THEMA: Funktioniert NLP wirklich - oder Einbildung?
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Funktioniert NLP wirklich - oder Einbildung?#1 3 Jahre, 1 Monat her
Der provokante Titel kann mein Problem sicher sehr gut darstellen. Ich beschäftige mich seit einigen Monaten mit NLP, zwei Bücher angelesen:
"Praxisbuch NLP" (Schwarz, Schweppe) "Der Zauberlehrling" (Mohl) Verschiedenste Techniken hab ich ausprobiert, funktioniert hat kaum eine. Zumindest nicht dauerhaft, die Wirkung verschwand schnell wieder. Es liegt nahe, es als einen leicht zusammenbrechenden Placebo-Effekt zu sehen, der beim allergeringsten Zweifel einsetzt. NLP-Trancen von C.Mulzer hab ich ebenfalls öfter angehört, sehr regelmäßig zum Teil. Einen spürbaren Effekt gab es auch hier nicht. _________________ Von Natur aus bin ich ein eher kritischer Mensch, zwar offen für Neues, aber hinterfrage auch kritisch, ob das, was ich tue, überhaupt etwas bewirkt. Und mittlerweile zweifle ich an der Wirkungskraft der NLP-Techniken. Prinzipiell bin ich bereit, längere Zeit dafür zu investieren, aber ich möchte auch gern überhaupt einmal Fortschritte sehen. Es schließt sich meine erste Frage an, zu ganz allgemeinen Übungen. 1. Gibt es einfache Übungen im NLP, die nachweisbare oder zumindest dauerhaft spürbare Ergebnisse liefern? Ein zweiter Punkt ist, dass ich bei mir große Schwierigkeiten sehe, die Dinge zu visualisieren, die ich erreichen möchte. Und sogar Schwierigkeiten habe, Vergangenes in den Kopf zurückzubekommen. Je nach Stimmungslage ändert sich sogar das Gefühl, mit dem ich in die Situation gehe. Bin ich grad etwas gedrückt drauf, nehme ich die vergangene positive Situation mit einem beklemmenden Gefühl wahr, bin ich gutgelaunt, fällt es mir schwer, negative Erfahrungen mit dem Gefühl zu visualisieren. Eine Lösung für diese Unfähigkeit zum Visualisieren hab ich in keinem NLP-Buch gefunden. 2. Gibt es Übungen, die die sinnesspezifische Vorstellungskraft steigern? Der nächste Punkt ist, dass ich beim Visualisieren nahezu immer einschlafe. Ich lege mich dazu meist in mein Bett, dann fallen die Augen zu. Das tritt auch bei den Trancen von Mulzer auf. Ich merke, dass ich stets zu langsam im Visualisieren bin, dem gehörten Text hinterherhinke. In jedem Fall schlafe ich nach ein paar Minuten einfach ein. Interessanterweise erwache ich aber kurz vor Ende der Trance wieder. Die Trancen haben bei mir bislang keinen spürbaren Effekt erzielt, der einzige Effekt ist, dass ich nach dem Aufwachen total gerädert und müde war. Auch wenn ich vorher topfit war, die Trance reißt alldas wieder ein. 3. Ist Einschlafen bei Trancen okay? Wie verhindere ich es? Was tun, um nicht in die Müdigkeit abzugleiten? 4. Wieviele Sitzungen in welcher Frequenz sind notwendig, um überhaupt einen Effekt zu erzielen? Wie stabil ist der Effekt? |
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RE:Funktioniert NLP wirklich - oder Einbildung?#2 3 Jahre, 1 Monat her
Hallo "Blubberbaerchen" ... :1: .... Der Name passt sehr schön zu meinem ersten Gefühl
Blubberbaerchen wrote: Der provokante Titel kann mein Problem sicher sehr gut darstellen. Ich beschäftige mich seit einigen Monaten mit NLP, zwei Bücher angelesen: "Praxisbuch NLP" (Schwarz, Schweppe) "Der Zauberlehrling" (Mohl) Verschiedenste Techniken hab ich ausprobiert, funktioniert hat kaum eine. Zumindest nicht dauerhaft, die Wirkung verschwand schnell wieder. Es liegt nahe, es als einen leicht zusammenbrechenden Placebo-Effekt zu sehen, der beim allergeringsten Zweifel einsetzt. NLP-Trancen von C.Mulzer hab ich ebenfalls öfter angehört, sehr regelmäßig zum Teil. Einen spürbaren Effekt gab es auch hier nicht. _________________ Von Natur aus bin ich ein eher kritischer Mensch, zwar offen für Neues, aber hinterfrage auch kritisch, ob das, was ich tue, überhaupt etwas bewirkt. Und mittlerweile zweifle ich an der Wirkungskraft der NLP-Techniken. Prinzipiell bin ich bereit, längere Zeit dafür zu investieren, aber ich möchte auch gern überhaupt einmal Fortschritte sehen. Es schließt sich meine erste Frage an, zu ganz allgemeinen Übungen. 1. Gibt es einfache Übungen im NLP, die nachweisbare oder zumindest dauerhaft spürbare Ergebnisse liefern? Ein zweiter Punkt ist, dass ich bei mir große Schwierigkeiten sehe, die Dinge zu visualisieren, die ich erreichen möchte. Und sogar Schwierigkeiten habe, Vergangenes in den Kopf zurückzubekommen. Je nach Stimmungslage ändert sich sogar das Gefühl, mit dem ich in die Situation gehe. Bin ich grad etwas gedrückt drauf, nehme ich die vergangene positive Situation mit einem beklemmenden Gefühl wahr, bin ich gutgelaunt, fällt es mir schwer, negative Erfahrungen mit dem Gefühl zu visualisieren. Eine Lösung für diese Unfähigkeit zum Visualisieren hab ich in keinem NLP-Buch gefunden. Zunächst zu Deiner (fetten) Frage: Ja. Die gibt es. Die machen gute Trainer bereits am ersten und zweiten Tag einer NLP-Ausbildung und bei einem Schnupper-Tag. Einige Worte habe ich hervorgehoben oder markiert. Den Grund dafür hast Du schon aus den NLP-Büchern heraus gelesen? Welche Techniken hast du probiert und welche davon genau hat denn bei Dir funktioniert? Blubberbaerchen wrote: 2. Gibt es Übungen, die die sinnesspezifische Vorstellungskraft steigern? Auch diese Übungen gibt es ... "Was Willi mag und was nicht" ... ist dafür beispielsweise gut geeignet!! Blubberbaerchen wrote: NLP-Trancen von C.Mulzer hab ich ebenfalls öfter angehört, sehr regelmäßig zum Teil. Einen spürbaren Effekt gab es auch hier nicht. :14: ... Was sagt ER denn dazu? Schon mal an "Geld-zurück" gedacht? :3: Blubberbaerchen wrote: Der nächste Punkt ist, dass ich beim Visualisieren nahezu immer einschlafe. Ich lege mich dazu meist in mein Bett, dann fallen die Augen zu. Das tritt auch bei den Trancen von Mulzer auf. Ich merke, dass ich stets zu langsam im Visualisieren bin, dem gehörten Text hinterherhinke. In jedem Fall schlafe ich nach ein paar Minuten einfach ein. Interessanterweise erwache ich aber kurz vor Ende der Trance wieder. Die Trancen haben bei mir bislang keinen spürbaren Effekt erzielt, der einzige Effekt ist, dass ich nach dem Aufwachen total gerädert und müde war. Auch wenn ich vorher topfit war, die Trance reißt alldas wieder ein. 3. Ist Einschlafen bei Trancen okay? Wie verhindere ich es? Was tun, um nicht in die Müdigkeit abzugleiten? Einschlafen ist für mich ein gutes Zeichen. Es signalisiert, Du kannst Dich gut entspannen. Das Ergebnis bei Dir, ein Gefühl des "gerädert"-sein und Müdigkeit, das ist wohl von Dir und auch normalerweise vom "Trance"-Hersteller unerwünscht. Wie schon geschrieben. Gib doch mal genau das Feedback an denjenigen, der die Trance gemacht hat. Die Antwort interessiert mich ebenfalls. Nach wirklich guten Trancen bin ich regelmäßig erholt, frisch und putzmunter ... voller Tatendrang! Oder eben ich gleite direkt hinüber in meinen eigentlichen Schlaf ... das ist auch für mich voll OK. Da es verschiedene Ziele bei Trancen gibt und eben auch unterschiedliche Wirkungen bei den Tranceteilnehmern/-hörern und -innen probiere die aus, die für Dich am besten wirkt! |
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RE:Funktioniert NLP wirklich - oder Einbildung?#3 3 Jahre, 1 Monat her
Danke für deine Antwort.
Einige Worte habe ich hervorgehoben oder markiert. Den Grund dafür hast Du schon aus den NLP-Büchern heraus gelesen? Zumindest bei den blau markierten Worten verstehe ich den Zusammenhang. Ich nutze in dem Text einigermaßen ausgewogen visuelle, auditive und kinästethische Worte. Aber was bedeutet das? Die fett markierten Dinge hab ich nicht verstanden. Welche Techniken hast du probiert und welche davon genau hat denn bei Dir funktioniert? Probiert habe ich: - (kinästethisches) Ankern - Swish (ca 3 Durchläufe zu je einer halben Minute - zuwenig und zu kurz?) - Reframing - Umfärben von Bildern Das Ankern ist einmal geglückt, allerdings weiß ich nicht genau, was ich da geankert habe. Fasse ich mir an die Stelle, bekomme ich ein Kribbeln im Bauch, mehr passiert nicht. Beim Ankern merke ich oft, dass ich irgendetwas anderes, nur nicht das Gewünschte ankere. Liegt wohl an der Visualisierung. Swish und Umfärben von Bildern hab ich ein paarmal probiert, aber da es nach einem halben Dutzend Anäufen keine Veränderung brachte, hab ich das wieder aufgegeben. Reframing mach ich eigentlich ständig, schon vor NLP hab ich öfter diesen Ablauf genutzt. Gebracht hat es nie etwas, außer ein beruhigendes Gefühl, das paar Tage später wieder abbrach. Veränderungen oder andere Reaktionen? Fehlanzeige. Auch diese Übungen gibt es ... "Was Willi mag und was nicht" ... ist dafür beispielsweise gut geeignet!! ... und außerdem wird dabei Deine gesamte Sinneswahrnehmung beträchtlich mit einem "Fein-Tuning" sensibilisiert Wo finde ich diese Übungen? ... Was sagt ER denn dazu? Schon mal an "Geld-zurück" gedacht? Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich einen Fehler mache. Bekante berichten von sehr positiven Erlebnisse mit der gleichen Trance. Heute morgen hatte ich wieder einen fehlgeschlagenen Versuch. Die Trance, "Charisma", versucht die Gedanken zu verlangsamen und letztlich für eine Zeit komplett auf still zu stellen. Probiert, Gedanken kamen dennoch wieder, ich verspanne deswegen, es werden mehr und mehr und ich brech die Angelegenheit ab. Nach der Nutzung wieder extreme Verspannung und Müdigkeit. Wenn ich während der Trance einschlafe, wobei ich aber genau weiß, dass in der Trance von mir aktives Nachdenken, aktives Visualisieren oder Nicht-Denken verlangt wird - geht dann nicht der ganze Effekt flöten? |
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RE:Funktioniert NLP wirklich - oder Einbildung?#4 3 Jahre, 1 Monat her
Hallo Blubberbaerchen,
Blubberbaerchen wrote: Danke für deine Antwort. Bitte, gerne Blubberbaerchen wrote: Zumindest bei den blau markierten Worten verstehe ich den Zusammenhang. Ich nutze in dem Text einigermaßen ausgewogen visuelle, auditive und kinästethische Worte. Aber was bedeutet das? Die fett markierten Dinge hab ich nicht verstanden. Die fett markierten haben für mich etwas mit den Landkarten der verschiedenen Menschen zu tun. Genau, die blauen sind bezogen auf VAKOG, die 5 bekannten Sinneskanäle. Richtig gut und schnell funktionieren Sachen bei mir und den meisten Menschen, wenn man, wer auch immer, mehrere Sinneskanäle gleichzeitig beschäftigt und arbeiten lässt. Blubberbaerchen wrote: Probiert habe ich: - (kinästethisches) Ankern - Swish (ca 3 Durchläufe zu je einer halben Minute - zuwenig und zu kurz?) - Reframing - Umfärben von Bildern Das Ankern ist einmal geglückt, allerdings weiß ich nicht genau, was ich da geankert habe. Fasse ich mir an die Stelle, bekomme ich ein Kribbeln im Bauch, mehr passiert nicht. Beim Ankern merke ich oft, dass ich irgendetwas anderes, nur nicht das Gewünschte ankere. Liegt wohl an der Visualisierung. Swish und Umfärben von Bildern hab ich ein paarmal probiert, aber da es nach einem halben Dutzend Anäufen keine Veränderung brachte, hab ich das wieder aufgegeben. Reframing mach ich eigentlich ständig, schon vor NLP hab ich öfter diesen Ablauf genutzt. Gebracht hat es nie etwas, außer ein beruhigendes Gefühl, das paar Tage später wieder abbrach. Veränderungen oder andere Reaktionen? Fehlanzeige. Der Prozess "Probieren" schließt in meiner Definition und Erfahrung die Möglichkeit des "Fehlgehens" mit ein. Im NLP gibt es den tollen Spruch, "wenn etwas nicht funktioniert, dann tue solange etwas anderes, bis es funktioniert". Das sind alles sehr schöne Formate und Techniken. Damit wird bei einigen Ausbildungen je nach Trainer je Technik ein ganzes Wochenende ausgefüllt. Erst dann sitzt es richtig, ist deren Ansicht. Also scheint da wohl etwas dran zu sein. ... in deren Welt ... auf deren Landkarte Wenn ein guter Trainer es schafft, mehrere Formate und Techniken gleichzeitig und "gehirngerecht" den Teilnehmern eines Seminars (egal ob Verkauf-, NLP, Erziehung) in Form von "Erleben", "Mitfühlen", "Sehen" und "Machen" innerhalb von wenigen Stunden dauerhaft anzubieten und dazu einlädt, dieses neue Verhalten für jeden Einzelnen genau so zu "designen", dass er/sie/es damit den für sich größten Nutzen hat, dann ist das für mich "gelebtes" und "lebendiges" NLP. Das, was Du aus Büchern lernen kannst, ist die strukturelle Theorie. Der Vergleich zwischen "Trockenschwimmen" und einmal im Wasser sein ist da für mich ein gutes Beispiel ... Blubberbaerchen wrote: Wo finde ich diese Übungen? Praktisch in Übungsgruppen und guten NLP-Seminaren. Blubberbaerchen wrote: Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich einen Fehler mache. Das hört sich nach einem Glaubenssatz an. Den könntest Du zB so reframen und swichen: - etwas "funktioniert" nicht so, dass es das für Dich gewünschte Ergebnis hat - bisher dachtest Du, das Du einen "Fehler" gemacht hast - ein unerwünschtes Ergebnis ist ein "Feedback", eine Rückmeldung, nicht mehr und nicht weniger von der vorherigen Ursache. Diese Ursache bezeichnen einige Menschen als "Fehler" oder "Fehlverhalten". Andere bezeichnen auch das Ergebnis als "Fehler". - handle anders, somit gibt es ein anderes, neues "Feedback" ... Nun kannst Du selbst bestimmen, ob das Ergebnis für Dich "richtig" und gewünscht oder erneut durch ein anderes Verhalten änderbar ist. Kennst Du das "T.O.T.E.-Modell"? Das ist das Grundmodell für jegliche "Fehlermeldung" Blubberbaerchen wrote: Wenn ich während der Trance einschlafe, wobei ich aber genau weiß, dass in der Trance von mir aktives Nachdenken, aktives Visualisieren oder Nicht-Denken verlangt wird - geht dann nicht der ganze Effekt flöten? Echt? Es gibt "Trancen", die das "verlangen"? ... Sinnvollerweise richtet sich eine Trance mit dem "eigentlichen Ziel" direkt an Dein UB. Das "andere" ist oftmals nur "Ablenken" des Bewusstseins Da kannst Du drauf vertrauen und Dich auf Dein UB verlassen! Ganz sicher! :1: |
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RE:Funktioniert NLP wirklich - oder Einbildung?#5 3 Jahre, 1 Monat her
Ich wollte mir ja eigentlich verkneifen, hier noch eine Antwort zu den Fragen zu geben. Gerade deshalb, Respekt Dirk!, daß du so ausführlich darauf eingehst. Meine Vorannahme : "Es ist nicht möglich NLP aus Büchern zu lernen" wird gerade weiter ausgebaut. Bei einem gescheiten Seminar passiert so etwas nicht :10:. Dann funktioniert das :23: Meine Meinung :4: Gerade die Bücher von der Schriftstellerin aus Hannover ist meines Erachtens zu technisch, und jemand der nichts über das Thema weiss könnte sich schnell verloren vorkommen.
Viele Grüße, Tealow |
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RE:Funktioniert NLP wirklich - oder Einbildung?#6 3 Jahre, 1 Monat her
Ich weiß auch eine Antwort! Hi, Blubberbaerchen,
Du: Funktioniert NLP wirklich - oder Einbildung? Diese Frage beinhaltet einen Qualitätsvergleich der "NLP-Methode" mit einer nichtgenannten Methode. Für einen Qualitätsvergleich mit überzeugenden Aussagen bräuchte man einen Vergleich, wie er im Prozeßmanagement gelegentlich gemacht wird. Dazu wiederum benötigten wir: 1. Beschreibung des Ist-Zustandes, z.B. "Ich möchte mich mit der Inge zum Tanzen treffen, aber ich muss auch für meine Prüfung arbeiten." 2. Beschreibung des Soll-Zustandes, z.B. "Jetzt ist mir klar, was ich jetzt tue und was erst später". 3. Qualitätsmerkmale zum Vergleich der Lösungswege ("Methoden"), beispielsweise die Anzahl der Stunden, die der Berater berechnen könnte, und den Stundensatz, den ihm die Krankenkasse gewährt. 4. Die einen werden hier Massenversuche starten, ich begnüge mich mit Logik: Was eigentlich hindert den Klienten seine Entscheidung selbst zu treffen? Was alles könnte ihm helfen, dies Hindernis selbst zu erkennen und zu überwinden? Wie hilft ihm der NLP-Berater mit der "Methode" seiner aktuellen Wahl über die Hürde, wie der Therapeut XY nach seiner Methode? Wenn wir diesen Aufwand nicht treiben wollen, habe ich eine simplere Antwort, eine Behauptung oder These: Im Bereich des Menschlichen und Zwischenmenschlichen funktioniert keine einzige Methode, kann keine einzige Methode bei einem Klienten das erreichen, was auch dessen gütige Oma als Ratgeberin - ohne Methode - erreichen könnte. Denn der Fehler liegt in der Zuschreibung der Verantwortung für den Erfolg an eine Methode statt an die Person, welche diejenige Methode aussucht, die sie für die anliegende Aufgabe für die beste hält. Ciao Wolfgang Horn |
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