Schlafen wollen.

Alles Liebe, Julian!


   
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(@Anonym)
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Beigetreten: Vor 1 Sekunde
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Es waere wirklich schade, wenn wir diese Super-Location verlieren! Also - Leute bitte buchen! Sonst sparen wir uns tot und machen wir uns alles kaputt.
Der Lehrgang ist ja bereits praktisch kostenlos.
Und wenn's nur das Essen ist. Fuer 40 Euro Tagespauschale gibt"s immerhin 4 Mahlzeiten und Getraenke.

Obwohl - persoenlich hatte ich das Gefuehl, dass das Essen im Vergleich zu frueheren Lehrgaengen nicht mehr so reichhaltig ist. Deshalb habe ich auch ueberlegt, ob ich nicht auf Selbstversorger umsteigen soll. Guenstiger ist es auf jeden Fall.
Habe mich aber dagegen entschieden, da ich wenigstens einen kleinen finaziellen Beitrag zum Lehrgang leisten moechte.

Besonders enttaeuscht war ich, als ich bei einer Mahlzeit etwas spaeter kam. Es gab Suppe (einzige Auswahl), die war bereits vollstaendig aufgegessen.
Odd-Chi hatte mit Muehe und Not gerade noch einen Teller Suppe bekommen, Nachschlag war fuer ihn und einige andere nicht mehr drin.
Ich habe, nach vielen Entschuldigungen des Personals, einen reichhaltigen Salat bekommen, der mich mehr als entschaedigt hat.
So etwas darf trotzdem nicht passieren.
Moeglicherweise wird hier jetzt am aeussersten Ende kalkuliert, da tut sich das Hotel (in meinen Augen) keinen Gefallen. Ok, aber das ist alles meine Sicht, vielleicht habt ihr das ja anders erlebt. Waere interessant Euere Meinung zu hoeren!

Da wir gerade beim Thema sind. Persoenlich habe ich immer gedacht, hier ist ein Buffet, da kann jeder nehmen, was und soviel er/sie will. Wie es halt in anderen Restaurants ueblich ist. Anscheinend wird hier anders kalkuliert.

Nachtisch und Nachmittagskuchen wurden ebenfalls recht sparsam serviert. Ich bin zwar eine "Naschkatze", aus Ruecksicht auf die anderen habe ich - obwohl es mir schwerfiel - auf ein zweites der Ministuecke verzichtet.

Wenn einige Teilnehmer das zweite oder sogar das dritte Kotelett (oder was immer) nehmen, dann ist fuer die, die etwas spaeter kommen, keins mehr da.
Mir wuerde eins reichen, auch wenn ich vielleicht gerne ein zweites nehmen wuerde - der springende Punkt ist: MAN MUSS ES WISSEN! Gerade beim Thema "vegeratisch" ist das offensichtlich. Sebastian hat ja dringend appelliert: Esst den Vegetariern nicht alles weg!
Vielleicht fehtl da etwas Aufklaerung, Julian.

Viele Gruesse aus NY, freue mich auf das Wochenende mit Euch

Wolfgang
PS: Bitte entschuldigt den ae, oe Salat, habe auf meiner Tastatur keine Umlaute.


   
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(@christian-marzinzik)
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Beigetreten: Vor 8 Jahren
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Also ich werd nur die Verpflegung nehmen.
LG Ich freue mich auf euch


   
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(@christian-marzinzik)
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Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 17
 

PS: Ja mit dem Essen erinnere ich mich.. Dieses schlechte gewissen wenn man etwas vegetarisches essen wollte (Ich esse ca. 1 mal die Woche Fleisch/Fisch) Und wirklich nur ungern mehr..


   
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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
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Themenstarter  

Hallo Ihr beiden,

da ich bis heute gerade mal drei Rückmeldungen bekommen habe scheint mir, da passt etwas nicht. Vielliecht ist es der Sommer, vielleicht muß ich das Thema besser beschreiben, es gibt viele "Vielleicht"s.

Am deutlichsten scheint aber zu sein: Raus aus Much. Der Ort ist zwar wunderschön und der Service vom Hotel für uns ideal geeignet, egal ob es um die Essenszeiten, die Getränkepauschale oder den Feuerplatz geht, doch wenn immer mehr Teilnehmer lieber im Auto übernachten und gar nicht im Hotel essen wollen, dann macht das für das Hotel keinen Sinn, und gleichzeitig gehen die Vorteile, die das Hotel eigentlich hat, ja kaputt dadurch.

Ich habe mich also entschieden, KSN zu verschieben und zu einem neuen Datum an einem anderen Ort anzusetzen: Mitten in der Stadt. Es kann gut sein, daß das für ein solches zweitätiges Seminar mehr Sinn macht. Hierdurch können Teilnehmer, die vor Ort wohnen, einfach abends wieder heimfahren, hierdurch kann jeder Teilnehmer frei aussuchen, was er wo für wieviel Geld essen will und hierdurch sind einfach viele der selbstgeschaffenen und ziemlich nervenden Probleme weg.

Natürlich verzichten wir da wieder auf andere Vorteile: Die Pausenzeiten werden knapper, weil auf einmal muß man in der Pause nicht einfach nur was essen, sondern es geht von "Restaurant/Dönerbude suche" über "Bestellen" und "Essen" bis zum Bezahlen. Auch werden einige Teilnehmer früher aufstehen müssen, wenn sie erst noch zur Seminarlocation fahren müssen und ggf. sogar noch einen Parkplatz suchen.

Okay, zugegeben, diese Seminare in die Stadt zu verlegen ist nicht mein Favorit. Aber das, was ich wollte, scheint sich ja auch nicht als Ideal herauszustellen. Ich möchte also in den nächsten Planungen die Wochenendseminare wie EMDR oder KSN in die Städte verlagern, mit Seminaren wie Begegnungen oder Reset eher im Grünen bleiben und gucken, wie es dann läuft. Ich hoffe, es ist für Euch nachvollziehbar, daß es einfach keinen Sinn macht, ein solches Seminar in Much zu veranstalten, wenn gerade mal drei Teilnehmer da sind, von denne nur ein einziger im Hotel übernachten will. Das macht keinen Spaß, sondern das verdirbt nur allen die Laune, weil die einen den Stress haben, Mittags auf dem Campingkocher zu kochen und das noch dazu in einer sehr kurzen Mittagspause, und die anderen dann im Hotel sind und dauernd so eine "Teilung" stattfindet, weil die einen voll verpflegt werden und die anderen nicht einmal an einer Kaffeepause teilnehmen können.

Wie heißt es doch so schön: "Wenn etwas nicht fu nktioniert, tu etwas anderes!"
Ich mag Much unheimlich gerne, aber es scheint (momentan) einfach nicht zu funktionieren.

By the way ... hat jemand ein paar gute Seminarraumvorschläge im Raum Köln, im Raum München und im Raum Frankfurt? Wohlgemerkt: In der Stadt, nicht "draußen" oder "in der Umgebung".

Alles Liebe, Julian!


   
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(@christian-marzinzik)
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Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 17
 

Das finde ich offen gesagt sehr schade, Hat doch gerade Much einen gewissen Zauber der für sich selbst spricht.

Ich persönlich finde ein EMDR Seminar hätte kaum an einem besseren Ort stattfinden können als abgeschieden in der Pampa wo man mit seinen Dingen alleine ist. Also da fand ich die Location schon perfekt. Ist jedoch meine subjektive Meinung.

Was KSN betrifft denke ich schon eher das es in einer Stadt auch passen kann. Wobei der Kleinstadt auf nem Berg abgeschieden am Anus der Welt Flair für mich doch etwas besonderes ist und immer bleiben wird. Das liegt letztenendes wohl daran das mir die meißten Städte einfach zu voll und fern ab von dem was ich als menschliche Natur bezeichnen würde sind.
Aber bevor ich philosophisch ganz abdrifte, wieso nicht gerade bei den kleinen Seminaren das Ganze(Schlafen/Verpflegung) ans Hotel koppeln, vielleicht einen Gruppenrabatt verhandeln und allen ist geholfen. (Die Kohle für ein Wochenende bekommt man immer irgendwie zusammen, mMn.. Auch hier gilt, wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe)

Schwer zu sagen da mir auch der Vergleich zur Großstadt fehlt(was deine Seminare betrifft) letztenendes bin ich mir jedoch sicher, selbst wenn es auf einem Campingplatz stattfinden würde wir hätten alle unseren Spaß und eine Menge davon.

PS: Was ich total schade finde ist die Feuerstelle und der Kamin den du wahrscheinlich eh nichtmehr vor hast selbst anzuzünden^^ Beides Dinge die ich definitiv missen werde!

Liebe grüße


   
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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
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Themenstarter  

Hi Cream dela cream,

mich musst Du von Much nicht überzeugen, ich finde die Location wunderschön.
Allerdings ging es inzwischen so weit, daß beim Schamanenwochenende eine halbe Stunde (sinnlose) Diskussion über das Essen stattfand und je weiter die Diskussion ging mit so Vorschlägen wie "Jeder darf sich aussuchen, ob er mitisst und wird beim Grillen noch einmal extra gefragt". Offenbar passt es einfach nicht, das Hotel Fit für alle Teilnehmer möglich zu machen, also muß der Weg anders sein.

Für nächstes Jahr habe ich deutlich weniger Seminare in Much geplant. Die Wochenend-Seminare kommen in die Städte (München, Frankfurt, Köln), der NLP-Master 2016 wahrscheinlich auch, das dreierpaket "Hypnose/System/Schamanenwochenende" in eine Location in Bayern (völlig in der Pampa, aber entspannter mit dem Essen). Und wenn es gut läuft werde ich langfristig wieder einezlne Wochenendseminare in Much veranstalten und dann aber klarstellen, daß JEDER, der in Much Teilnimmt, mindestens in der Verpflegung drinnen sein muß.

Das "Essensproblem" in Much war am Anfang völlig entspannt, doch über die Jahre ist das immer heftiger geworden. Da die Teilnehmer Geld sparen wollten und vieles "hintenrum" und "billiger" gemacht haben, zum Beispiel auch indem sie das Zimmer nicht direkt, sondern über ein Internet-Portal gebucht haben (ist billiger) und dann nicht einsehen wollten, daß sie nun keine Verpflegung hatten, sowas hat halt bei dem Hotel dazu geführt, daß das HOtel nicht mehr großzügig über Einzelfälle hinwegsehen kann und genauer hinguckt. Das wiederum führt zu mehr Gegenwehr ... und die Situation scheint mir da ziemlich festgefahren...

Ich hätte es gerne gesehen, daß es alles "happy" zusammenbleibt, aber das geht eben nur, wenn auch alle Seiten mitspielen. Daher plane ich inzwischen anders ...

Alles Liebe, Julian!


   
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(@kermit)
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Beigetreten: Vor 9 Jahren
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Hallo in die Runde

und schade wie nun das Schamanenwochenende und die Unterhaltung-Klärung, wie auch deren Ergebnis, hier zur „Show" gestellt sind.

Aus meiner Sicht wurde eine Lösung gefunden, die vielen, möglicherweise allen Teilnehmern, sehr gut gefallen hat, so dass sie zufrieden waren.

Der Weg dahin war sicherlich steinig (was bereits seinen Anfang während der Woche hatte), wohl doch auch weil du, mein lieber Julian, gewisse Erfahrungen gesammelt hattest und auf deinen "Mustern"-Erfahrungen bestanden hast. Deine Ansprachen hinsichtlich des Gönnens und Co sind mittlerweile "legendär" und die gesamten Spatzen im Umfeld können jenes Lied singen (Achtung SARKASMUSMODUS).

Gerade deshalb fand ich es sehr stimmig, dass auch du von deinem "Muster" abgewichen bist und uns "neue Möglichkeiten" gegeben hast.

Dass dieses jedoch, was für mich gesehen nach dem Gespräch sehr schnell geklärt war, nun wieder zerpflückt und hier gar als "Auslöser" für das nicht zustande Kommen des Seminars genutzt wird, dessen bin ich, der ebenso deinen langen Worten über Fülle und Co einst lauschen durfte, diesen Worten nun wirklich überdrüssig.

War der Weg den wir an diesem WE hatten denn so schwer, als "WIR" es in der Hand hatten?

Bist du auf Geld, was das Grillen betrifft, sitzen geblieben?

Was war also so schlimm daran für einen Abend von jedem der teilnehmen wollte und nicht in der Verpflegung war 12€ zu kassieren?

Das keiner mit seinem Handtuch von außen in Schlappen zum Duschen im Hotel bei "X" reinkommen soll - ok verstehe ich.
Nur bitte, eine Unterhaltung bei einem 9tägigen Aufenthalt mit mir zu führen, über Übernachtung und Verpflegungspauschale, wenn ich auf "meine" Weise (Ferienwohnung und Selbstversorger) rund 400,-€ spare, mit den Worten "Fülle und Gönnen", wirft bei mir die Frage auf:
wo ist denn hier nun der NLP Ansatz? (Angefangen von meine Landkarte – deine Landkarte etc.)

Das lieber Julian ist auf meiner Karte - unfair.

Wie meine FÜLLE aussieht möchte ich doch gerne selber entscheiden.

Mir ist wohl bewusst, dass es schwierig ist Seminare auszurichten und einen Mittelweg zu finden - nur den sehe ich mit jenen Worten definitv nicht mehr.

Vielleicht tritt nun mit der Unterstützung durch Nana und Chris schneller Ruhe ein und du kannst dich auf das, für mich wesentliche,
"Seminare halten und gestalten" konzentrieren (und die Zwei übernehmen den Adminbereich welcher dir möglicher Weise einen Unmut beschert).
- ich betone möglicher Weise.

Und bevor du nun die NLP Formate nacheinander zückst und mir diese erklärst, welches ich gerne annehme, nur ich stehe für mich noch am Anfang und ja erwarte, dass DU das kannst - auch wenn es um "Essen und Verpflegungspauschalen geht",

- denn bezogen auf NLP im Seminar sehe ich dich als "begnadet", einzig der Part im "Sozialen" sei hierbei für mich gesehen zu überdenken
- musste dieses "Fass" erneut geöffnet werden? Was hat es dir nun gebracht?

Herzlichen Dank für meinen bisherigen Wissensaufbau und ich freue mich sehr auf den Master, wo er auch immer sein mag.

Marcus


   
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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4664
Themenstarter  

Hi Marcus,

Bist du auf Geld, was das Grillen betrifft, sitzen geblieben?
Was war also so schlimm daran für einen Abend von jedem der teilnehmen wollte und nicht in der Verpflegung war 12€ zu kassieren?

Es geht wahrlich nicht um 12 Euro pro Person.
Von dem Geld habe ich nie was gesehen und das Hotel FIT hat mich darauf angesprochen, daß beim Schamanenwochenende wohl viele Teilnehmer mitgegessen haben ohne zu bezahlen. Mit dieser Info fällt Dir vielleich tauf, wie einseitig diese Schlußfolgerung ist:

Aus meiner Sicht wurde eine Lösung gefunden, die vielen, möglicherweise allen Teilnehmern, sehr gut gefallen hat, so dass sie zufrieden waren.

Klar, daß bei dem Ergebnis alle Teilnehmer zufrieden sind. Das Ergebnis ist nur eben auch klar: Inzwishcen will das Hotel gar keinen Teilnehmer mehr, der nicht mindestens in der Verpflegung ist. Verstädnlich, oder?

Und auch erkennbar, daß das Hotel damit nicht zufrieden ist, oder? Und daß eine Lösung, mit der "alle Teilnehmer" zufrieden sind, die allerdings für das Hotel nicht ok ist und mir konstant Stress macht, hier zu vermitteln, keine wirkliche "Lösung" ist, das ist verständlich, oder?

Ich verstehe aber auch nicht, wie Du auf so einen Satz kommst:

und schade wie nun das Schamanenwochenende und die Unterhaltung-Klärung, wie auch deren Ergebnis, hier zur „Show" gestellt sind.

Ich habe klar geschrieben, daß ich 2016 anders planen werde. Um es deutlicher zu sagen: Ich sehe meinen Fehler darin, zu lange an Much als Seminarort festgehalten zu haben. Dieser Ort funktioniert wunderbar, wenn alle offen sind und "gerne geben". Wenn jedoch jemand anfängt, bei kleineren Beträgen geizig zu werden, dann kippt dieses Konstrukt.

Nur bitte, eine Unterhaltung bei einem 9tägigen Aufenthalt mit mir zu führen, über Übernachtung und Verpflegungspauschale, wenn ich auf "meine" Weise (Ferienwohnung und Selbstversorger) rund 400,-€ spare, mit den Worten "Fülle und Gönnen", wirft bei mir die Frage auf:
wo ist denn hier nun der NLP Ansatz? (Angefangen von meine Landkarte – deine Landkarte etc.)

Okay, rechnen wir uns das mal durch. Bei einem 9tätigen Aufenthalt sparst Du 400 Euro, also 44 Euor am Tag. Durch diese 44 Euro, die Du am Tag weniger bezahlst, verzichtest Du auf folgende Leistungen:

- Zimmer direkt im Seminarhotel
- Getränke im Seminarraum / 24h Getränkeversorgung
- Drei Mahlzeiten, zwei Kaffeepausen

In meiner Welt sind das keine allzu "teuren" 400 Euro. Wenn sie das für Dich sind ... okay. Ich denke, das würden viele Menschen anders sehen.
Des weiteren aber ist es natürlich wichtig, achtsam damit umzugehen, wenn man das Angebot "nicht "annimmt.

Erinnere ich mich richtig, daß Du einer von den Teilnehmern warst, der sein Mittagessen in Much geholt hat und dann in der Lobby gegessen hat? Achtung: Das soll kein Vorwurf sein! Es geht weder um die Einzelperson noch um den einzelnen Vorfall. Wenn ich ihn richtig in Erinnerung hatte (und das will ich nicht beschwören, denn ich habe es nur erzählt bekommen), dann ist das einmal vorgekommen, Du wurdest darauf angesprochen, hast Dich entschuldigt, es ist nicht wieder vorgekommen. An der Stelle wäre es also erledigt, aus Deiner Perspektive.

Mein Problem dagegen ist ein anders. Ich habe es ja oft genug kommuniziert. Dennoch scheinen viele es erst nach mehrmaliger Aufforderung zu lernen, und an anderen Stellen gar nicht. Selbst die Regelung von dem Hotel, daß Teilnehmer, kein Zimmer wollen und auch nicht in der Verpflegung sein wollen, sich dennoch anmelden müssen, wird konstant ignoriert, obwohl ich sie öfters kommuniziert habe.

Wenn ich so eine Info verschicke und sich fast niemand daran hält ... dann muß ich mir an die eigene Nase fassen, denn dann stimmt systemisch etwas nicht daran. Wenn das System dazu führt, daß jeder Teilnehmer es erst einmal "ausprobieren" muß und erst nach einer Negativ-Erfahrung bereit ist, sein Verhalten diesbezüglich zu ändern, dann kann das nicht funktionieren. Denn dann hätten wir in jedem Seminar erstmal eine solche Diskussion.
Und das halte ich für abträglich für das Seminar.

Daher meine Planungsänderung:
Einige Seminare werde ich in die Städte verlegen, wo dieses Problem nicht mehr auftaucht. Da kann jeder Teilnehmer schlafen und essen wo er will, und das hat mit dem Seminarraum nichts zu tun. Zum anderen habe ich nun auch einige Locations gewählt, für die Zukunft, in denen das Thema "Verpflegung" viel entspannter ist. Das ist kein Vorwurf und keine "Schuldzuweisung", sondern einfach eien notwendige Konsequenz. Ich habe viele Jahre lang versucht, das ganze in Much hinzubekommen, und es hat sich allerdings immer nur verschärft. Daher ist dieser Schritt notwendig.
Das Hotel hat längst klargestellt: Ab 2016 wollen sie im Hotel Fit KEINEN Teilnehmer mehr, der nicht mindestens in der Verpflegung ist.
Was meinst Du, wie ich sonst reagieren soll? Bevorzugst Du es, wenn ich nicht kommuniziere, warum sich die Location ändert? Es gibt ja auch "die anderen" Teilnehmer. Die, die ganz entspannt in´s HOtel gehen und es genießen, verpflegt zu werden, abends am Feuer zu sitzen und alles ist gut. Ich fände es schade, solche Veränderungen nicht zu kommunizieren.
Was für mich aber gar nicht geht ist, daß dieses nervige Kleinstthema auf einmal wichtiger scheint als die Seminarinhalte. Und das geht meines Erachtens nicht von der Masse der Gruppe aus, sondern die Auslöser dazu sind klein. Und doch ... wieder keine Schuldzuweisung, sondern einfach eine Verantwortung, die ich übernehme: Wenn das System "Seminar im Hotel Fit" dazu führt, daß solche Diskussionen immer wieder entstehen, dann ist die sinnvollste Lösung, entsprechende Semianre in anderen Locations anzubieten.
Langfristig möchte ich keinesfalls auf Much verzichten. Daher werde ich langfristig Much auch wieder mit reinnehmen. Allerdings eben über die geänderten Regeln vom Hotel: Minimum ist die Verpflegungsbuchung. Und diese Regel wiederum kann ich natürlich erst dann ansetzen, wenn es genügend andere Angebote gibt, so daß kein Teilnehmer "ausgeschlossen" ist, nur weil er nichts zusätzlich buchen will.
So kommen wir wieder zurück zum Schamanenwochenende: Es ist meine Aufgabe, zu "Teilen". Damit "teile" ich die Gruppe langfristig in Teilnehmer, die (auch) nach Much gehen und Teilnehmer, die nicht nach Much gehen. Vielleicht ist es eine Notwendige Teilung.
Meine "Lernerfahrung" ist ganz einfach: In Much funktioiert es nicht mit jedem.
Jetzt besser nachvollziehbar?
😉

Alles Liebe, Julian!


   
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(@kermit)
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Hallo Julian,
viele Worte und sicherlich auch im "richtigen" NLP Format.
Und dennoch sind es Punkte die "Pieken".
Du sprichst deine doch sooft vorgekommenen Ansprachen und Ansagen an.
Ja ICH hatte gegessen, zu einem Zeitpunkt als keine Ansage vorhanden war.
Es wurde kommuniziert und ja, somit für mich erledigt.

Nur ist keine ständige kommunikation durch dich erfolgt - vielleicht auch doch und es ist einzig an den in dem Moment für mich gesehen vielen Worte untergegangen. Hierzu sind die Namensschilder ein Beispiel-sooft koomuniziert mit laaaaaaaangen Ansprachen durch dich.
Sie sollen stets im Seminar getragen werden, nur was denkst du in welchem Seminar an dem ich teilgenommen hatte es wohl die wenigsten Namenschildträger gab? Jepp, richtig in deinem Prac im April.

Und so sehe ich es auch mit dem Essen. Es wurde viel geredet jedoch erst gehandel am Schamanenwochenende - obwohl diese Unterhaltung bereit vorher stattgefunden und ihren "Lauf" genommen hatte.
Die Kommunikation in allen ehren, nur eine Aussage das VIELE angeblich gegessen haben und nicht bezahlt haben,....was ist denn hier bitte nun viele?
Und das Geld wurde doch eingesammelt und somit bezahlt oder nicht? Und wenn nicht hattest du doch einen Ansprechpartner 😉
Ich habe gegessen, ich habe bezahlt. 🙂 Und zwar direkt an das Hotel.

Das mit der Rechnung:
Rund 250,-€ für die Unterkunft
Verpflegung für mich für diesen Zeitraum 100,-/150,-€
Kaffee und Getränke, Eis und Co rund 100,-€ IM HOTEL 😉
Zusammen ~450,-€ gegen ~900,-€
(Sogar ein längerer Aufenhalt da ich bereits ab dem 29.05 da war, Seminar für jenes Wochenende wurde erst Abends abgesagt)
Ersparnis für mich rund ~400,-€
Sollte ich in Verpflegung gehen hätte ich dennoch rund 200,-€ gespart. Und ja 200,-€ sind für mich Geld und weder geiz noch sonstiges.

".......wenn alle offen sind und "gerne geben". Wenn jedoch jemand anfängt, bei kleineren Beträgen geizig zu werden, dann kippt dieses Konstrukt."
Nicht gerne geben und geiz?....wo bitte ist hier nun wieder NLP? Kennst du mich denn, dass ich nicht gerne gebe? Oder gar geizig bin?
Der Unterschied für mich ist einfach: kann ich auf Grund der Kosten zu 2 oder 3 Seminare gehen 😉

Nun denn. Eine häufige Kommunikation wie du sagst ist für mich noch keine klare.
Eine Entscheidung zu sagen alle Teilnehmer mindestens Verpflegungspauschale wäre KLAR gewesen. Doch jenes erfolgt/e nicht.
Und verzeih mir, nur kommt es mir fast vor als wolltest du dieses "Gespräch" und die Abnahme der Entscheidung mit Much - wieso sonst, nicht direkt wie oben beschrieben kommuniziert?

Ich wertschätze unsere Gemeinschaft so sehr wie kaum ein anderes "Seminar" mit seinen Teilnehmern.
Es haben sich Freundschaften hieraus entwickelt die mir teilweise wichtiger sind als Teile aus meiner Verwandtschaft. Und dieses wegen "Much" nun zu verlieren wäre echt schade.

Nur Julian, bitte klare Worte.
ZB:
Alle Teilnehmer mindestens Tagungspauschale.( und ja ich kann es verstehen 🙂 )
oder
Für den Grillabend werden 12,-€ veranschlagt -beim Teamer XXX melden und XXXX "kassiert" das Geld ein
oder oder oder....... nur bitte klar.

Und Much ganz den Rückken kehren fände ich wirklich schade, nur ist Much sicherlich kaum Dreh- und Angelpunkt der Welt.
Auch an Much gibt es Punkte die eben nur glänzen und nicht "Gold" sind.

Und ja, ich verstehe es noch immer das es schwer ist, jedem recht zu machen, nur hierfür gibt es dann Spielregeln, die dann einzuhalten sind, wenn sie klar kommuniziert werden.
Dann fallen auch möglicherweise solche Aussagen wie "In Much funktioiert es nicht mit jedem." weg.

Lieben Gruß
Marcus


   
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(@julian)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 1 Jahr
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Themenstarter  

Hi Marcus,

hier die Wiederholung dessen, was ich schon einmal geschrieben habe:
Ich habe kein Interesse daran, diese Diskussion immer wieder von neuem zu beginnen, weil es jeder einzeln durchkauen will.

Das ist genau das Problem:

Es wurde kommuniziert und ja, somit für mich erledigt.

Es wurde schon vorher kommuniziert. Für Dich war es erst erlegigt, als Du Dich nicht daran gehalten hast und direkt darauf angesprochen wurdest. Und genau das funktioniert nicht: Jeden Teilnehmer einzeln ansprechen zu müssen wenn er das, was vorher kommuniziert war, ignoriert, ist organisatorisch nicht machbar.

Ja ICH hatte gegessen, zu einem Zeitpunkt als keine Ansage vorhanden war.

Selbst wenn es nicht kommuniziert gewesen wäre halte ich es für selbstverständlich, daß man sich nicht in einer Hotellobby mit dem MIttagessen von der Dönerbude hinsetzt. Da es recht viele Teilnehmer anders sehen habe ich eben gelernt, das nun anders regeln zu müssen.

Die Kommunikation in allen ehren, nur eine Aussage das VIELE angeblich gegessen haben und nicht bezahlt haben,....was ist denn hier bitte nun viele?
Und das Geld wurde doch eingesammelt und somit bezahlt oder nicht? Und wenn nicht hattest du doch einen Ansprechpartner

Auch hier wiederhole ich, was ich vorhin schon geschrieben hatte:

Ich habe KEIN Geld davon gesehen, ich habe KEINE Information darüber erhalten, was mit dem Geld passiert ist, und ich habe vom Hotel die Information erhalten, daß 12 Teilnehmer mitgegessen hätten, die nicht bezahlt hatten.

Das Ergebnis des Vorschlags, den Du als "gut" empfindest und bei dem Du interpretiert hast, es wären "alle Teilnehmer" zufrieden ist, daß das Hotel sich ärgert und daß ich dem nun hinterherrennen muß. Oder alternativ es einfach zahlen muß. Alles in meiner Welt keine "guten" Ergebnisse.

Eine Entscheidung zu sagen alle Teilnehmer mindestens Verpflegungspauschale wäre KLAR gewesen. Doch jenes erfolgt/e nicht.

Das wäre nicht in Ordnung.
In der Mitgliedschaft sind "alle von mir veranstalteten Seminare inklusive". Wenn ich jetzt einige Seminare dadurch ausschließe, daß ich sage "Das Seminar ist zwa rinklusive, doch teilnehmen darfst Du nur, wenn Du nochmal 40 Euro merh am Tag ausgibst", das wäre unfair.

Nochmal als Hintergrundinfo:
Seit zwei Jahren bezahle ich für JEDEN Teilnehmer, der ohne Verpflegung im Seminar ist, nochmal fünf Euro am Tag extra wegen der Getränkepauschale. Ich tue sehr viel und bezahle sehr viel um das möglich zu machen. Der Punkt ist einfach der: Ich habe eingsehen, daß es nicht funktioniert!

Die Langfristplanung habe ich Dir schon mitgeteilt: Erstmal andere Locations, in den neuen Verträgen kommt die Textzeile rein "Bei manchen Seminaren ist es erforderlich, die Verpflegungspauschale des Seminarhotels mitzubuchen" und damit ist es auch fair kommuniziert. Gleichzeitig gibt´s die davon betroffenen Seminare auch in anderen Locations, wo das nicht der Fall ist.

Für den Grillabend werden 12,-€ veranschlagt -beim Teamer XXX melden und XXXX "kassiert" das Geld ein
oder oder oder....... nur bitte klar.

Magst Du mal eine Woche hier bei mir in der Orga mitarbeiten? Vorzugsweise kurz vor einem Seminar?
Ca. ein Drittel der Teilnehmergruppe "wechselt" kurz vor dem Seminar. Viele Vegetarische Teilnehmer melden nicht an, daß sie Vegetarier sind. Ein Teilnehmer, der zwei Tage vorher absagt, hält es nicht für nötig, auch im Hotel abzusagen. Und so weiter, und so fort.

Was Du "vor Ort" mitbekommst ist ein Ergebnis, bei dem wir schon sehr viel "ausgeglichen" haben. All dieser Rahmen, von Locations wie Much über das Lagerfeuer bis zu dem gemeinsamen Essen und den Grillabende geben ja gerade die Dynamik, diese unbezahlbare Gruppendynamik. Was ich die letzten Jahre noch hinbekommen habe wächst mir inzwischen aber über den Kopf: Ich kann nicht sowohl organisatorisch als auch finanziell für all das einstehen, was auf Teilnehmerseite nicht wahrgenommen wird.

Also muss ich Schranken einbauen. Eine davon ist genau die von Dir angesprochene: Klare Kommunikation, in Much herrscht Verpflegungszwang. Damit ist das Thema erledigt. Nur bin ich nicht bereit, das "hintenrum" zu machen und in bestehene MItgliedschaften einfach ohne Rücksprache einzuführen. Und ich bin auch nicht bereit, die Teilnehmer, die es sich wirklcih nicht leisten können, damit vor den Kopf zu stoßen.

Genau das ist ja die Richtung, in die es geht.

Als kleines Schmankerl für Dich noch einmal ein Beispiel:
Sebastian isst gerade Obst von der Kaffeepause. Ein Teilnehmer deutet auf Sebastians Obstteller und fragt "Kann ich ein Stück haben". Sebastian sagt "Ja, klar".

Ich stehe daneben und sage "Hey, oben ist eine ganze Kaffeepause, da ist so viel wie Du willst". Der Teilnehmer antwortet "Ich bin aber nicht in der Verpflegung".

Was gibt es da an "Spielregeln" zu kommunizieren? Jemand entscheidet sich, an der Verpflegung nicht teilzunehmen, will dann aber hintenrum bei jemand anderem "vom Teller essen". Welche Spielregeln sollte ich hier einführen? Sollen die Teller mit Namen versehen werden und die Regel "jeder darf nur von seinem eigenen Teller essen" eingeführt werden?

Die Krux bei der Sache ist: Der Teilnehmer hat es überhaupt nicht böse gemeint. Für Ihn war klar, wer würde NIEMALS einfach vom Buffet essen, wenn er nicht in der Verpflegung ist. Nur macht er eben den Übertrag nicht: Ob er vom Teller isst oder vom Buffet, das ist für das HOtel doch völlig wurscht.

Und genau das meine ich mit der Aussage "Much funktioniert eben nicht mit jedem". Wenn für solche Situationen kein Bewusstsein da ist, dann geht das nicht. Wenn es Teilnehmer gibt, die nicht wahrnehmen, daß es keinen Unterschied macht, ob man "vom Teller" oder "vom Buffet" isst und wenn es Teilnehmer gibt, die nicht wahrnehmen, daß es sich nicht gehört, in einem Hotel die Verpflegung abzulehnen und dafür in der Lobby Fremdspeisen zu verzehren, dann kann ich dieses Bewusstsein nicht "einhämmern". Und auch nicht durch einzelne Regeln abfangen.

Die Regel, die funktioniert, ist die von Dir angesprochene: Wer nach Much kommt ist auch zur Verpflegung verpflichtet.
Und genau diese Regel kann ich aufgrund meiner früheren Versprechen nicht von heute auf morgen einführen.

Besser nachvollziehbar?

Da der Lösungsweg für mich feststeht und es keinen Sinn macht, über etwas zu diskutieren, was ich über zwei Jahre lang zu lösen versucht habe, mache ich den Thread jetzt aber auch zu. Du kannst mich gerne direkt anmailen wenn Du noch Fragen hast.

Alles Liebe, Julian!


   
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