Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac.

15 Nov 2007 17:00
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Dirk_Christian
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Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac. #1
Ok, von den Auswirkungen des 1. Blocks des Studenten-Practitioners in Köln die tagsüber stattgefunden haben, gibt es schon den einen oder anderen Bericht.

Hier ist der Bereich, wo auch das nächtliche Arbeiten für die anderen nieder geschrieben werden kann ... ausgelagertes Unterbewußtsein ... kann für Klarheit und innere Freiheit sorgen :10:

Bin gespannt!! Wer traut sich ... oder gibt es auch hier Phobien??!

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27 Jan 2009 10:11
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Moeni
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Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac. #2
So, dann trau ich mich mal, auch wenn ich bei einem anderen Seminar war - die Auswirkungen meines 1. Blocks des Practioners in Berlin ändern sich dadurch ja nicht ;)

Nun, angefangen hat es tagsüber, als an einer Phobie von mir gearbeitet wurde. Ich bin, seit ich 5 oder 6 Jahre alt war, nicht aufs Eis gegangen. Also, nicht in einer Eissporthalle, aber auch nicht "in freier Natur". Selbst um vereiste Pfützen habe ich einen großen Bogen gemacht. Ich dachte auch, ich wüsste warum das so ist und hatte mich damit abgefunden.
Am Samstag zeigte sich dann aber - tagsüber -, dass ein anderer Grund dahinter steckt. Das allein hat mir schon ziemlich die Beine weghauen. Was mich aber nicht daran gehindert hat, über den zugefrorenen Wannsee zu gehen :) Ein tolles Gefühl!!!

Der Grund, warum ich das jedoch so lange nicht gemacht habe, hat mich dann noch nachts sehr beschäftigt, bzw. kamen einige Antworten, wie ich das eigentlich Problem jetzt lösen kann.
Es zeigte sich, dass ich nicht aufs Eis gegangen bin (und auch andere Dinge nicht getan habe und mir eingeredet habe, es nicht zu können), da eine Person, die mir sehr nahe steht, mir unbewusst vermittelt hat: "lass mir ein paar Dinge, die ICH kann, du aber nicht, damit ich etwas habe, mit dem ich über dir stehen kann und besser bin als du". Das hat sich z.B. daran gezeigt, dass, sobald ich etwas tolles erreicht hatte und in etwas erfolgreich war, diese Person sofort entweder etwas Negatives dazu gefunden hat oder aber von einem eigenen Erfolgserlebnis berichten musste, das meinen Erfolg in den Schatten stellt.
Mein Unterbewusstsein hat das jahrelang registriert. Nur ich nicht. Nicht so richtig.

Das ist mir alles tagsüber bewusst geworden. Die Erkenntnis hat an sich schon gut getan, da mir so schon sehr viel über mich klar geworden ist und vieles einen Sinn ergeben hat. Allerdings wusste ich nicht, wie ich nun damit umgehen soll und vor allem, wie ich demnächst dieser Person gegenübertreten soll. Denn sie ist mir sehr wichtig und mir liegt viel daran, ein gutes Verhältnis (wieder) aufzubauen.

Mit diesen Gedanken bin ich dann schlafen gegangen.... Und im Traum kamen die Antworten.

Ich bin mit dem Auto nach Hause gefahren. Auf meinem Parkplatz vor dem Haus stand allerdings schon ein Auto - von dieser Person. Naja, dachte ich mir, eigentlich ist der Parkplatz doch groß genug für uns beide, ich muss nur für meinen eigenen Platz sorgen und darf mich nicht verdrängen lassen. Also habe ich, recht sachte, aber doch bestimmt, mit meinem Auto das andere Auto angestupst, so dass es ein bißchen nach hinten gerollt ist und ich mich wunderbar zusätzlich auf den Parkplatz stellen konnte. Und da haben sie dann gestanden, die beiden Autos, friedlich nebeneinander, auf einer Höhe und jedes hatte genügend Platz.

Der Traum ging noch weiter und ich habe auch noch viele Antworten auf andere Fragen bekommen, aber das möchte ich hier jetzt nicht alles schreiben. Die Metapher mit den Autos war für mich aber schon sehr, sehr eindeutig! Und ich freue mich darauf, bald diese Person wiederzusehen, sie in den Arm zu nehmen und so zu zeigen: Wir haben beide Platz und auch wenn ich jetzt aufs Eis gehe, kann ich noch viel von dir lernen, aber ich muss nicht zu dir hochsehen. Und auch die anderen werden dich genauso lieben und akzeptieren, auch wenn ich mal ein Erfolgserlebnis für mich habe.

Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Block und auf die Erkenntnisse, die ich dann noch gewinnen werde!

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27 Jan 2009 11:57
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Paulinsche
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Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac. #3
Wie witzig, ich hatte, obwohl ich ja gar nicht auf dem Seminar war;), in der Nacht von Sonntag auf Montag eine Traum wo ich auf dem Sportplatz stand und der war total zugefroren und es liefen viele Menschen, zum Teil gesichtslos zum Teil mir bekannte Personen auf dem Eis rum und teils liefen sie sicher und zum teil nicht, manchen habe ich geholfen den sicheren Stand wieder zu finden :)

Toll was du geträumt hast und ich freue mich das du solche Erfolge erziehlst:)

Weiter so :)

Lieben Gruß
Bine

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27 Jan 2009 13:24
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Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac. #4
Wow ... bereits im Jahr 2007 habe ich diesen Thread begonnen ... also "gepflanzt" .. dann hat er tief unten gearbeitet und ist jetzt mit den ersten grünen Blättchen an die Oberfläche gedrungen :) Ich sags ja: Der Frühling kündigt sich an oder ist auch teilweise schon da!!! :3:

Moeni wrote:

...dann trau ich mich mal... über den zugefrorenen Wannsee zu gehen :) Ein tolles Gefühl!!!


Der neue treffende Slogan von Axel: Unmögliches passiert oft sofort im 1. Block ... Wunder dauern etwas länger ... im und nach dem 2. Block! :10:

Moeni wrote:

Mit diesen Gedanken bin ich dann schlafen gegangen.... Und im Traum kamen die Antworten ... und ich habe auch noch viele Antworten auf andere Fragen bekommen ...

Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Block und auf die Erkenntnisse, die ich dann noch gewinnen werde!


Wenn ich das mit einer gewissen semantischen Dichte und Tonalität lese, ein paar kleine Zusätze einbaue, dann ist das eine wunderbare Trance mit einer Anleitung zum Träumen! .... Aaaaahhhhh ... tiefer und .... noch tiefer ... :D

:8:

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06 Jun 2009 11:46
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soemia
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Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac. #5
Hallo... Auch wenn jetzt in diesem Beitrag seit Februar nichts mehr geschrieben wurde...

Genau letzte Woche hatte ich auf dem Studi Prac in München einen wirklich mhm.. intensiven Tag erlebt. Während ich mich die letzten Nächte nicht wirklich an meine Träume erinnern konnte, hatte ich heute Nacht einen sehr intensiv nachhallenden Traum.

Da hat sich mein Unterbewusstsein meiner Meinung nach eine nette Geschichte zusammengebastelt um mir Erinnerungen aus dem eh noch frischen ersten Studi Prac. ins Gedächnis zu rufen...

06.06.09
Mein Traum


Ich sitze in einem Gefängnis. Ich gehöre hier hin. Ich bin ein Schwerverbrecher. Was ich genau getan habe, was dies rechtfertigt, weiß ich im Moment nicht, jedoch fühle ich mich schuldig. Meine Gefängniszelle ist leicht unterhalb der Erde. Wie eine Südterrainwohnung. Das Gitterfenster lässt einen halben Ausblick auf eine Wiese für Rundgänge und hinter dem Stacheldrahtzaun den Wald zu.
Eigentlich eine sehr nette Umgebung für ein Gefängnis.


Personenwechsel. Auf einmal bin ich ein junger Kerl, der einen Plan ausführt. Mein mir aufgetragender Plan: Einen prall gefüllten Seesack zusammenstellen und zum Gefängnis mitnehmen und dort den Insassen zu befreien. Er hat etwas, dass er meinem anonymen Auftraggeber geben muss. Soviel weiß ich.


Ich habe einen Schlüssel für das Gitterfenster und in der Dämmerung, wenn die Wachen unaufmerksamer sind renne ich über die Straße, durchbreche den Zaun und öffne das Gitterfenster. Dort schaut mich der Kerl an. Untrainiert, irgendwie verlebt aussehend doch mit vertrauenserweckenden Augen.


Personenwechsel. Nun bin ich wieder der Gefangene, bin verwundert und doch weiß ich, dass dieser Moment des Ausbruchs unaufhaltsam war. Ich wusste dass dieser Moment irgendwann kommen würde. Ein banges Gefühl bemächtigte mich, denn auf einmal suggerierte die Zelle mehr Vertrautes als die Außenwelt. Der Seesack stand bereit. Groß und schwer. Ich entschloss mich den Aufforderungen des Jungen zu gehorchen, packte mein schweres Bündel und rannte geduckt durch die Gefahrenzone in den Wald.


Szenensprung.


Wir waren mehrere, bewegten uns rasch durch Gassen und Häuser durch die Stadt. Auf einmal fiel es mir auf. Mein Seesack war verschwunden. Panik stieg in mir hoch. Im Seesack war doch etwas wichtiges. Ich durfte ihn doch nicht verlieren. Auch mein Äußeres hatte sich gewandelt. Auf einmal war ich nicht irgendwer in diesem Traum sondern war mir meiner selbst bewusst geworden.


Szenensprung:


Einige Zeit später in der Zukunft. Der Auftraggeber war ich selbst gewesen. Der Gefängnisinsasse hatte die Flucht nicht überlebt, hatte jedoch seine Aufgabe erledigt. Mir wurde seine Bedeutung bewusst als ich eine Wand anmalend in meiner neuen, leeren Wohnung stand, in dieser anderen Stadt mit Blick aufs Grüne. Was ich malte war ein blauer Himmel mit untergehender Sonne. Eine Geschichte fand ihr Ende in dem Wissen, dass morgen früh eine neue beginnen würde.




Eigeninterpretation:


Der hier beschriebene Traum ist ein wenig zusammengefasst. Er beinhaltete mehrere Szenenwechsel, verlief nicht linear. Ich habe im Traum die Geschichte durch vielerlei Personen erlebt. Wächter, Fluchthelfer, etc. Da waren Konversationen und Erkenntnisse.
Der ganze Traum empfand ich als unglaublich, spannend und lebhaft, zeitweise auch Albtraumhaft.


Im Moment habe ich das Gefühl noch ganz am Anfang der Geschichte in meinem wahren Leben zu sein.

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06 Jun 2009 12:06
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Dirk_Christian
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Nächtliches Arbeiten nach dem Stud.Prac. #6
Hallo Soemia,

soemia wrote:

...
Eigeninterpretation:

Der hier beschriebene Traum ist ein wenig zusammengefasst. Er beinhaltete mehrere Szenenwechsel, verlief nicht linear. Ich habe im Traum die Geschichte durch vielerlei Personen erlebt. Wächter, Fluchthelfer, etc. Da waren Konversationen und Erkenntnisse.
Der ganze Traum empfand ich als unglaublich, spannend und lebhaft, zeitweise auch Albtraumhaft.


Im Moment habe ich das Gefühl noch ganz am Anfang der Geschichte in meinem wahren Leben zu sein.


Ich empfinde der Traum als sehr inhaltsvoll. Sehr spannende Phasen und einige Worte, die "Schlüssel"-Worte sein können (Vielleicht mal einzeln aud Dich wirken lassen und mit ABC-Listen detailliert hinterfragen):

- Ich sitze in einem Gefängnis
- Schwerverbrecher
- Rechtfertigung
- Schuld
- Wiese
- Gitterfenster (kommt mehrfach vor)
- vertrauenserweckende Augen
- Zukunft
- Ausbruch
- Eine Geschichte fand ihr Ende in dem (sicheren?) Wissen, dass morgen früh eine neue beginnen würde. (Das ist die "Sicherheit", die Dr. Richard Bandler beschreibt: "und auch morgen geht wieder die Sonne auf und eine neue Geschichte beginnt/Chance ist für Dich/jeden da ...)

Wenn Menschen zu mir zum Coaching kommen, empfehle ich sehr schnell, lege Dir ein Blatt Papier und einen funktionierenden Stift an Dein Bett denn das ist die offensichtliche Einladung an Dein Unterbewusstsein, kommuniziere mit mir und gib mit Antworten und Ideen zu Fragen und Situationen ....

Da das Unterbewusstsein am einfachsten mit Bildern arbeitet, schreibe Dir so genau wie möglich auf, was siehst Du, was empfindest Du, welche Gedanken entstehen Dir dabei in Deinem Kopf.

Kennst Du "Umarme mich, in meinem Kopf" von Ich und Ich glaube ich. Toller Text!

Sei gespannt, was jetzt so noch alles aus Deinem Unterbewusstsein in Dein Leben kommt .... Das Leben ist wunderschön! :)

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