Strategien

27 Mär 2014 22:11
Mark Oswald
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Strategien #13
Ok. Ich darf gestehen, ich bin überfragt. Ich finde bisher keine sinnvollen Kommandos in der Story :/

Hab sie grad nochmal auf verschiedene Arten und Weisen dahingehend überprüft, wie du die Befehle hättest markieren können.
Per tonalität hab ich folgenden Satz im Satz rausbekommen, der mich ein bisschen an Matrix erinnert.

"Per Zufall...völlig weg..jahrelang..minimale Gehirntätigkeit...über Jahre hinweg..mach die Augen auf, mach die Augen auf... der hat nicht reagiert... das hat ihm gar nicht gepasst...unkonventionell..

Wobei ich nicht das Gefühl habe, dass das wirklich Sinn ergibt.
Wenn ich auf markings via Körpersprache achte fällt mir momentan nur auf dass du fast durchgehend die gleichen Handbewegungen machst, was mir auch nicht weiter geholfen hab.

Hier mal das Transkript der Story

DHE 2007 Angepisst
10:12
Was auch öfters passiert ist das Richard
per Zufall erfährt von Menschen die völlig
weg sind. Das war In der Schweiz hat er das
erzählt in der großen Hypnose Ausbildung,
da ist er mal per Zufall in nem Krankenhaus
an nem an nem Raum vorbei gegangen wo ihn ein
komatöser Patient sehr fasziniert hat und
sich über den unterhalten hat mit den Ärzten
und äh also auch das jemand der schon jahrelang
im Wachkoma gelegen hat und also nichts mehr
anmerken auch Herzschlag alles war noch da
und auch irgendwelche minimale Gehirntätigkeit
aber nicht wirklich viel mehr . und das hat
ne große Diskussion ausgelöst auch in dem Seminar
wo Richard das erzählt hab ich weiß gar nicht was
so ne Diskussion vorher ausgelöst hat das Richard
hergegangen ist sich neben den Patienten gestellt
hat die Hose runtergelassen und ihm in die Augen gepinkelt

jetzt haben über Jahre über Jahre hinweg sind Ärzte
gekommen und haben alle klassiker gemacht bis hin
zum ihm am kragen packen und schütteln „mach die
Augen auf mach die Augen auf“ der hat nicht reagiert.
als Richard angefangen hat ihm in die Augen zu pinkeln
hat er sehr eindeutig gemerkt dass die Gesichtszüge
angefangen haben zu reagieren, auf deutsch gesagt das
hat ihm gar nicht gepasst. Vielleicht auch, er kam
sich angepisst vor. Die diese ganzen arten von
Interventionen die unkonventionell sind scheinen mir
auf der anderen Seite stark davon getrieben nicht
die frage zu stellen was ist in Anführungszeichen
richtig wenn das denn überhaupt jemand definieren
kann oder was ist die Theorie dahinter sondern die
frage zu stellen was funktioniert was wirkt und das
ich erinnere dran Strukturen subjektiver Erfahrung
eins der ersten Bücher die Richard bandler john grinder
und dieses ganze Team geschrieben hat steht der schöne
Satz drin NLP ist ein Modell menschlichen Verhaltens und
was ist ein Modell, ein Modell bedeutet den versuch einer
Beschreibung zu geben. ein Modell ist wie ne Landkarte.
wenn wir uns einer Karte vom Chiemsee angucken dann...

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27 Mär 2014 22:22
Mark Oswald
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Strategien #14

Julian schrieb:

1.

Ich würde erstmal testen und beobachten.

Der erste Weg der mir dazu einfallen würde wäre eine Strategie mit der kinästhetischen FPC zu installieren, wie ist deine Meinung dazu? (Ist jetzt sehr schwammig beschrieben, mal sehen ob dir die Menge an Information von meiner Seite reicht)


Jetzt stell Dir folgende Teilnehmer vor:

-> Einer ist als Kind auf der Bühne ausgelacht worden
-> Einer hat aus religiösen Gründen die Überzeugung, keiner darf sich "größer machen", was er auf der Bühne tun würde
-> Der Dritte stand bei einem Regierungskritischen Stück in Russland auf der Bühne und wurde verhaftet und fünf Jahre eingesperrt
-> Der vierte kommt sich einfach nur blöd vor auf der Bühne

Ich würde einen Teufel tun, jeden "gleich" zu "behandeln".
Daher teste ich erst einmal, gucke mir die Sekundärgewinne an und so weiter.

Hm, ich kam noch nie auf die Idee auf Seminaren präzise nach Sekundärgewinnen zu suchen.
Um beim Beispiel Bühnenangst zu bleiben. Mein einfacher Weg nen Sekundärgewinn zu finden wäre die Frage "Was würde passieren, wenn sich dein Verhalten verändern würde?". Angenommen ich hab 20 Teilnehmer, wie kann ich das bei allen herausfinden? Mit jedem einzeln ausführlich darüber zu sprechen würde meinen Zeitrahmen sprengen. Bisher hab ich mich dabei immer auf meine Intuition verlassen, da dus so präzise ansprichst scheints da wohl galantere Möglichkeiten zu geben.



Was Deine Strategie angeht: in 95% der Fälle würde sie wohl funktionieren.
Für die übrigen 5% würde Deine Strategie im besten falle einfach nicht funktionieren, weil Du keinen Rapport kriegst.
Im Schlimmsten Fall nimmst Du jemandem überlebenswichtige Sekundärgewinne der Angst und nimmst ihm damit den Überlebenswillen.

Das hat was mit dem Aufzug zu tun.
Was glaubst Du zu können und was kannst Du wirklich?
;-)

Confidence vs Competence :D
Ich glaube in der Lage zu sein vieles zu schaffen, stürze mich ins Abenteuer und lern dadurch.
Was ich wirklich kann? Keine Ahnung, woran merke ich dass ich was wirklich kann unds mir nicht nur einbilde?

Strategie-Datenbank, das wollte Mulzer doch mal machen. Gefällt mir seeeehr gut die Idee


Funktioniert hervorragend für Trainer, die "Fließbandarbeit" machen wollen und Teilnehmer möglcihst schnell "abarbeiten" wollen. Funktioniert überhaupt nicht für Trainer, die sich für Ihre Teilnehmer interessieren.
Ich hoffe, das war nicht zu direkt. *lach*

Absolut nicht!! Ich hab deine Trainerausbidung gebucht weil ich lernen will und nicht um mich über direktes Feedback zu beschweren!!

Alles Liebe, Julian!

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27 Mär 2014 22:40
Julian
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Strategien #15
Ist schon lustig.
Ich halte nicht so wirklich viel von Transkripten. Mir scheint, transkribieren wird gerne benutzt, um angehende Trainer zu "Pseudobeschäftigen". Sie glauben dann, irgendwas zu lernen, aber in wirklichkeit sind sie nur mit banalem Zeugs beschäftigt.

Die wirklichen Kommandos und verpackten Befehle stecken viel eher in Betonungen, in Pointern und ähnlichem. Dennoch, Du hast die verpackten Befehle zumindest einmal so klar mittranskripiert, daß es mich fast überrascht, wenn Du sie nicht auch "herausliest".
*lach*

Um beim Beispiel Bühnenangst zu bleiben. Mein einfacher Weg nen Sekundärgewinn zu finden wäre die Frage "Was würde passieren, wenn sich dein Verhalten verändern würde?".


Da wirst Du aber keine wirklche Antwort darauf kriegen.
Das ist genauso wie wenn Tony Robbins sagt "Entscheide Dich, was Du willst!"
Wenn jemand das nicht weiß, dann hilft Ihm "Entscheiden" nicht weiter.
Und wenn jemand über die Bühnenangst Sekundärgewinne erhascht, dann wird er das um´s verrecken nicht sehen wollen.

Angenommen ich hab 20 Teilnehmer, wie kann ich das bei allen herausfinden? Mit jedem einzeln ausführlich darüber zu sprechen würde meinen Zeitrahmen sprengen. Bisher hab ich mich dabei immer auf meine Intuition verlassen, da dus so präzise ansprichst scheints da wohl galantere Möglichkeiten zu geben.


Auf Deine Intuition oder auf Deine Confidence?
:D

Nein, es geht keineswegs darum, Dich mit 20 Teilnehmern einzeln zu unterhalten. Aber es ist auch kein Thema, es anzutesten, zu gucken, wer anders reagiert, und bei 20 Teilnehmern dann recht schnell die 2 "Sonderfälle" herauszufiltern.

Dann nimmst Du einen der Sonderfälle für eine Demo und arbeitest indirekt mit dem zweiten, der Rest der Gruppe ist derweil einfach zu handeln.

Die Frage ist halt, was Du willst?
Ein möglichst einfaches Leben, mit dem am Ende ca. 70% der Teilnehmer erreichst und Dich nicht hinterfragen musst, oder eine Berufung, wo Du Dich JEDEM EINZELNEN TEILNEHMER gegenüber verpflichtet fühlst, viel mehr Arbeiten musst und in der Regel auch weniger Geld verdienst.

Ich habe für mich gelernt: MIr ist wurscht, was meine Firma wirtschaftlich macht. Wenn ich nicht genau, und zwar wirklich zu vollen 100%, dem folge, was ich für "richtig" halte, dann bin ich nicht glücklich. Ganz egal, wieviel Geld ich verdiene und wie wenig Arbeit ich habe.
Wenn ich dagegen genau das mache, was ich will und wsa ich für richtig halte, dann kann ich das 20 Stunden am STück machen für Minimalst-Bezahlung ... und es tut mir richtig, richtig gut!

Alles Liebe, Julian!

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