Lovestory

04 Dez 2006 00:39
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Arinori
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Lovestory #1
[FONT="]Vorne weg: Der folgende Text wurde für das Fach Deutsch geschrieben, da wir (mein Bruder und ich) eine Lovestory schreiben mussten. Der Text enthält umgangssprachliche Elemente, die ich mir gedacht habe, dass sie als solche fungieren können, da ich seh von anderen Leuten, egal ob in der Schule oder sonst wo, auch höre, wobei ich diese auch verändert habe und versucht habe, sie ihn ihrem styl nicht zu verändern... heißt... Umgangssprache eben xD[/FONT]


[FONT="]Ok das war jetzt vielleicht eine etwas debile, konfuswirkende und sinnlos lange erklärung ^^ aber wollte ich hier grade auch nur erläutern.[/FONT]


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[FONT="]Miami – Presford Road 23 – 01.07.06 – 04:58[/FONT]

[FONT="]Vincent ruft Gabriel an: „Hi, Gab!“ „Valnar? Was zum....“ fragt Gabriel und steht auf. „Ey kleine Schlafmütze, hab eine Neuigkeit für dich. Weißte schon, dass eine neue Familie hier in der Nähe eingezogen ist?“ Gabriel sucht das Licht und betätigt den Lichtschalter. Betäubt geht er in seinem Zimmer auf und ab und antwortet verschlafen: „Das waren sie schon vor einer Woche Vince... Dafür holst du mich hier um...“ Gabriel hört im Satz auf um nach einer Uhr zusuchen. Er sieht, dass es 5 Uhr früh ist, „... sag mal geht`s dir noch gut... Mich hier so früh zu wecken. Heute ist Samstag, Mann.“ Vincent führte seine Rede fort: „Natürlich sind sie das. Aber wusstest du auch, dass man für das Mädel von der Familie morgen eine Begrüßungsparty macht? Die soll in einer der Discos an der Strandpromenade stattfinden, du weißt schon Aaron * hust * macht immer so nen Wirbel um die Neuen und außerdem...“ Vincent wird etwas unsanft von Gabriel unterbrochen „Meinst du etwa im Maxix, wo wir auch gestern waren?“ Vincent erwidert nur: „Was meinst du denn? Aaron hat sich etwas besonderes ausgedacht. Er hat mir gestern Abend, als du keinen Bock mehr hattest und mit Steve abgezischt bist, gesagt, dass er eine Party für die „süße Braut“ machen will. Ich frag mich echt was er später mit seiner Frau macht wenn er mal eine hat.“ „Spann mich nit auf die Folter ich will noch etwas Schlaf haben. Sag mir, wo soll es denn hingehen?“ Eine kurze Pause tretet ein und Gabriel hört am Telefon etwas rascheln. „Shit! Warte mal kurz mir sind die Briefe runtergefallen.“ Gabriel schließt die Augen und lehnt sich mit dem Kopf an die Wand an. „Vince, lass die liegen und sag’s eben. Ich bin müde wie Sau...“ Das rascheln wurde beendet und Vincent meldet sich wieder: „So, achja die Disco... Aaron hat vor ins Reflexion zu gehen. Klingelts? Die etwas anspruchsvollere Disco.“ Gabriel riss direkt die Augen auf und fragt noch mal erstaunt nach: „Was??? Ins Reflexion? Habt ihr gestern zu viel getrunken oder was?“ „Er hat lediglich 3 Biere getrunken und ich denke davon wird der Aaron nicht so schnell blau.“ Korrigierte Vincent ihn, „Na egal, was hälste von der Idee?“ Gabriel holt tief Luft und sagt erstaunt: „mhh. Ok ihr wisst aber wie viel euch der Spaß dann kosten wird oder? Reflexion ist um ne Ecke teuerer als das bescheidene Maxix. Für wie lang wollt ihr da denn mit denen Feiern?“ Vincent spricht sofort los als hätte er auf diese Frage gewartet: „Open End, My Friend! Wir werden sehen wer zu erst durch ungenügende Ausdauer dem Erdboden entgegenfällt.“ Vincent löst am Ende des Satzes ein leichtes Räuspern von sich. „Und wann soll die Party los gehen?“ wirft Gabriel schnell ein. Vincent erwidert nur entrüstet: „Wie immer Gab, um 21:30 treffen und um 22 Uhr geht`s ab. Hab direkt mal nachgefragt, was sie da dann auch spielen. Sie wo...“ „Ruft mich noch mal um 8 wieder an, wenn du mir weiteres sagen willst...“ Gabriel gähnt und reibt sich die Augen, „Momentan will ich nichts anderes als schlafen. Sorry Vince aber momentan ist echt die falsche Uhrzeit um darüber zu reden. Bis später...“ Mit diesen Worten beendet Gabriel das Telefongespräch und wirft sein Handy in eine Ecke des Zimmers auf sein Sofa. Fast betäubt wirft sich Gabriel auf sein Bett, nachdem er den Lichtschalter erneut benutzt hat. Er lässt sich dieses Gespräch im Kopf durchlaufen und denkt sich ‚Aaron hat auch nur Mist im Kopf... Ins Reflexion, eines der teuersten Discos von der Strandpromenade... Das wird lustig...’ Gabriel schließt seine Augen und schläft nach kurzer Zeit ein.[/FONT]


[FONT="]Miami – Jefferson Street 53 – 01.07.06 – 08:10[/FONT]

[FONT="]Es klingelt an der Tür. Aaron geht zur Tür und öffnet diese. Er sieht Vincent der sich in seinem alltäglichem Outfit präsentiert. „Wat willste jetzt schon hier Vince?“ begrüßt Aaron seinen Freund. Sie klatschen sich gegenseitig in die Hände und lassen dann die Fäuste gegeneinanderprallen. „Dachte wir sollten vielleicht die Party besprechen“ antwortet Vincent. Er zwinkert Aaron zu und tritt ein. Aaron schließt die Tür und dreht sich zu Vincent: „Wieso besprechen? Wir gehen da einfach rein und Ende. Haste Gab, dem Punk, davon schon erzählt? Du wolltest es doch machen bevor du kommst.“ Aaron verschränkt die Arme und wartet auf eine Antwort. Vincent schiebt seine Brille zurecht und richtet seine Frisur wieder her. „Der Strohhalm ist im Drink“ antwortet Vincent gelockert. „Wat? Strohhalm?” erwidert Aaron und sieht sichtlich durcheinander aus. Vincent schüttelt nur den Kopf und erklärte es seinem Cliquenführer: „Ist nur ein Sprichwort, Aaron. Ich hab’s unserer Schlafmütze gesagt. Apropos Gab, kann ich dein Telefon benutzen? Muss mit dem noch mal reden.“ Aaron nickt nur und kratzt sich am Kopf ‚Sprichwort... Wovon der immer redet’. Vincent wählt Gabriels Nummer und wartet bis abgehoben wird. „Ich bin’s wieder, Vince. Hör mal, komm du ebn zu Aaron, damit wir zu dritt reden können.“ Aaron fragt seinen telefonierenden Freund: „Wie heißt die heiße Maus noch mal? Katrin, oder so?“ Vincent legt eine Hand auf den Hörer und antwortet in Aarons Richtung: „Sie heißt Jasmin, du trampelnder Idiot. Vielleicht hättest du gestern doch nicht soviel trinken sollen.“ Vincent nimmt wieder das Gespräch mit Gabriel, der nicht erfreut ist Vincent zuzuhören, auf. „Ich hol uns schon mal Bier, Bitch.“ Ruft Aaron aus der Küche und sucht den Kühlschrank nach gekühltem Bier ab. Er findet nur Milch und ergänzte: „erhm... oder willst du vielleicht Milch trinken, Bier is alle.“ Aaron wartet auf eine Antwort doch er hört nur wie Vincent weiter mit dem Telefon redet. Der Cliquenführer zuckt die Achseln und nimmt die Milch aus dem Kühlschrank. Er geht zur Stereoanlage im Wohnzimmer und schaltet Rammsteinmusik ein. Aaron geht tänzelnd zum Couchtisch und legt die Milch ab. Er holt Gläser und singt das Lied mit sehr lauter Stimme an: „WE ARE LIVING IN AMERIKA... AMERIKA IST WUNDERBAR!“ Vincent hat das Telefonat beendet und ruft aus dem Korridor: „Mach die Scheiße aus! Mach diese Musik aus!“ Vincent geht ins Wohnzimmer und setzt sich auf das Sofa. „Wie kann man es nur mit Rammstein alltäglich aushalten???“ fragt sich Vincent ironisch selbst. Er stellt die Lautstärke etwas niedriger als Aaron aus der Küche mit zwei Gläsern und einer Flasche mit Whiskey zurückkommt. „Ich würde dir vorschlagen noch mal zurück zugehen, lieber Herr Gastgeber“ sagte Vincent an Aaron gerichtet und grinste. „Maul halten und trinken, ich hab Durst!“ befehlt Aaron und setzte sich zu Vincent. Aaron nimmt die Whiskey Flasche und öffnet sie. Er schüttet den nicht vorhandenen Inhalt über sein Glas aus. Vincent kann sein ein Lachen nicht verkneifen und ergänzte sich: „Nun ja,... du solltest dir erstens eine Flasche mit Inhalt holen und zweitens ein drittes Glas rauskramen. Gabriel kommt gleich.“ Aaron nimmt die Flasche und kehrt mit ihr in die Küche zurück. Vincent schüttet sich etwas von der Milch ein und fragt Aaron: „Habt ihr mal dran gedacht Milch zu trinken oder trinkt ihr Milch generell nicht?“ „Generell? Was heißt dat jetzt schon wieder, Nigga? Warum fragst du mich jetzt wegen der Milch?“ fragt Aaron aus der Küche und schaut zu Vincent. „Weil ich.... na ja.... sagen würde, dass die Milch schon etwas lange gestanden hat. Sie ist schon seid mehreren WOCHEN überfällig, Aaron.“ Aaron schnappt sich die Milchtüte und das Glas und wirft beides in die Müllsack. Er kommt mit zwei neuen Gläsern und zwei Flaschen Wasser wieder. „Dann trinken wird halt Wasser, ist mir auch Wurst. Wenn ich sonst noch etwas für eure Hoheit machen soll, dann sagt es bitte.“ Vincent ist über diese Redensart von Aaron verwundert. Es klingelt zum erneutem male und er sagt im gleichem Ton zu Aaron: „Würden sie mir bitte die Tür öffnen.“ Aaron staunt nicht schlecht und tat wie befohlen. Gabriel tritt ein und begrüßt Vincent sowie Aaron. Als Gabriel sich neben Vincent setzt, kommt Aaron dazu und stellt sich vor die beiden Jüngeren. „Hey, Bitches, wir machen eine Wette“ erklärte Aaron, „Wer es zuerst schafft die Janine aufzu...“ „Jasmin, sie heißt Jasmin. Geht das nicht in dein Hirn rein?“ korrigiert Vincent ihn mit einem stechenden Blick. Aaron verdreht die Augen und vervollständigt seinen Satz: „Wer es zuerst schafft diese heiße Maus aufzureißen, der hat die Wette gewonnen. Die Wette geht bis morgen Abend. Macht ihr Loser mit?“ Vincent stimmt dem sofort siegessicher zu und meint: „Wenn du dir da mal nicht die Finger verbrennst, Aaron.“ Gabriel zögert etwas, doch auch er stimmt der Wette zu. „Und um was wird gewettet?“ will Gabriel wissen, „Wir können schlecht eine Wette ohne Einsatz beginnen.“ Eine kurze Stille tritt ein und Aaron prahlt voller Stolz: „Wir wetten um unsere Ehre als Männer, ihr Weicheier!“ „Also heißt das, dass wir wieder um nichts wetten. Find ich gut. Aaron muss ja schließlich noch etwas für sich haben, stimmt’s!?“ spottet Vincent höhnisch über Aaron. „Wir werden ja sehen wer als Loser, diese Welt verlässt, Bücherwürmchen“ erwidert der Cliquenanführer. „Meiner Ansicht nach solltest du jetzt schon mal den Platz räumen, mein alter Freund.“ antwortet Vincent zu ihm. Es folgt eine kurze Zeit von Beleidigungen jeglicher Art. „Trink dir schon mal Mut an lieber Wettmeister. Ich denke es wird dir später von großem Nutzem sein.“ Sagt Gabriel und beendet die Konversation der Dreien. „Also sagt mir jetzt noch etwas mehr über den Verlauf der Party, die ihr für heute angesetzt habt.“ „Aaron, ich glaube den Teil übernehme lieber ich.“ sagte Vincent lächelnd. „Also wir treffen uns um halb Zehn Abends vorm Reflexion, da können wir dann schon etwas labern, trinken und chillen oder sonst was machen. Um Zehn gehen wir dann rein uns lassen die Sau raus...natürlich erst wenn auch Jasmin da ist. Für diese Blüte ist ja schließlich die Party. Was danach passiert liegt an uns.“ Vincent trinkt sein Glas aus und erhebt sich. „Ich denke jeder weiß jetzt was wie abgeht. Also man sieht sich. Ich muss heut noch etwas fertig bringen.“ Er holt einen Kugelschreiber und einen kleinen Zettel aus seiner Tasche. „Hier“ sagt Vincent, während er etwas auf den Zettel schreibt, „Damit du nicht so schnell ihren Namen vergisst. Nur als kleine Hilfestellung.“ Er presst den Zettel auf Aarons Brust und geht Richtung Eingangstür. „Man sieht sich“ verabschiedet sich Vincent und winkt als Abschied. Aaron schaut seinem Freund noch aus dem Fenster hinterher und wirft den Zettel hinter seinen Rücken. „Ich hasse diesen siegessicheren Klugscheißer. Ich würde ihm am liebsten mal so richtig die Meinung geigen“ sagt Aaron erzürnt und lässt seine Knochen knacken. Gabriel sitzt entspannt und zurückgelehnt auf dem Sofa und äußert belustigt: „Ich find es immer wieder zum schießen, wie ihr beiden euch fetzen könnt ohne einen Tropfen Blut zu vergießen. Respekt!“ Der Jüngste der Bande grinst Aaron hämisch an und spannt die Muskeln an. Wie Gabriel es geahnt hat dreht sich Aaron zu ihm rum und schlägt Gabriel leicht in den Magen. „Wir werden ja noch sehen wer zuerst bluten wird. Es muss ja nicht unbedingt der Bücherwurm sein.“ Aaron zieht seine Faust zurück und bringt sein und Vincent Glas zurück in die Küche. Gabriel schnappt sich sein eigenes Glas und streckt es zu Aaron aus. „Ich habe auch keinen Durst mehr, außerdem ist gleich das ‚Beach-Soccer-Tournament’. Wir sollten uns schon etwas vorbereitet sein, wenn wir weit kommen wollen.“ Aaron erwidert mit ehrgeizigem Blick: „Warum vorbereiten? Die können doch sowieso nichts als in den Sand zu treten.“ Er reißt Gabriel das Glas aus der Hand und stellt es wie die Wasserflaschen in die Küche. „Na dann schwing die Hufe Pele. Oder willst du wegen Nichterscheinens disqualifiziert werden?“ ruft Gabriel in die Küche und stellt sich zur Eingangstür. „Ich erwarte dich um 9:30 am Strand“ sagt er entschlossen und öffnet die Tür, „Und sei diesmal nicht zu spät.“ Gabriel lässt Aaron zurück und macht sich auf dem Weg zum Strand.[/FONT]


[FONT="]Miami – Kulkin Street (Strandpromenade) – 01.07.06 – 12:36[/FONT]

[FONT="]Yvonne fährt mit ihrer Schwester an der Strandpromenade mit ihren Inlinern entlang und genießt die Sonne. Yvonne schaut zum Horizont des Meeres, wobei ihr Blick auf im Sand fußballspielende Jugendliche fällt. Während sie an die kleine Steinmauer heranfährt, die Sand und Stein abgrenzt, schaut sie dem Spielverlauf hinterher. ‚Wie in einer Arena’ denkt sie sich, ‚zwei Fraktionen die sich gegenseitig bekämpfen um am Ende siegreich vom Platz zu gehen.’ Sie schüttelt den Kopf leicht hin und her und ergänzt sich ‚Die Menschheit hat sich nicht verändert... komisch. Sowas wird zivilisiert genannt, obwohl es immer noch nach dem gleichem Schema handelt.’ Sie wendet sich ab und ruft Jasmin, die sich an einem kleinem Schmuckladen an der Promenade umsieht, zu sich: „Hey, Jassie, komm mal ebn rüber. Schaut dir mal die ‚Zivilisation’ an“. Ihre Schwester kommt zu Yvonne und fragt sie direkt genervt: „Mhh? Was ist denn?“ Jasmin lehnt sich mit den Armen auf die Mauer. Jasmin schaut genau wie ihre Schwester zu den Fußballspielern und ergänzt sich: „Jetzt sag nicht, dass du wieder... ach Gott“ Sie lässt ihren Kopf hängen. „Genau, dass was du so ungern hörst“ sagt Yvonne und schmunzelt, „Schaut doch. Das hat doch wirklich Ähnlichkeit mit den früheren Arenakämpfen. Zwei Fraktionen, ein begrenztes Feld, die Zuschauer, und das Ziel, besser als die anderen zu sein. Einzige Ausnahme: Es wird, zumindest nicht absichtlich, kein Blut vergossen. Aber es wird immer noch auf dem gleichem Prinzip gehandelt, oder etwa nicht.“ „Och Yvi... du bist echt schwer...weißte das?“ sagt Jasmin mit deutlicher gequälten Stimme. „DAS ist ganz einfach ein Fußballspiel im Sand. Warum denkst du darüber eigentlich die ganze Zeit nach?“ „Weil ich ganz einfach denke, dass die Men...“ fängt Yvonne ihren Satz an als sie von einem Fußballspieler, ein muskulöser und großer Jugendlicher, der zu den beiden Mädchen rüberruft, unterbrochen wird: „HEY“ ruft Aaron und winkt zu ihnen, „Jasmin komm rüber, hier bekommt du Fußball vom feinsten.“ Jasmin schaut zu ihrer Schwester und beginnt zu lächeln. Sie zieht ihre Inliner aus, hält sie in den Händen und sagt: „Ich amüsier mich etwas mit unseren neuen Bekannten. Du kannst schon mal weiterfahren oder hier warten, ist deine Entscheidung. Bis gleich, Sister.“ Jasmin läuft barfuss zu Aaron und den anderen Fußballern, während Yvonne, mehr an sich selbst, als an Jasmin gerichtet, den angefangenen Satz beendet: „..., dass die Menschen sich nie geändert haben und sich nie ändern werden...“ Yvonne dreht sich mit den Rücken zum Strand und lehnt sich an der warmen Steinmauer an. Sie betrachtet einen kleinen Schmuckladen. Der Verkäufer wartet auf Kundschaft und sieht dennoch fröhlich aus. Yvonne denkt über verschiedene Sachen nach und beschließt schließlich sich an der Promenade noch etwas umzuschauen. [/FONT]

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Jasmin kommt zu den Fußballspielern und setzt sich an den Rand des Spielfeldes in den Sand. Sie legt ihren Rucksack ab und betrachtet das Schauspiel. ‚Mal sehen, wie unsere neuen Nachbarn denn so sind. Hoffentlich nicht so einseitig wie die Typen bei mir zuhause. Auf solche Typen hab ich wirklich keinen Bock.’ denkt sie sich. Nach kurzer Zeit endet das Spiel und Aaron, der mit Gabriel das Spiel gewonnen hat, geht zu Jasmin: „Na Süße. Hast du heute Abend schon etwas vor?“ fragt der Spieler der Siegermannschaft. „Huh… Also ich hab heute noch nichts vor, außer mich mit euch zu vergnügen.“ antwortet Jasmin und zwinkert Aaron zu. „Bin ja noch neu hier. Du kannst mich ja vielleicht mal herumführen. Na was meinst du?“ „Was hältst du von einem Discoabend? Ich lad dich ein.“ Antwortet Aaron und lächelt zu ihr. Er hält ihr seine Hand hin, damit sie aufsteht, während sie sagt: „Klar. Dann fang doch gleich mal an und zeig mir die Gegend.“ Jasmin steht auf und wird von Aaron gefragt: „Gerne... Sag mal, wer war das Mädchen neben dir?“ Jasmin hört zu erst nicht hin, aber antwortet dann gezwungen: „Sie... ist... Sie ist eine Freundin von mir, ja.“ Sie grinst etwas verlegen und zieht Aaron mit sich, bevor beide den Strandendlang gehen.
Miami – Kulkin Street (Strandpromenade) – 01.07.06 – 21:34

Gabriel geht zum Treffpunkt mit einer Flasche Pina Colada in der Hand. Als er gerade ankommt sieht er keinen am vereinbarten Treffpunkt. ‚Jetzt bin ich schon.....“ denkt er und schaut auf seine Uhr ‚..mehr oder weniger pünktlich und keiner von denen ist da. Naja, die werden ja wohl noch kommen.... Hoffe ich zumindest...’ Gabriel schaut sich erneut um, sieht jedoch keinen. Weder Vince, Aaron oder Jasmin. Er betrachtet das Meer und setzt sich auf die Steinmauer. Er hört das Meer rauschen und trinkt aus seiner Pina Colada Flasche. ‚Ich frag mich wie diese Jasmin ist... Meine letzte Freundin war ja auch total der Reinfall. Wenn die auch so arrogant ist...’ er genehmigt sich einen weiteren Schluck, ‚...dann schlägt es aber dreizehn.’ Gabriel wartet, bis er auf seiner Uhr sieht, dass es Viertel vor Zehn ist. Er kratzt sich nachdenklich am Kopf und fragt sich selbst nach: „Die haben doch gesagt Halb Zehn und jetzt ist es schon knapp Viertel vor...Shit!“ Er springt auf und geht zu einem Brillenverkäufer der ebenfalls auf der Steinmauer auf Kunden wartet. „mhh Sorry haben sie hier vielleicht zwei Jugendliche mit einem Mädchen gesehn?“ „Huh? Willste mich verarschen Kleiner? Schau dich um! Hier rennen nur Pärchen rum.“ erwidert der Verkäufer entrüstet, „Wenn du mir sagst wie sie in etwa aussehen kann ich dir vielleicht helfen, Kleiner.“ Gabriel sieht sich von neuen um bevor er zum Verkäufer spricht: „Sie sind in meinem Alter. Einer ist ein Brillenträger mit mittellangen Haaren, der andere ist eher... sagen wir mal wie ein Macho vom Auftreten her. Leider weiß ich, nicht wie das Mädchen aussieht.“ Er sieht den Verkäufer bittend an, der sich eine Zigarette anzündet. „Also...also ich habe zwar diesen Macho gesehn, aber davon gibbet hier auch sowieso zu viele. Ich habe ihn heute Mittag mit einem Mädchen gesehn. Alle anderen Machos, die ich bisher heute gesehn hab waren höchsten mit Freunden unterwegs aber nicht mit Mädels. Mehr weiß ich nicht.“ „Mhh ok.. schade... dann waren sie wohl noch nicht hier. Trotzdem danke und noch einen schönen Abend, Mister.“ antwortet Gabriel und will zur Steinmauer gehen. Der Verkäufer sagt ihm rasch hinterher: „Yazou. Mister Yazou. Dir auch mein Kleiner.“ Mister Yazou winkt Gabriel zu und beschließt einen Zug von seiner Zigarette zu nehmen. Plötzlich fällt Gabriel auf, dass er bei der falschen Discotheke gelandet ist. An der, wo er sich immer mit Vincent und Aaron trifft. Er springt vor Schreck auf und schnappt sich seine Flasche. Gabriel rennt sofort los und hofft, dass er rechzeitig ankommt: ‚Is Kla warum ich keinen gesehn habe. Du dämlicher gehst auch noch zur Falschen Disco’ Er schimpft leise über sich selbst, während er zur anderen Discotheke rennt.

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Nach etwa zehn Minuten kommt Gabriel an der richtigen Disco und am richtigen Treffpunkt an. Er schaut auf seine Uhr und sieht, dass es nur noch fünf Minuten sind, bis alle gleichzeitig reingehen wollten. Vincent schaut zu Gabriel, der erschöpft zu den anderen rennt und sich bei ihnen an der Steinmauer nieder lässt. „Da ist ja unsere SCHLAFMÜTZE.“ spottet Vincent über seinen verspäteten Freund und schiebt seine Brille zurecht. „Ich habs dir doch schon mehrmals gesagt Gab. Erstens, dass du eine Schlafmütze bist und zweitens hierhin kommen sollst. So wie ich dich kenne warst du eher bei der anderen Disse oder irgendwo anders, nur nicht bei der Sache.“ Vincent sieht zu Aaron und Jasmin hinüber und erklärt der ’Schlafmütze’: „Die beiden Turteltäubchen sind schon die ganze Zeit den anderen am anbaggern. Ich würde sagen, dass der Aaron vor uns, das erste mal im Leben, einen Vorteil hat.“ „Ich seh’s selbst du Blindfisch. Der hat doch schon mit der heute Mittag rumgemacht...“ Gabriel reibt seine Augen und holt tief Luft, „Nachdem wir das Fußballturnier am Strand als dritter beendet haben, ist der Typ direkt zu der Jassie hingerannt und ist dann verschwunden. Keine Ahnung was die sonst gemacht haben. Ich weiß nur, dass die Jassie wohl noch eine Freundin bei sich hatte. Die Freundin sieht auch nicht so schlecht aus, dass kann ich dir sagen.“ Gabriel nimmt seine Flasche und genehmigt sich einen großen Schluck des alkoholischen Getränks. Er merkt schon selbst wie er eine leichte Fahne bekommt. „Was gedenkst du in der Disse zu tun Gab? Dich mit Alk zusaufen oder haste auch andere Pläne?“ fragt Vincent, der nachdenklich und zugleich erfreut aussieht. „Ich werde erst mal auf Klo gehen. Ich explodier gleich, wenn ich nicht gleich pissen geh, Mann. Lass schon mal reingehn; Hab keinen Bock auf die momentan zu warten.“ Gabriel stand auf und zerrt Valnar mit sich. Vincent hat nicht mit der Situation gerechnet und sagt überstürzt: „Hey, mom... erhm.. Leute wir sind schon mal drinne wenn ihr uns sucht.“ Vincent verstummte und löste sich von seinem Freund: „Bleib mal ruhig, Gab! Dann such eben ne Toilette, ich hol die anderen.“ „Ja, Mann. Ist mir auch recht, aber dann lass mich vorbei.“ antwortet Gabriel, schiebt seinen verduzten Freund beiseite und geht im schnellem Schritttempo in Richtung Toilette. Vincent dreht sich währenddessen zu Aaron und Jasmin um und ruft zu ihnen: „Hey ich beiden. Jetzt kommt mal rein. Wir sind alle versammelt.“ ‚Naja mehr oder weniger...’ denkt er sich als Anhang. Aaron wirft seinen massigen Arm um Jasmin und beide gehen in die Disco. „Wo ist den jetzt der Gab, Vince? War der Kleine nicht eben hier?“ fragt Aaron im vorbeigehen. „Yo, dass war er. Gab sucht gerade einen Locus auf. Der kommt gleich wieder.“ antwortet Vincent erzürnt und verschränkt die Arme, weil Aaron Vincent mit seiner rechten Hand wegwinkt. Vincent bleib noch etwas im Eingang stehen, doch folgt dann schließlich den beiden, schiebt die Schultern nach oben und lässt sie wieder fallen.


Miami – Reflexion – 01.07.06 – 22:02

Gabriel kommt aus der Toilette raus und flucht im Flüstern: „Selbst diese verdammten Klos kosten hier Geld. Mal sehn wie weit man den Aaron kriegen kann, wenn er besoffen ist. Hab keinen Bock hier den teuren Mist selbst zu bezahlen.“ Gabriel geht in die große Halle der Disco und sucht seine Freunde, doch er findet keinen im Chaos. Ein Ansager der Disco verkündet: „Today our ‘DJ Master’ is a dutch. One of the most famous dutch DJ’s: DeeeeeeJaaaaaaayyyyyy Giiiizmoooooooo!“ Die ganze Halle wird von der hallenden Stimme erschüttert als auch schon das erste Lied gespielt wird. Gabriel setzt sich an die Bar, genießt die Musik und trinkt dort seine Flasche Pina Colada aus. ‚Ich bin bestimmt besoffen, wenn des hier alles endet. Kaum bin ich mal kurz weg, findet man die beiden aber auch eh nicht mehr...’ denkt sich Gabriel. Er schaut sich um und sieht wie ein Mädchen aus dem Eingang in die große Halle kommt. Ja, es muss Jasmin sein, nur sie war anders gekleidet als er sie eben draußen gesehen hat. ‚Bin bestimmt schon dicht. Warum sollte die Jassie jetzt was anderes anziehen?’ spricht Gabriel in Gedanken zu sich. Er beobachtet das Mädchen, sie scheint orientierungslos zu sein. Sie schaut sich auch um und geht plötzlich gerade auf Gabriel zu. Gabriel stellt seine Flasche auf die Bar und spricht Jasmin an, als sie in hörbarer Reichweite steht: „Hey, na du.“ Sie erwidert mit fröhlicher Stimme „Na. Wie geht’s denn so?“ „Och jo.. ganz gut. Ich fühl mich nur angetrunken...“ erklärt Gabriel, „Hast du dir was anderes angezogen oder hab ich echt nen Knick in der Optik, Jasmin???“ Gabriel schließt und öffnet die Augen wieder schnell, damit er weiß, dass er richtig sieht. „Jasmin?“ fragt das Mädchen kichernd nach, „Jasmin ist meine Schwester. Ich bin Yvonne. Wir sind Zwillinge.“ Führt das Mädchen ihren Satz fort. „Ne des glaubt ich net. Du siehst genauso aus wie die Jassie... außer halt die Kleidung. Bist du die, die Jasmin als Freundin genannt hat, als wir heute Mittag auf dem Fußballturnier waren?“ „Freundin? Die spinnt manchmal echt nur rum, die Jassie.“ Gabriel redet mit Yvonne die ganze Zeit, während Aaron und Vincent sich den Abend mit Jasmin versüßen.

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Vincent tanzt mit Jasmin, während sich Aaron, an der Theke, beim Barkeeper, einen über den Durst trinkt. „Scheint so, als wenn du heute nicht das erste mal tanzen würdest.“ fragt Vincent etwas verlegen seine Tänzerin. „Stimmt sogar. Ich habe früher viel getanzt. Bei uns in der Stadt war immer eine Disse, die so gut wie jeden Tag geöffnet hatte. Leider wurde die angeblich wegen Geldproblemen geschl...“ erklärt Jasmin, die von Vincent beim tanzen korrigiert wird, „Kapitalen Mangel.“ Vincent lächelt. Jasmin ist wenig beeindruckt und beschließt das tanzen zu beenden. Sie geht zu Aaron an die Bar und bestellt für sich und Aaron zwei Cocktails. Vincent denkt sich verärgert: ‚Du närrische verbesserungsfanatischer Besserwisser.’ Vincent geht zum DJ und fragt ihn ob er ein Lied für Jasmin spielen könne. DJ Gizmo bestätigt und sucht sich ein spezielles Lied aus dem Sortiment. „This Track is called ‘Loving you’. I did it together with DJ Isaac, is it ok?” fragt der DJ und legt im Voraus schon die Platte ein. Gizmo stellt die Musik aus und ruft in die Halle: „OK, Geez! Now I play a spezial track made by DJ Isaac and me. It’s called ‘Loving You’. This track is for you, Jasmin! Greetings from VINCENT VALNAR, cute lady!” Jasmin ist sichtlich überrascht und der DJ startet die Musik und lässt sie durch die Halle dringen. Aus den Boxen erklingt die Stimme einer Sängerin mit folgenden Text: „Loving you, is easy cause you’re beautifull. Making love with you, is all I wanna do.“ Als Jasmin das Lied hört ist sie sprachlos. Aaron ist sichtlich gereizt und versucht die Situation für sich zu nutzen: „Wow. Geiles Lied! * hicks *“ beginnt Aaron sichtlich durch den Alkohol beeinträchtigt, „Sag mal, was hältst du eigentlich von ein paar kleinen Spielchen.“ flüstert er in ihr Ohr und streichelt sie leicht am Bein. Aaron bereut sofort seine Tat mit einen heftigen Schlag von Jasmins Hand gegen seine Schläfe. Die Mischung von Alkohol und Jasmins Schlag zwingen Aaron vom Stuhl zu fallen und auf dem Boden fast bewusstlos liegen zu bleiben. „Das war mal eine nette Geste, Jassie.“ beginnt Aaron vom Boden zu reden, „Für ein Mädel echt ein heißer Schlag....“ Aaron bleib einige Sekunden liegen, doch er schafft es nicht, wach zu bleiben und schläft nicht viel später geräuschlos ein. Zwei Türsteher der Disco nehmen Aaron mit sich und schaffen ihn in ein neben Zimmer wo er sich auskurieren kann. Vincent kommt zu Jasmin zurück und beide vergnügen sich zusammen.

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„Da ist aber jemand heftig meine Sister am angraben. Dieser Vincent oder so.“ zitiert Yvonne von Gizmos Worten. „Er ist ein Freund von mir“ erwidert Gabriel. Er hört das Lied und meint zu Yvonne: „Hast du vielleicht Lust zu tanzen? Ich hab zwar noch nie richtig getanzt, aber ich denke es wird schon schief gehen.“ „Huh? Also ich hab auch lange nicht mehr getanzt aber ich denke ich kann noch etwas. Wenn du willst kann ich dir auch etwas beibringen.“ antwortet Jasmins Schwester mit lächelnden Gesicht. Gabriel übernimmt ihr lächeln und sagt: „Dann weiß ich zumindest wie man mit Girls, wie dir, tanzt.“ Gabriel steht auf und bietet Yvonne seine Hand an: „Darf ich bitten, geehrte Dame.“ „Ich danke euch für diese Einladung, Herr ...“ fängt Gabriels Partnerin den Satz an und nimmt seine Hand. „Angelus. Gabriel Angelus, werte Yvonne.“ Gabriel sowie Yvonne lachen beide herzhaft. Nachdem Yvonne Gabriel ein paar einfache Schritte gezeigt hat, beginnen beide zu tanzen. Gabriel fragt zwischendurch: „Und wie soll man tanzen, wenn die Musik oder der Rhythmus sich plötzlich ändert?“ „Dann versuchst du einfach zu improvisieren. Lass dich von der Musik leiten.“ beantwortet Yvonne seine Frage ohne Mühe und lässt sich, für einen Test, nach vorne in Gabriels Richtung fallen. Gabriel fängt Yvonne auf und errötet. „Hey gut reagiert.“ beglückwünscht sie ihren ‚Retter’. „So was unter anderem. Einfach improvisieren, wie gerade.“ Yvonne lehnt sich leicht gegen Gabriels Brust, der noch mehr errötet als er ohnehin schon war. „Weißt du was, Gabriel?“ „Huh? Mh, Erzähl’s mir.“ Sagt Gabriel und schaut in Yvonnes Gesicht, dass praktisch strahlt. „Du, Gabriel, gefällst mir so sehr, wie noch kein anderer.“ Gabriel erreicht den Zenit seiner Schüchternheit und weißt nicht was er sagen soll. „Huh? Oh.. ähm danke, Yvonne.“ konnte er nur sagen. „Du bist... so sensibel. Du hast mir schon so viel erzählt... und trotzdem weiß ich noch nicht genug über dich, denke ich. Ich glaub ich habe mich in dich verknallt, Gabriel.“ Sagt Yvonne, die ihr schüchternes Verhalten beiseite gelegt hat, mit einem strahlenden Gesicht. Sie schaut zu Gabriel, der nun auch seine Hülle aus Schüchternheit und Nervosität fallen lässt. Gabriel küsst Yvonne zärtlich auf den Mund und Gabriel merkt wie aus seinem Körper jegliche Kälte der Nervosität weicht. Yvonne sowie Gabriel genießen beide die gemeinsamen Momente in der Disco.

Der Nächste Tag

Miami – Kulkin Street (Strandpromenade) – 02.07.06 – 14:23

Vincent liegt mit Jasmin zusammen am Strand und genießen die Sommersonne. Jasmin erklärt Vincent: „Ist doch echt banal oder nicht? Gestern Mittag mit dem Prollo Aaron abgehangen und am Abend mit einem so süßen Boy wir dir zusammen tanzen.“ Vincent ergänzt zu ihrer Meinung: „Naja aber eines musst du zugeben, oder etwa nicht?“ Jasmin schaut zu Vincent rüber und fragt ihn: „Was soll ich da denn noch ergänzen?“ „Also ich meinte damit, dass ich ein ziemlich nervender Besserwisser bin... oder findest du das nicht so?“ fragt Vincent, schaut zu ihr und stützt sich mit seinen Armen auf dem Sand auf. „Ach, so was kann man doch vergessen sobald man so ein nettes Geschenk bekommt. Es war zwar nicht materiell, dafür aber umso schöner, Vince“ Jasmin lehnt sich ebenfalls auf und gibt Vincent einen Kuss. „Wer war eigentlich gestern, das Mädchen bei dir, die du ‚Freundin’ genannt hast?“ fragt er seine neue Freundin, „Ich glaube sie war nicht deine Freundin, dafür hast du erstens es etwas nachhaltig gesagt und zweitens sieht ihr beiden euch ziemlich ähnlich.“ Jasmin errötet leicht und sagt dann: „Das hab ich so dahergesagt. Sie ist meine Schwester und nervt ab und zu mal. Jetzt reichst mir aber mit deinen Fragspielchen.“ Jasmin steht auf, wirft die Haare nach hinten und stellt sich vor Vincent hin. „Was wird’s wenn’s fertig ist?“ erfragt Vincent und schiebt seine Sonnenbrille etwas nach oben. „Das hab ich dir eben gesagt. Hör auf zu fragen, Vince!“ erläutert Jasmin und setzt sich auf ihn drauf. „So!“ sagt sie siegessicher und beugt sich nach vorn, bis jeder den Atem des anderen spüren kann. „Wenn du mich jetzt noch mal was fragst, dann knabbere ich dir deine Nase ab.“ sagt Jasmin und berührt mit ihren Zeigefinger seine Nase. Vincent legt seine Brille beiseite und fragt: „Was willst du dann machen?“ Jasmin knabbert leicht an Vincents Nase, der selber versucht mit seinen Zähnen an ihre Nase zu kommen. Der kleine Kampf endet in einem großem Lachen der beiden. „Ach du bist doch echt verrückt, Vince. Dir wird gedroht und du schüttest Öl ins Feuer.“ sagt Jasmin und lehnt sich zurück. „Weißte du was? Jeder ist auf seine Weise verrückt.“ erklärt Vincent mit einem grinsen im Gesicht und vervollständigt seinen Satz, „...übrigens nettes Sprichwort. ‚Öl ins Feuer schütten’. Du Verrückte!“ Jasmin lacht und legt sich wieder neben Vincent in die Sonne. Beide genießen die Luft, die Sonne und sich selbst.

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Gabriel und Yvonne gehen gemeinsam an der Strandpromenade endlang. Beide gehen Hand in Hand barfuss über die warmen Steine. „Hier war ich gestern, als wir ins die Disse gehen wollten. Ich habe nicht mehr dran gedacht dass wir ins Reflexion gehen und da stand ich dann hier.“ erklärt Gabriel und zeigt Yvonne die Umgebung. Beide kommen an einem Brillenverkäufer vorbei, der gerade seinen Stand eröffnet hat. „EY, Kleiner!“ ruft der Herr Yazou Gabriel hinterher. Gabriel schaut sich um und realisiert den Verkäufer jetzt erst richtig. „Sie waren doch auch gestern hier, oder Herr Yazou?“ fragt Gabriel nach und kneift ein Auge zu, „Ja ich habe sie doch gestern gefragt.“ Der Verkäufer nickt und winkt ihn näher zu sich. „So wie es aussieht hast du ja jetzt dein Mädel gefunden, Kleiner.“ flüstert er Gabriel ins Ohr. „Hier. Das mache ich zwar normalerweise nicht, aber ihr seid jung, sympathisch und ich bin schon alt.“ Herr Yazou zog eine silberne Kette aus seiner Tasche und drückt sie ins Gabriels Hand. „Gib es ihr. Sie wird sich freuen.“ Der alte Verkäufer zwinkert im noch zu und lässt ihn zu seiner Freundin gehen. Gabriel bedankt sich an Herr Yazou und nickt ihm zu. „Danke, Herr Yazou. Danke für alles. Ohne sie wäre ich jetzt wohl nicht mit ihr hier.“ Gabriel geht zu Yvonne zurück, die sich an die Steinmauer gelehnt hat. Yvonne sieht zu Gabriel, der seine Hand geschlossen hält. Als Gabriel in Yvonnes Reichweite ist, zeigt er ihr die silberne Kette und zieht ihr sie über. Yvonne betrachtet die Kette einen Moment und fällt dann kurze Zeit später ihrem Freund um den Hals. „Wow!“ ruft sie in die Luft, „diese Kette ist echt wunderschön. Danke, danke, danke, Gabriel.“ Sie gibt Gabriel für jede ausgesprochene Danksagung einen intensiven Kuss. Beide gehen ihren gemeinsamen Weg weiter. Gabriel bedanke sich erneut im stillen an den alten Brillenverkäufer. ‚Das gibt’s doch nicht, dass einem in so kurzer Zeit so viel gute Sachen passieren. Danke, Yazou...danke!’



Miami – Jefferson Street 53 – 02.07.06 – 16:42

[FONT="]Vincent besitzt noch die Schlüssel von Aarons kleiner Wohnung und klingelt and er Tür. Direkt danach öffnet er die Tür und alle vier, Vincent, Jasmin, Yvonne und Gabriel treten ein. „SERVUS AARON!“ ruft Vincent ins Haus hinein. Aaron liegt auf dem Sofa im Wohnzimmer und erwidert mit lauter und zugleich wütender Stimme: „WAS IST JETZT WIEDER, VALNAR?“ „Wir haben noch eine Wette offen Aaron.“ erklärt Gabriel sanft vom Wohnzimmereingang aus. „Du hast die Wette angefangen also wird sie auch bei dir zu Ende getragen.“ „Ja! Gut. Was wollt ihr beiden jetzt von mir? Ich hab nen mega Kater noch von gestern.“ antwortet der Cliquenführer. „Also wir haben uns etwas überlegt, Aaron. Wir lassen die Wette ins Wasser fallen, da wir jeder etwas davon bekommen haben.“ Erklärt Vincent und kommt näher zum, auf dem Sofa liegenden, Aaron. „Ja ihr hattet Spaß und ich nen Kater und dazu noch ein riesiges Dröhnen am Kopf... Und wovon weiß ich auch nicht!“ sagt Aaron lautstark. Jasmin und Yvonne kommen nun auch ins Wohnzimmer. „Aaron ich denke, wie auch Vince, dass jeder etwas gelernt hat. Ich habe gelernt nicht gleich auf alles einzugehen.“ meint Jasmin. „Jeder“ beginnt Gabriel, „hat was gelernt. Ich habe gelernt nicht immer schüchtern zu sein. Yvonne hat mir geholfen.“ „Was? Wer ist Yvonne?“ fragt Aaron und schaut nun genauer zu dem Quartett. „Ach du Scheiße?! Wie sind hier zwei Jasmins in meinem Wohnzimmer?“ Yvonne führt die Predigt fort, während Gabriel sich in den Hintergrund verzieht und etwas holt. „Ich bin Jasmins Zwillingsschwester und ich denke ich habe gelernt anderen mehr zu vertrauen und nicht alles so negativ zu sehen.“ „Ich meine, dass ich gelernt hab nicht immer alles und jeden zu verbessern oder zu korrigieren. Und jetzt kommst du Aaron!“ beendet Vincent seinen Satz. „WAS ZUM HENKER WOLLT IHR JETZT VON MIR? fragt Aaron fast schon schreiend. „Wir wollen dir klarmachen, ...“ erläutert ihm Jasmin , „dass du aus der Wette auch etwas gelernt hast.“ Aaron runzelt die Stirn und fragt: „Und was soll das sein? Dass ich nicht mehr so viel trinken soll?“ Jasmin ergänzt Aaron: „Zu einem das und zum anderen, solltest du dich nicht so aufspielen und vor allem nicht so pervers sein. Was meinst du von wem du den Schlag bekommen hast?“ Aaron reißt die Augen auf und sagt: „DU hast mir die Kopfschmerzen verursacht?“ „Ja, dass hab ich gemacht. Und ich denke du willst auch wissen warum? DU warst auf den Weg mir zwischen die Beine zu fassen und SOWAS ist schon ziemlich pervers und respektlos.“ erklärt ihm Jasmin und kniet sich vor ihm nieder. „Aber ich hoffe mal, dass du es für die Zukunft gelernt hast, Aaron Slight.“ Gabriel kommt mit einem Gesellschaftsspiel wieder und sagt: „SO Leute, lassen wir die Vergangenheit ruhen und erfreuen und an der Gegenwart!“ Alle beteiligen sich an der Runde und es herrscht wieder Eintracht. Unter Freunden und Freundinnen.[/FONT]

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04 Dez 2006 15:19
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60seconds
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Lovestory #2
das war aber 'ne echte „Fleißarbeit“, löblich, löblich!!!Ich bin im ersten Anlauf leider nur bis zum Ende des zweiten Kapitels gekommen, danach fühlten sich meine Augen so müde an, zu viel Lesen am Monitor... gibt es die Story eigentlich auch in gebundener Ausgabe? ;)Als positive Anregung, Arinori: Das Thema war doch Lovestory und nicht Cliquenwirtschaft, oder? Damit hätte das Ende, also der komplette Abschnitt „Miami – Jefferson Street 53 – 02.07.06 – 16:42“, aus meiner Sicht großzügig entfallen können, da hier die Betonung zu sehr auf den Freunden und nicht den Liebespaaren liegt. Der rote Faden hätte hier mehr Ausprägung auf die Lovestories verdient!Ansonsten gut! Setzen – weitermachen ;)

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05 Dez 2006 08:22
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Arinori
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Lovestory #3
Ja das Thema war Lovestory, und der Letzte Abschnitt "Miami – Jefferson Street 53 – 02.07.06 – 16:42" soll etwas sein wie ein Epilog ^^

Diese Lovestory hat auch etwas mit der Clique von Gabriel, Vincent und Aaron zu tun, da sie Freunde und gleichzeitig Rivalen sind.

Ich Habe wie mir grade auffällt eines der wichtigesten Sachen hierbei vergessen =_= Den Titel : Die Wette bin halt so verplant :20: tut mir leid :2:

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