Lustlosigkeit = Ressourcenmangel?

09 Okt 2009 07:13
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Lustlosigkeit = Ressourcenmangel? #1
Guten Morgen,

so, ich als Neuling habe natürlich eine Unmenge an Fragen an NLP. :9:

Ich habe eben in einem anderen Thread gelesen, dass Lustlosigkeit auf Ressourcenmangel zurückzuführen ist. Okay, das bedeutet, ich bin die ganzen letzten Jahre absolut im Mangel. Ich habe nämlich ehrlich gesagt selten so richtig auf etwas Lust. Und wenn ich Lust habe, z.B. ein neues Hobby anzunfangen, dann bin ich anfangs Feuer und Flamme und nach kurzer Zeit geht die Motivation wieder flöten... so war das scheinbar auch schon immer, gerade mit sportliche Aktivitäten, da muss ich mich unheimlich zwingen! Wie kann man so etwas in den Griff bekommen? Ich würde mich so freuen mal ein echtes Hobby zu haben, in dem ich völlig aufgehen kann. Ich bin regelrecht neidisch auf Menschen, die sich für so vieles Interessieren....und ich dümpel so vor mich hin... :2:

Vielleicht zusätzlich ein Thema für meinen nächsten Coach-Besuch, wenn nichts Akutes mehr dazwischen kommt!

Schöne Grüße, Trini

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09 Okt 2009 08:12
Mäggi
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Lustlosigkeit = Ressourcenmangel? #2
Hallo Trini

Ich bin regelrecht neidisch auf Menschen, die sich für so vieles Interessieren....und ich dümpel so vor mich hin... :2:


Dann kannst du auf mich neidisch sein :17:

Meine Interessen muß ich in Schach halten damit ich darin nicht untergehe.

Beispiel....gestern abend hab ich einen Film über Venedig gesehen und gedacht............wieso bröckeln die Mauern der Häuser nicht ein und zerstören das ganze...und wieso halten die Pfäle so lange......

in•te•res•sie•ren; interessierte, hat interessiert; [Vt]
1. jemand/etwas interessiert jemanden jemand/etwas ist so, dass jemand mehr über ihn/darüber wissen möchte, jemand/etwas weckt jemandes Interesse (1): Am meisten interessieren mich alte Briefmarken
2. jemanden für etwas interessieren bewirken, dass jemand etwas haben möchte, an etwas teilnehmen möchte o. Ä. <jemanden f="f">; [Vr]
3. sich für etwas interessieren etwas gern haben od. tun wollen, mehr über etwas wissen wollen o. Ä. <sich f="f">
4. sich für jemanden interessieren mehr über jemanden wissen wollen, jemanden näher kennenlernen wollen o. Ä.: Es sieht so aus, als ob sich dein Bruder für meine Schwester interessiert


Es gibt ja im NLP

Überblick und Detail.......ich bin sehr schnell im Detail und es macht mir Freude.

Bei Dingen die mich weniger interssieren bliebe ich eher im Überblick hängen.

Wie ist das bei dir......was machst du ???

LIeben Gruß
Mäggi</sich></jemanden>

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09 Okt 2009 08:58
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Lustlosigkeit = Ressourcenmangel? #3
Guten Morgen, Trini!


Wie machst du das eigentlich, dass du soviel Energie in diesen Zustand der Lustlosigkeit stecken kannst? Da verfügst du ja anscheinend über eine Menge Ressourcen. In meiner Welt würd ich sagen: Das ist ja ein feines Hobby, in dem du völlig aufgehst. :8:


Kurzfassung, so aus der Ferne: Du steckst eine Menge Energie in die Aufrechterhaltung deines jetzigen Zustandes. Das würdest du nicht tun, wenn dieser Zustand nicht irgend etwas in dir befriedigen würde. Ist ja erstmal nix Negatives.

Ich würde dies in meiner Welt so stehen lassen für mich und wohlwollend feststellen: Nöh, ich hab keinen Mangel an Ressourcen, so gar nicht! Ist alles da und noch viel mehr! Und wenn dies gesackt wäre und ich wohlig und nicht mehr so angstrengt suchend unterwegs wäre, dann würde ich schauen, wie es sich anfühlt ein klitzekleinwenig Energie davon abzuzapfen für andere Dinge. Welche Dinge? Och, dafür bietet dir dann NLP eine Menge feiner Formate, um diese mal auszuprobieren, rein zu gehen in die Bilder, Gerüche, Geschmäcker aller möglicher Sachen, um festzustellen, was diese mit dir machen.



Einen lieben Gruß erstmal

Heidi

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09 Okt 2009 10:45
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Lustlosigkeit = Ressourcenmangel? #4
Vielen Dank für Eure Antworten!

@Mäggi: du kannst mir gerne ein Hobby abgeben. :) Ich habe mal überlegt: also, es gibt viele Dinge, die mich interessieren und über die ich mehr wissen möchte (z.B. Alternative Heilmethoden, Energetik, Psychologie und NLP...). Habe ich ein neues Interessengebiet gefunden, stürze ich mich rein und gehe ins Detail. Das macht dann viel Spaß für eine gewisse Zeit. Wenn es allerdings anstrengend wir und ich mir weitere Informationen erarbeiten muss, dann ist das meistens der Punkt, wo ich ausstiege. Bis dahin habe ich dann sog. gefährliches Halbwissen angehäuft - darin bin ich sehr gut. Kann zu vielem etwas sagen, aber nur im Überblick (weil ich die Details dann auch bald vergesse, wenn ich mich nicht mehr damit beschäftige).

So Dinge wie Allgemeinwissen, Sportliche Aktivität usw. - da bleibe ich immer im Überlick. Aber gar nicht weils mich nicht interessiert, sondern viel mehr, weil ich Arbeit und Zeit hineinstecken müsste, die ich nicht 'habe'. Ich benötige viel Zeit mich von auszuruhen und verfalle oft in Tagträume und sitze einfach minutenlang rum und schwebe in meinen Vorstellungen anstatt im realen Leben - da geht viel bei verloren. Das ärgert mich, aber ich kann´s bisher nicht ändern. Verstehst du, was ich meine?
Echt blöd...

@Heidi: Ja, du hast recht, ich ziehe eine Befriedigung aus dem 'Rumdödelverhalten' - nämlich, dass ich mich ausruhe und nicht anstrengen muss. Aber warum WILL ich mich nicht anstrengen?? Hmm, darauf habe ich noch keine Antwort. Vielleicht Angst vor dem Versagen? Ich konnte als Kind schon schlecht verlieren...aber das passt noch nicht 100%. Ich komme nicht drauf.... gibts dafür auch ein Format?

Was bedeutet Format?
Und wo finde ich diese Formate?

:-)

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09 Okt 2009 11:31
Mäggi
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Lustlosigkeit = Ressourcenmangel? #5
Hallo Trini

Hobbys abgeben.......das würde für dich viel Arbeit bedeuten sie fortzuführen :16:

Ein Hobby ist NLP....was du dir ja auch auserkoren hast:17::17::17::17:.....:16:

Wenn es allerdings anstrengend wir und ich mir weitere Informationen erarbeiten muss, dann ist das meistens der Punkt, wo ich ausstiege.


Frage..........
Was würde passieren wenn du dann weitermachst ?
Frage..........
War es zu anstrengend oder war es weniger dein Thema.......Interesse futsch

Tolle Idee war ja mal der Nürnberger Trichter.......
nur funktioniert er so nicht......allerdings anders.
Dieses andere Funktionieren wäre zum Beispiel eine Idee dahinter zu kommen..........WIE............Genau
Dann kämst du zur Hirnforschung...zum lernen.wie das funktioniert und wie man (egal wer) nun wissen verknüft um es zu behalten und kein Halbwissen draus zu machen weil die Hälfte verloren ging.
Wäre ja auch schade für die Zeit.

Deine Frage nach den Formaten.........
Bittaschön.......:1:

Was mich betrifft mit meinen Hobbys so kommt am Monatsende noch Malen dazu :17:...mal sehn ob es mir gefällt:3:

Dieses hin und her mit der eigenen Person hatte ich auch ziemlich lange ...weil ich versucht habe mich in bestehende Förmchen zu quetschen.wie man (ich) sein muß oder zu sein hat.

Klappt nicht......jedenfalls nicht in die anerkannten Förmchen.
Ich habe nun mein Förmchen gefunden bei den Kreativ Chaotischen....:28::28::28: und fühle mich dort sehr gut aufgehoben.

Vielleicht macht dir NLP ja soviel Spaß bei dem Abenteuer Trini.........das es dir leicht fällt mehr zu entdecken.wer du bist..wie du tickst...und alles mit passenden Bildern belegen kannst ..dissoziiert dir selbst zuschauen wie du das machst aus dem Thema auszusteigen.

Im übrigen ein sehr schönes Thema für deine nächste Sitzung :26:

Viel Freude beim NLP und anstatt auszusteigen kannst du in der Spielhalle eine Runde spielen um dann wieder einzusteigen.

LIeben Gruß
Mäggi




NLP-Format

Als "Format" bezeichnet ein Anwender der Neurolinguistischen Programmierung eine bestimmte Handlungsabfolge für die Sitzung oder das Gespräch.

Die einzelnen Interventionen des Beraters sind innerhalb der Formate klar festgelegt. Ihre Zuordnung erfolgt jeweils für bestimmte Ziele der Beratung und ist dem Ablauf nach klar umrissen. Ihre Einhaltung ist Bestandteil der NLP-Prüfungen und wird vom ausbildenden NLP-Lehrtrainer überwacht.

Die einzelnen Formate sind in Gruppen mit Hauptformaten zusammengefasst. Jede Gruppe enthält unterschiedliche Fomate, zu ein und demselben Problemtypus des möglichen Klienten. Der NLP-Berater hat selsbst zu entscheiden, welches Format ihm in der jeweiligen Situation hilfreich erscheint.

Die Vielzahl der möglchen Vorgehensweisen innerhalb der NLP unterscheidet die Methode auch grundsätzlich von anderen therapeutischen Methoden. Sämtliche NLP-Formate entstammen aus klassischen Therapieformen oder sind in jahrelanger Arbeit durch Modellierung entstanden.




Übersicht der wichtigsten NLP-Formate
Die folgende Übersicht ist nicht abschließend. Ihre qualifizierte Hinterlegung mit genauen Inhalten ist sicher noch eine besondere Herausforderung für dieses Lexikon.


Modelle der Wahrnehmungsveränderungen
Phobie-Technik
Kritik in Feedback wandeln
Wahrnehmungspositionen

Modelle zur Zielfindung
Zeitprogression
Metamodell
PeneTrance-Modell

Ankern
Anker
Ankerkette
Mentor-Technik
Moment of Excellence
Anker verschmelzen


Reframing
Refraiming
Six-Step-Reframing
Verhandlungs-Reframing
Alignment
Identity-Process

Verändern von Submodalitäten
Swish
Praliné-Muster
Belief in Zweifel
Verwirrung in Verstehen

Time-Line-Arbeit
Time-Line
Change-History
Re-Imprinting

Strategiemodelle
Modelling
Walt-Disney-Strategie
Meta-Kognitions-Strategie
New-Behavior-Generator

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09 Okt 2009 13:28
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Lustlosigkeit = Ressourcenmangel? #6
Hallo Trini!

Du magst gewinnen? Prima!


"Gefährlich" sind in meiner Welt innere Wertungen von meinen Zuständen, wenn mir nicht bewußt ist, woher diese Wertungen kommen. Mir helfen dann Fragen, wie: "Wer sagt das?", "Wo steht das?", "Wie bin ich denn darauf gekommen?", "Aus welcher Sicht und mit welcher Intention wird da denn bewertet?" In deinen Worten finde ich aus meiner Sicht heraus eine Menge ungeprüfter Wertungen und Aufträge :3:



Schau, ich könnt ja auch aus dem bissl, was ich bisher von dir weiß, in meiner Welt eine völlig andere Beschreibung von deiner Person geben:

Es gibt viele Dinge, die dich interessieren und über die du mehr wissen möchtest (z.B. Alternative Heilmethoden, Energetik, Psychologie und NLP...). Hast du ein neues Interessengebiet gefunden, stürzt ich du dich rein und gehst ins Detail.Du weißt, wie und wo man Informationen und den Zugang zu einem dir bisher fremden Themengebiet findet. Das macht dir viel Spaß. Wenn allerdings dein momentanes Informationsbedürfnis befriedigt ist, dann steigst du wieder aus dem Thema aus. Bis dahin hast du eine Menge Informationen gesichtet und das für dich aktuell Notwendige davon in Wissen umgewandelt. Darin bist du sehr gut. Du kannst zu vielem etwas sagen, verfügst über einen Überblick zum Beispiel im Bereich des Allgemeinwissen, über sportliche Aktivitäten und vieles mehr. Wenn du wirklich wolltest und es dir ein Bedürfnis wäre, könntest du dich in manche dieser Themenfelder spezialisieren. Bisher war das für dich richtige Thema anscheinend noch nicht dabei. Im Augenblick liegen deine Interessenschwerpunkte anders. Du genießt in deinem Leben die Ruhe, gehst im Laufe des Tages öfters in Kurztrancen und läßt deinem Unterbewußtsein viel Raum. Dies befriedigt dich.

Ist doch gar nicht so schlecht, oder?


Mich würde interessieren, was für dich "anstrengend" bedeutet? Wie sieht der Moment aus, wenn es anfängt anstrengend zu werden? Was machst du in diesem Augenblick genau? Stell dir eine Situation vor, in der dieser Bruch/Übergang stattfindet. Lass dir Zeit damit. So viel Zeit wie du brauchst. Minuten, Tage, Wochen, völlig egal. Drängel dich nicht, ich hab ja Zeit. Mach die Beschreibung immer konkreter, kreise den Moment immer weiter ein. So als würdest du aus einem laufenden Film die Bilder immer mehr filtern, bis du das eine Bild hast, das genau für diesen Moment stehen könnte. Dann halt dieses Bild fest. Speichere es ab, so das du es herbei rufen kannst und wieder ablegen. Und dann spiel mit diesem Bild. Gib ihm Farben, Töne, Geruch, Geschmack. So wie es dir entspricht.


Ach, und wenn du schon dabei bist, dann mach dies doch, damit ich es besser verstehen kann, auch mit diesem Moment, wenn dein Interesse geweckt ist, wenn du in ein neues Thema einsteigst. Wie fühlt sich das an, dieser Moment, wenn du Blut geleckt hast, kurz bevor du anfängst mit all deiner Energie in ein neues Thema einzusteigen. Bevor du den ersten Suchbegriff eingibst? Mach das Gleiche wie oben, filter den Film, bis zu diesem einen, einzigartigen Bild, das diesen Moment für dich perfekt umfasst. Und dann leg es ab und hol es wieder hervor. Spiel mit ihm, wie mit dem anderen Bild.


Und wenn du die dann irgendwann hast, dann spiel einfach weiter mit ihnen rum. Nimm sie mit in deine Tagträume, oder wenn du dich ausruhst. Schieb sie hin und her, mach sie groß und klein. Hell und dunkel. Ganz nah, ganz fern. Was passiert eigentlich, wenn du das zweite Bild über das erst schiebst? Ach?



Nun, lassen wir es vorerst mal dabei :1:




Ganz liebe Grüße aus meiner Welt.. und frag einfach, frag, frag, frag :8:


Heidi




Ach ja, (jesses, ich hab´s heute aber mit den "Ach´s") es gibt so ein tolles Angebot hier. Den Studentenpractitioner. Zum Beispiel jetzt, aktuell in diesem Monat in Frankfurt. Da könnte man dann mal zusammen ausprobieren, was man mit diesen Bildern noch so alles anstellen kann. Nein, das schreib ich jetzt nicht, weil ich für irgendwen oder irgendwas Werbung machen will, sondern, weil diese Formate, gerade am Anfang, einfach besser gemeinsam und unter kompetenter Anleitung viel, viel effektiver zu händeln sind. :10:

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