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AW: Dürfen Männer weinen?
Guten Morgen!
@DjHell
Zunächst fällt mir bei einigen deiner Zeilen die negative Sicht Frauen allgemein gegenüber auf. Ok, du scheinst ziemlich verletzt von EINER oder auch zwei oder drei (weiß ich ja nicht) Frauen worden zu sein.Also ich glaube, dass sich die meisten Frauen da was vormachen. Viele wissen ja auch nicht wirklich was sie wollen Sensible Männer sind nicht gefragt, hab ich so den Eindruck...
Nur.....wenn du dir jetzt mal überlegst, wieviele MILLIONEN Frauen es auf der Welt gibt....könnte das etwas an deiner Einstellung ändern?
Woher weißt du, dass die meinsten Frauen etwas vormachen? Weißt du denn, was du willst?
Eines kann ich dir von mir sagen, ich mag sensible Männer...die gleichzeitig, wie Julian auch beschreibt, keine Jammerer sind.
Um was genau geht es dir denn? Ich als Frau stehe sehr gerne einem "heulenden" Mann bei, keine Frage. Doch wenn ich spüre, er nutzt das gnadenlos aus und will mir dadurch ein schlechtes Gefühl machen.....nix gibt's. Und anders herum gefragt....Es soll ja einige Männer geben, die wahrlich die Flucht bei weinenden Frauen ergreifenUnd warum kann frau einem heulenden Mann nicht beistehen, ist das zuviel verlangt? Man möchte doch füreinander da sein, oder geht's doch nur darum die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen?
. Zum Glück bin ich denen noch sehr wenig begegnet.
So soManipulatives Weinen ist auch eher eine Frauenspezilität.
. Und woher weißt du was maniplatives Weinen ist und das es gerade eine Frauenspezialität ist?
Obwohl...finde ich ja super, denn Spezialitäten sind wir Frauen ja eh *grins* und wenn es eben um das manipulative Weinen geht...immerhin.
Liebe Grüße, Bettina.Es geschieht zu jeder Zeit etwas Großartiges. Deshalb ist das Leben so interessant.
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Cinderella (31. August 2006), Paulinsche (31. August 2006)
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AW: Dürfen Männer weinen?
Vorsicht: Zynisch

@Bettina
Gut beobachtet. Ist ja auch eine normale Abwehrreaktion das abzulehnen, was einem Schmerzen zufügt. Ja, ich weiß, alles nur subjektive Erfahrungswerte, die man sich noch dazu sucht, um seine innere Einstellung zu bestätigen.
Ich weiß **** auch, daß nicht alle Frauen so sind, **** das sind die Ausnahmen. Hatte noch nicht das Glück so einer Frauen zu begegnen. Und nur um es klar zustellen, ich will hier nicht jammern!
Und wahrscheinlich erwarte ich einfach zu viel, **** das kann man ja abstellen...Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am meisten!
unbekannt
Es ist ein weit verbreiteter Unfug, dass die Liebe über die Freundschaft gestellt wird und außerdem als etwas völlig anderes betrachtet. Die Liebe ist **** nur soviel wert, als sie Freundschaft enthält, aus der allein sie sich immer wieder herstellen kann. Mit der Liebe der üblichen Art wird man nur abgespeist, wenn es zur Freundschaft nicht reicht.
Bertolt Brecht
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AW: Dürfen Männer weinen?
Hallo zusammen!
Oha, was für ein Thema! Dazu fallen mir spontan zwei Situationen ein. Erstens, ich habe eine Freundin, die mir mal gesagt hat, sie muss immer lachen wenn ihr Freund anfängt zu weinen. Sie selber findet das auch blöd für die Situation, kann es in dem Fall nur nicht abstellen. Ich sagte daraufhin nur, ist schon hart.
Zweite Situation, ich war mal total verliebt in jemanden und er auch in mich, wir kannten uns erst sehr kurz und gerieten in eine komische Situation. Er fing an alles an mir und was mit mir zu tun hat nieder zu machen und ich hielt mit emotionaler erpressung dagegen. Dann kam ein Bruch und er fing an zu weinen und er weinte die ganze Nacht und den ganzen nächsten Tag durch und ich hielt ihm im Arm und fand es schön. Ich verabschiedeten uns das wir uns scehr mögen und weiter Kontakt halten. Zwei tage später blockte er jeden Kontakt mit mir ab, er hatte nie zeit und war recht brasch und unfreundlich am Telefon. Da war dann auch das letzte was ich von ihm hörte.
Dann muss ich noch meinen Senf zu den Mitleidbekommendentränen abgeben. Ich denke, es sind genauso echte Tränen wie die anderen und wenn jemand in der Situation steckt, kann er/sie es nicht unterscheiden.
es ist sogar sehr wichtig in den Situationen zu heulen, da sonst nicht bewusst wird, welche Emotionen dahinterstecken und das der Gedankengang eine Katze ist, die sich in den Schwanz beisst.Mögen alle Wesen glücklich sein!
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AW: Dürfen Männer weinen?
@Brian
na ich sehe da keine Pauschalisierung, ich sprach von Männern in meinem Umfeld,o.k. ich kann das Umfeld vielleicht einschränken. Männer die ich gut bis sehr gut kenne, die mir nahestehen. Und da kann ich immer noch, selbst nach laaaaaaangem nachdenken sagen dass ich das ( weinen ) bisher noch nicht erlebt habe, also bei den Männern die ich grade benannt habe.Und wieder eine Pauschalisierung
Keine Regel ohne Ausnahme... Manipulatives Weinen ist auch eher eine Frauenspezilität. 
@ Julian
Gut jammern ist was anderes
das habe ich schon erlebt bei den Männern die ich kenne. Mittlerweile sage ich ihnen dann, wenn es mich nervt "dann änder was". Einige Frauen können auch super gut Jammern,ich auch ( mal zugeb ). Doch wer weiß was sich hinter dem Jammern versteckt? Kommt immer auf meine Tagessituation an wie ich drauf reagiere und eingehe
.
LG
Bine
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AW: Dürfen Männer weinen?
Hi DjHell,
ganz sicher ist es eine Abwehrreaktion und eine, die ich persönlich selbst sehr gut kenne. Ich bin auch lange davor weggerannt oder habe noch mehr innerlich ordentliche Mauern aufgebaut, um ja niemanden an mich rankommen zu lassen.
Was meinst du, suchst du wirklich die Bestätigung für diese Erfahrungen oder möchtest du vielleicht lieber etwas ganz anderes finden? Wie wäre es, wenn du mal ganz einfach und in nun eher harmlosen Situationen versuchst, deinen Fokus auf genau das Gegenteil zu richten. Soll heißen, in diesen Situationen das Positive zu sehen und auch von Frauen Verständnis usw. zu erwarten. Wobei Erwartungen schon eine echte Gratwanderung sind.
Und gleich noch von mirIch weiß **** auch, daß nicht alle Frauen so sind, **** das sind die Ausnahmen. Hatte noch nicht das Glück so einer Frauen zu begegnen. Und nur um es klar zustellen, ich will hier nicht jammern!
Schau mal genau hin, ob ich dich angespochen habe *zwinker* Ich habe dabei eher an meinen Exfreund gedacht.
Das ist genial, ich kenne in meinem Umfeld gaaaaanz viele solche Ausnahmen. Und wenn du versuchst, mal genau hinzuschauen....könnte es vielleicht passieren, dass du auch welche siehst.
Du wirst in Menschen wohl immer das sehen, was du sehen willst....und wenn du diesen Fokus ändern würdest...was meinst du, was du dann sehen könntest?
Liebe Grüße, Bettina.Es geschieht zu jeder Zeit etwas Großartiges. Deshalb ist das Leben so interessant.
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Cinderella (31. August 2006), DjHell (31. August 2006), PetraScl7 (1. September 2006)
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AW: Dürfen Männer weinen?
Hallo
Und die andere Variante: Jammern, Heulen, etwas hinterhertrauern, versuchen, MItleid zu kriegen, all so etwas.
Weinen ist auch eine Art der Kommunikation, was gleichzeitig bedeuten würde, das es immer auch "manipulativ" ist.
Also, wenn ich Reaktionen/Programme aus meiner Kindheit verinnerlicht habe, die in der Vergangenheit einigermassen funktioniert haben, dann benutze ich sie doch auch so lange weiter, bis ich eine (bessere) Alternative habe, oder?
Ich auch und zwar deshalb, weil in mir damit bewußt oder unbewußt "Schuldgefühle" ausgelöst werden.Zweiteres finde ich extrem nervig, bei Frauen wie bei Männern. Und genau das glaube ich ist das, wo Frauen dann meinen, sie wollen keine "heulenden Männer".
Beispiel:
Die Partner haben unterschiedliche Vorstellungen wieviel "Freiheit" in ihrer Beziehung optimal ist.Ein Partner möchte mehr Zeit mit dem Partner verbringen, als der andere. Das soll es geben und kann verschiedene Ursachen haben (Kontrollbedürfniss, Abhängigkeit, Gefühl mangelnder Aufmerksamkeit usw.usf).
Der Erstere drückt jetzt sein schlechtes Gefühl darüber mit "weinen" aus.In dieser Situation ist es, imo nicht mehr möglich zu schauen, wo die Ursachen für das schlechte Gefühl liegen bzw es zu hinterfragen.Wenn das Weinen nun in dem Anderen ein schlechtes (Schuld)Gefühl auslöst und er es nicht haben will, kann er jetzt doch nur nachgeben, oder?
Genau aus den oben genannten Gründen bleibt dem Partner eben nur die Flucht oder eben nachgeben, oder?Doch wenn ich spüre, er nutzt das gnadenlos aus und will mir dadurch ein schlechtes Gefühl machen.....nix gibt's. Und anders herum gefragt....Es soll ja einige Männer geben, die wahrlich die Flucht bei weinenden Frauen ergreifen
Sicher wäre es doch besser zu hinterfragen, warum der Partner sich so verhält und zu ergründen, woher dieses Verhaltensmuster kommt, um es vielleicht durch ein anderes zu ersetzen, oder?
Liebe Grüße
Bonobo
Die beste Beziehung ist die, in der jeder Partner den anderen mehr liebt als er braucht Dalai LamaProbleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
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Cinderella (31. August 2006), DjHell (31. August 2006)
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AW: Dürfen Männer weinen?
Hi Bonobo,
Genau, ODER?Genau aus den oben genannten Gründen bleibt dem Partner eben nur die Flucht oder eben nachgeben, oder?
Ich habe dann noch viel mehr Möglichkeiten. Eben wie du selbst schreibst, das Verhalten zu hinterfragen.
Und zwar das eigene und das des Parterns. Denn es gehören immer beide Seiten dazu....Für mich bedeutet wegrennen oder nachgeben soviel wie..."nicht mit der Situation umgehen können". Wann ergreife ich sonst die Flucht?
Und ich beziehe meine Aussagen auch auf Freundschaften. Weil ich denke, auch dort findet sehr viel von diesem Verhalten statt.
Wenn dann löst es bei mir ein schlechtes Gefühl aus, denn die Gefühle des anderen kann ich nicht beurteilen. Und dann kann ich mich fragen, was passiert da gerade bei mir und woher kommen diese schlechten Gefühle.Wenn das Weinen nun in dem Anderen ein schlechtes (Schuld)Gefühl auslöst und er es nicht haben will, kann er jetzt doch nur nachgeben, oder?
Es ist dann meine Entscheidung, mich schlecht zu fühlen oder eben die Situation anzuschauen und eine bessere Lösung für mich und auch mein Gegenüber zu finden.
Die Frage ist dann auch für mich: Was bringt mir Nachgeben? Am Ende vielleicht sogar noch mehr schlechte Gefühle, weil das Thema sich wiederholen wird. In solchen Situatioen nachgeben, bedeutet für mich...mich selbst zu vergessen bzw. weniger zu beachten. Und das ist gerade in diesen Moment extrem wichtig (meine Meinung).
Vielleicht ist es dann manchmal auch einfach gut, den anderen weinen zu lassen. Hier spielt auch Wahrnehmung wieder entscheidende Rolle. Wann ist es gut, jemanden weinen zu lassen und wann ist es notwendig diese Situation zu durchbrechen.
Liebe Grüße, Bettina.Es geschieht zu jeder Zeit etwas Großartiges. Deshalb ist das Leben so interessant.
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Bonobo (31. August 2006), Cinderella (31. August 2006), Dirk_Christian (31. August 2006), DjHell (31. August 2006), Paulinsche (31. August 2006)
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AW: Dürfen Männer weinen?
Zitat von Bonobo
Sicher ist es besser sich mit der Situation auseinanderzusetzen. Ist nur manchmel schwierig, da der andere sich Druck machen lässt und dadurch auch handlungsunfähig wird. Ich denke an solchen Situation sind beide Partner beteiligt.
Folgende Dinge will ich unterlassen:
Schuhe anziehen, die mir nicht passen
und Fremdschämen. ;-)Mögen alle Wesen glücklich sein!
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AW: Dürfen Männer weinen?
Uiuiui, sind hier schon wieder viele Einträge. "Weinende Männer" scheinen ein brisantes Thema zu sein. ;-)
Die Unterscheidung liegt für mich in der Absicht. Wenn das Weinen etwas bei anderen Menschen bewirken soll, egal ob bewußt oder unbewußt, dann ist das für mich eine Art von "Jammern".Ich erkenn da keinen Unterschied? Auch bei zweiteren kommen die Tränen einfach so oder meinst Du wenn mal zuviel weint, möchte man automatisch manipulieren
Als Gefühl, das einfach herauskommt, ist das was ganz anderes. Das hat Charakter, eine Art von Stärke, in der Offenheit.
Als z.B. vor einigen Jahren ein Japanisches Großunternehmen Konkurs anmelden mußte und einem der Vorstände in einer Pressekonferenz, als er sich bei den Mitarbeitern und deren Familien entschuldigte, die Tränen kamen, fand ich das beeindruckend.
Ein Rennfahrer, wer war es noch, der Finne?, vor wenigen Jahren nach einem Ausfall rannte er um die Ecke, versteckte sich hinter einem Häuschen, die Kameras hinterher, er heulte. Das war einfach schön, das war echt.
Dagegen stehen Politiker aller Parteien bei Oderbruch vor den Abgesoffenen Häusern und gucken ganz betroffen. Erzählen, wie schrecklich doch alles ist. Da stand für mein Gefühl bei sehr vielen eine Absicht dahinter: Stimmen gewinnen. Brav für die Kamera Krokodielstränen abgedrückt.
Es gibt eine Anektode über die Queen, die vor der Pressekonferenz zum Tod vonLady Di die Anweisung bekam, sie müsse ein bißchen Gefühl zeigen, es wäre schädlich, wenn sie auch hier so kalt wirkt wie normal.
Daraufhin guckt sie etwas betroffener, bedauert den Tod von Lady Di im Namen der Royal Family, Kameras gehen aus, sie schaltet sofort wieder auf "kalt" um und fragt Ihren Pressesprecher "War das jetzt Gefühlvoll genug?".
Vielliecht ist das die Art und Weise, wie ich Gefühle unterscheide:
GEfühle mit Absicht auf der einen Seite und Gefühle, die einfach als Gefühl da sind auf der anderen.
Die Tränen der Fußballer und der Fans nach dem verlorenen Spiel der WM waren immer wieder sehr echt. Und sehr schön. Sie hätten nichts ändern können. Kein Spiel wird nachträglich gewonnen,w eil die Fans heulen. Und genau diese Tränen wirken auf mich so echt. Ich habe so viele Kameraaufnahmen in Erinnerung: Ein Fan, mit einer Deutschlandfahne im Gesicht (geschminkt), dem in den letzten Spielminuten eine einzelne Träne über die Backe läuft, die Schminke verschmirt. Egal, was ich von Fußball halte, wie nahe mir die WM geht, welche Manschaft das ist ... diese Träne ist einfach so schön und so echt, weil sie nichts weiter tut als das Gefühl Ausdrücken.
Die Pressekonferenz von Tic Tac Toe, der Girlie-Band vor vielen Jahren ... pure Show. Nicht "geplante" Show, das ganz gewiss nicht. Doch jedes der Mädels für sich hat die Tränen als Waffe benutzt, da kam sooo viel Ego durch. Das ist ein Theaterspiel, das einzige Gefühl, was dahinter steckt, sind verletzte Egos.
Auch eine gute Möglichkeit, das eine vom anderen zu unterscheiden: Tränen in einer Pressekonferenz sind sicherlich was anderes wie Tränen ohne Kameras. Tränen, die "in Szene" gestellt werden, wo der "weinende", möglichst unauffällig, darauf achtet, daß es auch jemand mitbekommt deuten auf "Absicht" hin. Tränen, die Tränen sind, ohne Absicht, ohne Zweck, einfach reines Gefühl ... die sind einfach schön.
Alles Liebe, Julian!
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AW: Dürfen Männer weinen?
Hallo Bettina,
Ich habe dann noch viel mehr Möglichkeiten. Eben wie du selbst schreibst, das Verhalten zu hinterfragen.
Und zwar das eigene und das des Parterns. Denn es gehören immer beide Seiten dazu
Ja, da hast du recht, natürlich sollten BEIDE Partner ihr Verhalten hinterfragen und Antworten finden
Um bei dem Bsp. zu bleiben:
Auch der Partner sollte sich natürlich fragen, warum er denn vielleicht soviel (oder mehr) Zeit alleine verbringen will, als der Andere.
Vielleicht finden sich dann auch Gründe, die nicht etwas mit der Person des Anderen zu tun haben und der sich also dadurch nicht mehr persönlich verletzt fühlen muß.
Also Gründe, die es dem anderen leicht(er) machen zu verstehen, das er nicht als Person abgelehnt wird, sondern das das Bedürfnis nach "Freiheit" vielleicht garnichts mit ihm zu tun hat.
Vielleicht wird mein schlechtes Gefühl dadurch ausgelöst, das ich mich für das "Glück" des anderen verantwortlich fühle, ich **** feststellen muß, das mein Verhalten, das ich für mich selbst als angenehm empfinde, in dem anderen ein schlechtes Gefühl auslöst.Wenn dann löst es bei mir ein schlechtes Gefühl aus, denn die Gefühle des anderen kann ich nicht beurteilen. Und dann kann ich mich fragen, was passiert da gerade bei mir und woher kommen diese schlechten Gefühle.
Wenn ich jetzt den Anspruch habe, den Partner "glücklich" zu machen, er oder sie mein Verhalten **** als negativ empfindet, dann müßte ich doch entweder mein Verhalten ändern oder meine Bedürfnisse so kommunizieren, das der andere die dahinter stehenden Motive verstehen und akzeptieren kann.
Ich müßte jetzt ein sachliches Gespräch führen (können), in welchem ich die Gründe für mein Verhalten verständlich erkläre, oder?
Nicht ganz einfach, wenn mir mein Partner, in Tränen aufgelöst, gegenüber sitzt und keine Gründe hören will, sondern nur das ich mich ändere...
Zu diesem Zeitpunkt ist es fast unmöglich so ein Gespräch zu führen, obwohl das natürlich nicht heißt, das das nicht zu einem anderen Zeitpunkt möglich ist, nur halt nicht in dieser Situation.
Also flüchte ich besser und bringe das Thema in einer anderen Situation wieder zur Sprache.
Wenn das geht, was voraussetzt, das der Partner dieses Gespräch zuläßt und meine Motivation nachvollziehen will und kann und damit seine Reaktion ändert, ist alles okay und die Beziehung funktioniert besser als zuvor.
Läßt der Partner das Gespräch nicht zu (indem er sofort emotional, z.B m. "Weinen" reagiert), weil er letztendlich nur mein Verhalten ändern will und keine Lust darauf hat, zu hinterfragen, warum ich so handele und warum er so darauf reagiert, was kann ich dann noch tun?
Liebe Grüße
Bonobo
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- 4. January 2008, 11:41


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