Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac.

07 Dez 2009 23:49
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Maddin
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Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac. #7
Dirk_Christian wrote:

Da das Unterbewusstsein am einfachsten mit Bildern arbeitet, schreibe Dir so genau wie möglich auf, was siehst Du, was empfindest Du, welche Gedanken entstehen Dir dabei in Deinem Kopf.


Da muß ich Christian Recht geben. Sehr oft sind Symbole oder Gegenstände von größter BeDeutung.

z.B. sind mir in einem Alptraum, der mich längere Zeit beschäftigte 3 große Bäume aufgefallen, bei denen ich mir eigentlich nie genau bewußt war, was die in dem Traum verloren hatten, bis ich irgendwann dahinter kam,
daß damit 3 falsche Lebenseinstellungen oder Überzeugungen gemeint waren, die ich abzulegen hatte.

Das hat mir geholfen, die Personen und Geschehnisse, die in dem Traum vorkamen aus einem anderen Licht zu sehen.

Gruß Maddin

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09 Dez 2009 17:11
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Dirk_Christian
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Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac. #8
Hallo Maddin,

Maddin wrote:

...z.B. sind mir in einem Alptraum, der mich längere Zeit beschäftigte 3 große Bäume aufgefallen, bei denen ich mir eigentlich nie genau bewußt war, was die in dem Traum verloren hatten, bis ich irgendwann dahinter kam, daß damit 3 falsche Lebenseinstellungen oder Überzeugungen gemeint waren, die ich abzulegen hatte.


Hmmmm.... :)

Was passiert denn, wenn Du Dir das ganze jetzt noch mal betrachtest von dem Gesichtspunkt, "es gibt keine falschen Lebenseinstellungen oder Überzeugungen"...

Vielleicht achtest Du mal genau auf die Details:

Was für Bäume? Wie groß? Mit Blättern dran? Welche Jahreszeit? Mit/ohne Wurzeln? Wo sind die Bäume? Wie stehen sie zueinander? Wie ist das Größenverhältnis untereinander? etc. etc.

Was passiert, wenn noch ein "fiktiver" vierter Baum hinzu kommt?...

Tolle und sehr spannende Geschichte.

Wir beschäftigen uns am 2.1.2010 im Rahmen eines Jahresstarter-Seminars mit einem sehr ähnlichen Thema mit Grundlage "systemisches Auf-Stellen".

Hierbei wird Klarheit bis 31.12.2009 in Lebens-Geschehnisse "gebracht"... mit aktivem TUN!

Vor 2 Tagen hatte ich eine Diskussion mit einer Coachee über den Sinn oder Nicht-Sinn von bewusstem Arbeiten mit vergangenen Herausforderungen und (Fehl-)Entscheidungen. Schon in einer normalen Practitioner-Ausbildung vermittle ich dem Teilnehmer die persönliche Sicherheit, dass das Unbewusste alles auch zur vollsten Zufriedenheit in die "richtige" Richtung lenken kann und das Vertrauen in die eigene unbewusste Kompetenz wächst automatisch.

Träume sind in meiner Welt eine Möglichkeit des Unbewussten in das Bewusstsein hinein hilfreiche Hinweise zu übermitteln. Deuten und Annehmen darfst Du selbst :3:

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10 Dez 2009 03:26
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Maddin
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Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac. #9
Dirk_Christian wrote:

Träume sind in meiner Welt eine Möglichkeit des Unbewussten in das Bewusstsein hinein hilfreiche Hinweise zu übermitteln. Deuten und Annehmen darfst Du selbst :3:


Du sprichtst haargenau mit meinen Worten :26:

Ich erzähle Dir gerne mehr von dem Traum, den ich vor ca 20 Jahren:

Leicht veränderter Auszug aus meinem Traumtagebuch:
[FONT="]
Ich träumte alles aus einer Kameraperspektive:[/FONT]
[FONT="]Da befindet sich eine Straße von links nach rechts, hinter der sich ein großes altes Haus mit vielen Fenstern befindet. [/FONT]
[FONT="]Es ist düster und so ist es ganz normal, daß an einigen Fenstern Licht brennt.[/FONT]
[FONT="]Manche sind grün, manche Blau oder Rot.[/FONT]
[FONT="]Hinter dem Haus verläuft fast parallel zur Straße ein Bach, der rechts von dem Haus einen Bogen in Richtung Straße einschlägt. Dort wo der Bach seine Richtung ändert, stehen drei oder vier spitze große Weidenbäume, wovon der rechte nur 3/4so groß ist wie die anderen. Ich kann aber nicht mehr genau sagen, auf welcher Seite sie sich befinden. [/FONT]
[FONT="]An jener Stelle, an der sich der Bach mit der Straße kreuzt, befindet sich eine Bogenbrücke aus Holz.[/FONT]
[FONT="] Ich fahre nun von links nach rechts die Straße entlang. Ich fahre an dem Haus vorbei, das mich an einzelne Häuser in der damaligen DDR erinnert und freue mich schon endlich anzukommen.[/FONT]
[FONT="]Ich fahre weiter bis zur Brücke, vor der plötzlich mein bester Freund steht, mit dem Finger auf das Haus zeigt und mich auslacht.[/FONT]
[FONT="]Und ich weiß, was in dem Haus vor sich geht - die ganze Vorfreude anzukommen wandelt sich plötzlich in Scham, Wut und Ohnmacht.
[/FONT]
Die Vorgeschichte würde hier jetzt den Rahmen sprengen und ist auch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Was danach passiert ist - oder besser gesagt was ich 1 Jahr später über die Person(en) aus dem Traum erfahren habe, hatte mein damaliges Weltbild komplett zerstört, bis mir irgendwann die BeDeutung der Bäume klar wurde und :

Maddin schrieb: daß damit 3 falsche Lebenseinstellungen oder Überzeugungen gemeint waren, die ich abzulegen hatte.

:5:

Die Bäume hatten mich sehr lange selbst beschäftigt, bis mir irgendwann auch ein Träumer, mit dem ich mich zufällig über Traumdeutung unterhielt, so einige Deutungen aus seinen Träumen erklärte. Da hat es damals bei mir klick gemacht.

Schöne Träume

Maddin

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